"Killerspiel"-Event: "Stadt kann Vermietung nicht verhindern"
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Karlsruhe (ps/wai) - "Aufgrund des Kontrahierungszwangs für städtische Hallen, hat die Stadtverwaltung gar keine rechtliche Handhabe die Vermietung zu verhindern", meint Rita Fromm, Vorsitzende der FDP-Gemeinderatsfraktion. Im Übrigen habe die Bundeszentrale für politische Bildung die Stadt dringend gebeten, die Veranstaltung, die mit entsprechender Aufklärungsarbeit verbunden ist, nicht zu untersagen.

Junge Leute sitzen beim Finale der "Electronic Sports League" (ESL) in Köln an den Computern und spielen "Counter Strike"
Die FDP-Gemeinderatsfraktion ist der Meinung, dass die Stadtverwaltung durch eine breit und gezielt angelegte Aufklärungsaktion über die Auswirkung fiktiver Spiele mit „Killeranimationen“ am Computer hinweisen soll. Töten sei kein Spiel. Deshalb müssten für Spiele, die gewalttätige Spielweisen simulieren, die Jugendschutzgesetze besonders beachtet werden und Veranstalter die Einhaltung nachweisen. Verbote bewirken in diesem Fall nur Neugierde, ohne das Übel an der Wurzel zu packen. Daher Aufklärung bringt mehr als Verbote. Eine besondere Aufklärungsarbeit komme den Familien zu, damit Kindern und Jugendlichen bewusst wird, dass Brutalität und Gewalt kein Mittel zur Lösung von Problemen ist und die Menschenwürde verletzt.
Mehr zu: Killerspiele FDP Debatte "Intel Friday Night Games"
Kommentare [12]
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- (1899 Beiträge) | 20.05.2009 09:46Puh"Aufgrund des Kontrahierungszwangs für städtische Hallen, hat die Stadtverwaltung gar keine rechtliche Handhabe die Vermietung zu verhindern", meint Rita Fromm, Vorsitzende der FDP-Gemeinderatsfraktion.
Dann besteht also auch für die Zukunft keine Gefahr eines Verbots. Also aus meiner Sicht ist diese Veranstaltung in Karlsruhe herzlich willkommen. Eine echte Bereicherung für die liberale Charakterstadt. - (1899 Beiträge) | 20.05.2009 09:46"Töten sei kein Spiel."Stimmt. Aber es wird hier ja niemand getötet, anders als beim Kannibalen von Rotenburg.
- (199 Beiträge) | 20.05.2009 10:14WahlenWie man unter dem "Wahldruck" solch eine Hetzjagd auf diese PS-Spiele macht ist unbegreiflich! Und dann immer CS... dieses Spiel ist weltweit als Taktik-shooter anerkannt. Wer da einfach nur ballern will, ist vollkommen fehl am Platz. Da verliert man das Spiel nach wenigen Sekunden...
- (17 Beiträge) | 20.05.2009 11:22"Killerspiel"-EventDas ist doch alles wieder eine gigantische Wellenreuther-Selbstdarstellungs-Aktion. Erst missbraucht er den KSC für seine karrieregeilen Eigeninteressen und jetzt die "Friday Night Games".
Wann legt diesem machtbesessenen Arrogantling endlich mal einer das Handwerk? Stellt Euch mal vor, wenn der der künftige OB von Karlsruhe werden will?!?! Dann gute Nacht... - (513 Beiträge) | 20.05.2009 12:43KillerspieleNur weil einer den Unterschied zwischen Spiel und Realität nicht unterscheiden konnte, sollen Tausende spieler darunter leiden. Diese Spiele sind FSK 18, wenn sie dann durch den Handel oder Internet, oder mit Erlaubnis von Papi an solche Spiele kommen, dann ist das Traurig. Habe nur einmal erlebt, das jemand ein spiel nicht bekam. Sonst interessiert das in dieser Profitgeilen Welt niemanden. Die sollen lieber Kontrollieren, wo Waffen rumliegen und wie diese Gesichert sind.
- (227 Beiträge) | 20.05.2009 12:48Killerspiel zwischen Welle und OBJa, diese Gedanken hat ich auch schon. Das ganze ist doch nur noch Privatkrieg. Der Dingo hat wohl ein persönliches Problem mit seinem OB.
Mich wundert aber immer, daß seine Fraktion sich da immer für solche Privatquerelen einspannen läßt. Normalerweise legen CDU-ler doch immer so viel Wert auf Geschlossenheit und so. - (227 Beiträge) | 20.05.2009 12:49kommentarbezog sich auf pony's beitrag
- (17 Beiträge) | 20.05.2009 12:55@treuerkscfanCS (=Counterstrike), also das Spiel, das an den IFNG gespielt wird, ist sogar schon ab 16 freigegeben.
- (513 Beiträge) | 20.05.2009 13:15CSSorry, wusste ich nicht. Aber in der Regel sind EgoShooter ab 18.
- (178 Beiträge) | 20.05.2009 13:35Gäähnnn!Langweilig!
Diese politische Diskussion ist verlogen und nervt. - (45 Beiträge) | 20.05.2009 15:54.Mal rein hypothetisch: Die Stadt verbietet wider jeder Vernunft (und ohne triftigen Grund) die Veranstaltung und muss dann Schadenersatz leisten. Kann man die Stadt dann verklagen, damit sie den Schadenersatz aus "eigener" Tasche bezahlen muss?




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