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08.03.2016 07:00
 
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Kein Ende in Sicht: 430 neue Baumaßnahmen für Karlsruhe geplant [27]

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Bild:Paul Needham

Karlsruhe (Konstantin Maier) - Karlsruhe - Fächerstadt und Baustellenstadt. Das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern: Ganze 430 Baumaßnahmen sind für Karlsruhe in diesem Jahr geplant. Bei einem Pressetermin am Montag verrieten die Verantwortlichen, wo sich die Karlsruher auf Umleitungen und Baulärm einstellen müssen.
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Auf der Karte von Jürgen Lohmeyer, Baustellenmanager des Tiefbauamts der Stadt Karlsruhe, sind viele graue Punkte eingezeichnet. Sie zeigen, wo die Fächerstadt 2016 Baustellen unterschiedlicher Art, Umfangs und mit unterschiedlichen Auswirkungen plant. Bereits beim ersten Blick auf Lohmeyers Karte wird deutlich: Karlsruhe bleibt übersät von Baustellen.

An diesen Stellen wird es eng für Autofahrer

Allein in diesem Jahr werden in Karlsruhe 430 Baumaßnahmen von den Stadtwerken, dem Tiefbauamt, den Verkehrsbetrieben, der Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (Kasig) und Telekommunikationsunternehmen durchgeführt - davon 168 Einzelprojekte und 124 koordinierte Projekte in abgestimmter, gemeinsamer Abwicklung. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2015 waren es noch 540 Bauvorhaben.

Wichtige Maßnahmen wird es 2016 zum Beispiel am Weinbrennerplatz und Umgebung geben. Hier kommt es, wegen einer Gleisauswechslung, wie auch in der Schillerstraße, zu einer Gleissperrung in den Sommerferien. Auch die westliche Kriegsstraße wird von den Maßnahmen betroffen sein. Bei der Honsellstraße wird die Brücke über die Alb erneuert. Die Linie 5 wird über den Zeitraum eingestellt. Das Durchkommen aus westlicher Richtung wird dadurch noch schwieriger.

Aber Auch Pendler auf den Straßen müssen sich zeitweise umstellen: Für Autofahrer wird es durch eine Baustelle bei der Ausfahrt Karlsruhe-Nord zwischen Juni bis Ende November zu Verkehrsverzögerungen kommen. Auch an der B3/B10 in Grötzingen ist zwischen April bis Ende Mai mit Beeinträchtigung des Verkehrs zu rechnen. Eine weitere Baustelle: Auf der B10 Höhe Knielingen brauchen Autofahrer wegen der Erneuerung einer Brücke starke Nerven. Hier soll etwa 12 Wochen gebaut werden.

Und auch in der Karlsruher City muss mit Einschränkungen gerechnet werden: Für die Kriegsstraße ist sogar eine Vollsperrung gedacht. Am 8. Mai soll sie wegen dem Abbruch der Fußgängerbrücke einen ganzen Tag gesperrt werden. Können diese Termine auch eingehalten werden? Lohmeyer gibt sich beim Pressetermin noch optimistisch. "Ich traue mich für 2016 Termintreue in Aussicht zu stellen", so der Baustellenmanager, im Prinzip sei alles so abgestimmt, das es funktioniert. "Alles im grünen Bereich".

"Wir selbst sind oftmals unzufrieden"

Die Maßnahmen seien auch alle notwendig, betont Lohmeyer. Bei den meisten Maßnahmen handle es sich oftmals um Instandsetzungen, die nicht auf die lange Bahn verschoben werden können. "Diese Sachen können wir nicht liegen lassen", verdeutlicht auch Gerhard Schönbeck, Leiter des Tiefbauamts der Stadt.

