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Karlsruhe Winter in Karlsruhe: Wann werden Seen zum Betreten freigegeben?

Schnee, Eis und tiefe Temperaturen - zum neuen Jahr ist der Winter in Karlsruhe angekommen. In einigen Anlagen und Parks sind große Wasserflächen zugefroren. Doch beim Betreten der großen Eisflächen ist noch Vorsicht geboten - Stadt und Feuerwehr warnen: Die Eisdecke ist noch nicht dick genug!

"Hallo, können Sie Auskunft geben ob aufgrund der Minusgrade schon Seen/Eisflächen in Karlsruhe und Umgebung zum Betreten freigegeben wurden?" Diese und ähnliche Anfragen erreichte die ka-news-Redaktion am vergangenen Wochenende, welche wir alle verneinen mussten. "Das Eislaufen auf dem See ist derzeit nicht möglich", bestätigt auch eine Stadtsprecherin im Gespräch mit ka-news, "die Dicke des Eises beträgt derzeit sechs bis sieben Zentimeter." Eine Freigabe der Eisflächen erfolgt erst ab 13 Zentimetern.

Freigabe unwahrscheinlich

Sobald diese erreicht sind, will die Stadt in einer entsprechenden Pressemeldung die Öffentlichkeit informieren - bis dahin wird die Eis-Dicke jeden Tag gemessen. Und: Die Freigabe der Eisflächen wird jeden Tag geprüft und neu entschieden." Da es in den kommenden Tagen wärmer werden soll, ist es unwahrscheinlich, dass die Eisfläche in nächster Zeit freigegeben wird", so die Stadt.

In Baden-Baden warnt die Feuerwehr ebenfalls vor dem Betreten von Eisflächen: "Das Betreten von Eisflächen, die dunkle Stellen oder Risse aufweisen, ist lebensgefährlich. Auch Menschenansammlungen auf dem Eis, wie etwa beim Schlittschuhlaufen, sind wegen der Gefahr der Überlastung ebenso lebensgefährlich."

Besonders gefährdet seien Kinder, die eine viel zu dünne Eisdecke überschätzen. Erwachsene sollten mit gutem Beispiel vorangehen und die Eisflächen erst dann betreten, wenn über mehrere Wochen Dauerfrost herrscht. Eltern müssen ihre Kinder auf die tödliche Gefahr hinweisen, so die Feuerwehr in ihrer Pressemeldung.

Sollte es zum Einbruch ins Eis kommen, empfiehlt die Feuerwehr folgende Vorgehensweise

  • Sofort Feuerwehr und Rettungsdienst über den Notruf 112 verständigen.
  • Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen.
  • Die Eisfläche darf nur mit einer breitflächigen Unterlage, beispielsweise mit einer Leiter oder Brettern, betreten werden, um das Gewicht zu verteilen.
  • Gerettete Personen sollte man nicht laufen lassen, sondern, wenn möglich, in warme Decken hüllen.
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