11  

Karlsruhe Kollision mit Lkw: 53-jährige Radlerin nach Unfall verletzt

Mittelschwere Verletzungen hat eine 53 Jahre alte Radfahrerin am Dienstagmorgen bei einem Unfall an der Ettlinger- und Werderstraße erlitten. Das geht aus einer Polizeimeldung hervor.

Nach den Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes hatte ein 51-jähriger Lkw-Fahrer, der zunächst in südlicher Richtung unterwegs war, gegen 8.20 Uhr mit einem Betonmischfahrzeug in die Werderstraße einbiegen wollen.

Als er nach einem kurzen verkehrsbedingten Stopp langsam nach rechts abbog, erfasste er die Radlerin mit der Front seines Führerhauses. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wechselte die Frau auf den Gehweg und wollte an dem Lkw vorbeiziehen.

Die 53-Jährige hatte Glück im Unglück und prallte am Lkw ab - ihr Fahrrad geriet allerdings unter die beiden Vorderachsen des Lasters und wurde regelrecht zermalmt. Nach erster Versorgung durch den Notarzt kam die Verletzte mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus und wurde dort für zunächst zwei Nächte aufgenommen.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (11)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   silvertrain
    (6 Beiträge)

    und an all diejenigen...
    ...die jetzt wieder einen Beifahrer vordern!
    Den Beifahrer braucht man dann auch in jedem PKW, denn auch PKW-Lenker treffen des öfteren beim Abbiegen auf Radler, die plötzlich aus dem nichts auftauchen.
    Übrigens sind die meisten Radler, die so verunfallen auch gleichzeitig Führerscheininhaber und deshalb sollte man hier die Qualifikation des Radfahrers auf seine allgemeine Fahrtauglichkeit untersuchen. Nur so würde man auch langfristig ein Umdenken herbeiführen, denn beim Führerschein hört der Spass bei jedem auf, auch beim Radler.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   silvertrain
    (6 Beiträge)

    Dummheit kennt einfach keine Grenzen...
    wegen der Dummheit der Radfahrer wird auf den armen LKW Fahrer eingedroschen, der ja am wenigsten zu dem kopf- und gedankenlosen Verhalten der Radfahrerin kann. Es gibt einfach Situationen da sollte man einfach mal bremsen wenn man als Radler erkennt dass man gegen das LKW nicht gewinnen kann und warten.
    StVO §1 Abs.1: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    (Was ja auch wohl für Radler gilt!)
    Aber seit man den Radfahrern erlaubt hat, auch entgegen der Fahrtrichtung in Einbahnstraßen zu fahren, und auch sonst nicht in der Lage ist ausser gutem zureden die Horde unter Kontroille zu bringen, wird es weiter diese Unfälle geben, da sich die Radler immer mehr im Recht wähnen.
    Wer denkt jetzt an die psychische Belastung und Spätfolgen des LKW Fahrers der mit der Situation klar kommen muss und garantiert auch noch vor Gericht zur Verantwortung gezogen wird, obwohl er nur rechts abbiegen wollte.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Karsten2010
    (108 Beiträge)

    Jawohl, Herr Oberlehrer !
    Sicherlich war der Überholversuch der Radfahrerin auf dem Gehweg recht ungeschickt, aber solche Allgemeinbelehrungen sind mal wieder komplett überflüssig. Wieso sollten die Radfahrer denn grundsätzlich alle unvorsichtig fahren und nicht wissen, dass sie gegen Autos die Schwächeren sind. Das wissen nicht nur die "superschlauen" Autofahrer. Viele, gerade ältere Radfahrer lassen oft Autos vorfahren, wenn sie selber Vorfahrt hätten.
    Außerdem sind Radfahrer so weit verbreitet, dass es sich nicht um eine exotische "Horde" (Zitat) handelt. Und was gibt es an Einbahnreglungen auszusetzen, die für Radfahrer NICHT gelten ? Es ist ein reines Platzproblem, dass Autos dort nicht aneinander vorbeikommen. Warum sollen die Radfahrer da auch drunter leiden. Die beschweren sich ja auch nicht, dass sie aufgrund ihrer niedrigen Höchstgeschwindigkeit nicht auf der Autobahn fahren dürfen. (bis auf die wenigen, die es trotzdem manchmal probieren)
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   andip
    (8127 Beiträge)

    Man merke sich
    Fahre niemals mit dem Rad rechts an einem LKW vorbei.
    Trotz seiner vielen Spiegel kann der Fahrer einen nicht sehen,daher kommt es immer wieder zu Unfällen,wenn der LKW dann abbiegt.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   mueck
    (8970 Beiträge)

    !
    ... und vor allem ein großer Teil der tödlichen Unfälle passiert genau so.
    Vor allem sollte man sich nicht über den Gehweg vorbeischlängeln, den Radweg gibt es dort schon länger nicht mehr ...
    Allerdings führen dort ganz legal und gleich schnell auch Kinder bis zum 10.Geburtstag und bei denen kann man nicht davon ausgehen, dass die die Gefahren von Lkws schon so genau einschätzen können oder die Absteigeregel an Kreuzungen kennen etc., schon deswegen HAT ein Lkw-Fahrer den Verkehr auf dem Gehweg zu sehen, egal wie er es anstellt (ggfs. mit Beifahrer, der mal die Nase raussteckt ... Lkw-Fahren ohne Beifahrer zum einweisen etc. sollte eigentlich verboten sein ...).
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Zensuropfer
    (811 Beiträge)

    Bei ca. 470.000 Berufskraftfahrern...
    ...müssten wir zur Einsetzung von Beifahrern, entsprechend viele Jobs schaffen....(die würden beispielsweise auch für Integration Sorgen - Integration in die Fahrerkabine grinsen grinsen )
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   altstadtring
    (293 Beiträge)

    Lkw-Fahren ohne Beifahrer zum einweisen etc. sollte eigentlich verboten sein ...
    In Innenstädten. Ja.

    Das wird aber so wahrschenlich kommen wie eine periodische Führerscheinprüfung.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   haku
    (3773 Beiträge)

    Häh?
    Der Betonfahrer muss auf der Ettlinger Straße in *nördlicher* Richtung unterwegs gewesen sein und dann nach rechts in die Werderstraße eingebogen sein.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   mueck
    (8970 Beiträge)

    !
    Beim Unfall selbst auf jeden Fall, evtl. kam er vorher aus der Baustelle und hat gewendet? Hmmm ... Wenn Polizisten die Örtlichkeit beschreiben, bleiben oft mehr Fragen als Antworten zurück ...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   haku
    (3773 Beiträge)

    Also aktuell...
    ..sieht es da ja so aus: Webcam
    Blick auf die Ettlinger Straße in südliche Richtung, am linken Bildrand die Einmündung in die Werderstraße. Ich wüsste da nicht, wie da jemand in südliche Richtung fahren soll um gleich darauf in die Werderstraße abzubiegen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 (2 Seiten)

Schreiben Sie Ihre Meinung
Ein neues Posting hinzufügen
Fett Kursiv Link Zitat
Sie dürfen noch Zeichen schreiben