Obgleich die Bauarbeiten notwendig sind, treffen sich nicht immer auf Gegenliebe aus der Bevölkerung. Das weiß auch Lohmeyer, denn als Baustellenmanager fungiert er auch als zentrale Anlaufstelle für Beschwerden. Als Beispiel für eine erfolgreiche Baustellenkoordinierung führte Lohmeyer Maßnahmen in der Marstallstraße an. Hier konnten 2015 Beeinträchtigungen für Anwohner, Verkehr und Einzelhandel verringert werden, erklärt er beim Pressetermin am Montag.

Oftmals würden Beschwerden aber auch über Baustellen an das Tiefbauamt herangetragen, für die es gar keine Verantwortung trage. Als Beispiel führt Bürgermeister Michael Obert den Brückenbau in Weiherfeld an, für den nicht die Stadt, sondern die Deutsche Bahn verantwortlich sei. Denn etwa 75 Prozent der Projekte seien Fremdmaßnahmen und damit nicht in städtischer Hand. Außerdem komme es auch immer wieder durch private Maßnahmen zu Verzögerungen. "Wir selbst sind oftmals unzufrieden, aber mehr als reden und appellieren können wir in solchen Fällen nicht."

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Kommentare [30]
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  • (76 Beiträge) | 08.03.2016 22:25
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    Loll
    Viel vor und nix dahinter... Lol
  • (3760 Beiträge) | 08.03.2016 21:10
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    Ächtz,
    zumindest die Baubranche blüht, auch wenn man seine Ortskenntnis und das Navi zu Höchstleistungen bringen muss.
  • (3197 Beiträge) | 08.03.2016 14:13
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    was wird gemacht....
    ... wenn die Fussgängerbrücken über die Kriegsstrasse abgebrochen werden und es gibt aber keine Staatsknete für die Kriegsstrasse?
  • (4738 Beiträge) | 08.03.2016 19:13
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    @dipfele
    nix, wird gemacht, Fußgänger sind sowieso dort nicht vorgesehen, Umweg laufen. grinsen

    Staatsknete wird für andere Projekte gebraucht. Ich sage nur "Wir schaffen das". Schäuble hält die Kasse zu, da wird so mancher zugesagte Zuschuss noch gestrichen.

    Der Kriegsstraßenausbau war von vornherein ein Wackelkandidat.
  • unbekannt
    (216 Beiträge) | 08.03.2016 10:57
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    Ka-News willkür
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • (278 Beiträge) | 08.03.2016 11:07
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    Da könnte
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • (4738 Beiträge) | 08.03.2016 12:30
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    ka-news mutiert
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • (584 Beiträge) | 08.03.2016 13:57
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    Liebe Kommentatoren,
    erst einmal danke für die Anregung. In jüngster Vergangenheit mussten wir leider feststellen, dass Emotionen im Kommentarbereich einen sachlichen Meinungsaustausch unmöglich machten. Daher haben wir die Kommentarregeln überarbeitet und entschieden, nicht mehr unter allen Artikeln eine Diskussion zuzulassen. Bitte beachten Sie, dass wir auch themenfremde Kommentare entfernen. Daher bitten wir Sie, unter diesem Artikel zum Thema zu diskutieren.
  • (3760 Beiträge) | 08.03.2016 21:08
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    @ka-news
    Lobenswert, das hier den Foristen gesagt wird warum und weswegen der Kommentar entfernt wurde.
    Auch wenn es dem Einzelnen stinkt weiß er immerhin weshalb sein Post entfernt wurde.
    Upps, auch nicht Artikelbezogen aber trotzdem..
  • (7 Beiträge) | 08.03.2016 10:04
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    Weinbrennerplatz?? Fest 2016
    Halloo Ihr Planer,
    liege ich falsch oder ist das Fest 2016 nicht auch in dieser Zeit???
    Wenn jetzt alle Besucher zur Brauerstraße vor müssen, wirds aber erhebliche Probleme mit dem abfahrenden PKW´s geben.
  • (3197 Beiträge) | 08.03.2016 13:49
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    es kommen doch sowieso...
    ... alle mit der bahn!! Oder sollen besoffene Autofahren?
  • (1075 Beiträge) | 08.03.2016 10:25
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    Da steht
    Sommerferien, das Fest findet im allgemeinen am ersten Ferienwochenende statt. Desweiteren besteht keinerlei Veranlassung den Festverkehr über den Weinbrennerplatz laufen zu lassen.
    Wer im Bereich der Steinhäuserstrasse parkt kann nach Süden wegfahren, im Bereich des Kühlen Kruges gibts eh keine nennenswerte Anzahl von Parkplätzen und wer im Bereich der Bannwaldallee parkt hat mit dem Weinbrennerplatz auch nichts zu tun.
  • (27 Beiträge) | 08.03.2016 15:13
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    Fast richtig
    DAS FEST findet am letzten Schulwochenende statt.

    Ergo am 22.07.-24.07
  • (1402 Beiträge) | 08.03.2016 09:04
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    Eine Stadt in der nicht gebaut und erhalten wird ist tot.
    Wir brauchen keinen Friedhof sondern eine quirlige Stadt die sich laufend selbst erneuert und weiter entwickelt.

    Wen das stört, der soll sich einen Kranz kaufen, auf den Hauptfriedhof gehen, und warten bis er dran kommt.
  • (302 Beiträge) | 08.03.2016 16:17
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    Hallo Fragezeichen
    Eine lebendige Stadt ja!!
    Eine Stadt, in der es sich nicht mehr leben lässt vor lauter Baustellen, täglich neuer Umleitungen, Lärm usw. : nein!!

    Karlsruhe war lebenswert, auf Jahrzehnte hinaus ist es das nicht mehr.
  • (3197 Beiträge) | 08.03.2016 14:11
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    es kommt drau an....
    ... was wo gebaut wird! Statt der nutzlosen U Bahn hätte man gut 7.000 Dreizimmer- Wohnungen bauen können. Mindesten 5.000 fehlen in KA. Ab nächstes Jahr muss die Stadt 400 Mio einsparen, damit der Tunnel bezahlt werden kann. Und ab 2020 soll dann die intakte Kaiserstrasse für 35-40 Mio mit ausbauen der Gleise umgebaut werden. Noch so ein überflüssiges Projekt.
  • (4738 Beiträge) | 08.03.2016 18:52
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    Aber jetzt,
    wo wir doch nach 2020 (mit Verzögerung eher 2025 oder so) so eine schöne Kaiserstraße bekommen, blank geputzt mit Flüsterasphalt, viele 1 Euro-Läden, gefühlte 50 Schuhfilialisten, "Tschibos" und ähnliches. Die Familien, die vor allen Dingen auf bezahlbare Wohnungen angewiesen sind, sollen gefälligst ihren Kaffee bei Tschibo und wie sie alle heißen, trinken und auf und ab flanieren, schließlich hat die Kaiserstraße einen Haufen Geld gekostet. Alles kann man nicht haben.

    Ironie aus.
  • (4738 Beiträge) | 08.03.2016 10:12
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    Hauptfriedhof ?
    Da wird auch "gebaut". Wege werden zum Teil neu angelegt oder saniert und die alten Friedhofsgemäuer sind auch immer wieder dran. Also da steht man mit seinem Kranz auch immer im Weg. grinsen
  • (142 Beiträge) | 08.03.2016 09:02
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    Toll
    B10, Sanierung der Brücke bei Knielingen. Warum nicht erst wenn wegen Sanierung der Rheinbrcke sowieso keiner mehr bis dorthin kommt? Solange wird sie wohl noch halten. Vollkommen unverständlich ist dann aber, dass die verkehrsärmere Zeit während der Sommerferien in Rheinland-Pfalz nicht voll ausgenutzt wird durch Baubeginn 2 Wochen früher. Wieder einmal typisch Ba-Wü, KA.
  • (1211 Beiträge) | 08.03.2016 08:59
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    wenn
    75% der Baumaßnahmen nicht städtisch sind, kommen da nicht noch ca. 1.200 zusätzliche Baumaßnahmen dazu? Oder sind die hier eingerechnet?

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