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Karlsruhe Weiterer Demo-Dienstag in Karlsruhe: "No Kargida" kündigt Versammlung an

Das Bündnis "No Kargida" will am kommenden Dienstag, 10. März, erneut gegen den Karlsruher Pegida-Ableger "Kargida" auf dem Europaplatz demonstrieren. Das kündigen die Veranstalter in einer Pressemitteilung an. Die Anhänger der Pegida-Bewegung beabsichtigen ebenfalls, sich am Dienstag zu versammeln. Karlsruhe steht also wieder ein Demo-Dienstag bevor - ist ein Ende in Sicht?

Nein, denn: "Solange Pegida marschieren möchte, werden wir auch da sein" , teilen die "No Kargida"-Organisatoren mit. Die Kundgebung ist für 18 Uhr auf dem Europaplatz geplant. "Die bisherige Auswahl der Redner bei den Karlsruher Pegida-Demonstrationen hat gezeigt, dass hier gezielt Stimmung gemacht wird gegen Flüchtlinge und muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger."

"No Kargida" ist ein breites Aktionsbündnis aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und Gewerkschaften, Parteien, Jugendverbänden, antifaschistischen Gruppen und Organisationen, Kirchen und religiösen Gemeinschaften, sowie aus weiteren gesellschaftspolitisch engagierten Vereinen und Organisationen unter dem Motto "Vielfalt willkommen heißen".

Die "No Kargida"-Veranstalter hoffen auf ein baldiges Ende der Pegida-Demonstrationen in Karlsruhe: "Wir gehen davon aus, dass der Pegida-Spuk in Karlsruhe bald ein Ende hat. Wer angenommen hat, dass Pegida in Karlsruhe eine bürgerliche Bewegung ist, ist einer Illusion aufgesessen. Spätestens jetzt werden die letzten 'besorgten Bürger' Pegida Karlsruhe den Rücken zu kehren. Zurück bleiben wird ein Häuflein von unbelehrbaren Nazis und gewaltbereiten Schlägern."

Für die Pegida-Kundgebung liegt derzeit noch keine konkrete Anmeldung vor. Es steht daher noch nicht fest, wo die Versammlung und der Aufzug stattfinden werden. Wie Gespräche mit der Stadt zeigen, ist jedoch davon auszugehen, dass die Pegida-Anhänger - wie bei den vorhergehenden Demonstrationen - auf dem Stephanplatz zusammenkommen werden. Für den Zeitraum nach dem 17. März haben die Pegida-Organisatoren lediglich  Versammlungen im zweiwöchigen Abstand angekündigt.

ka-news-Hintergrund:

Zu den beiden Pegida-Demos in den vergangenen zwei Wochen versammelten sich jeweils rund 200 Teilnehmer auf dem Stephanplatz. Ihnen gegenüber standen 700 Gegendemonstranten. 

Beim ersten Pegida-Aufzug durch die Karlsruher Innenstadt vor zwei Wochen hatten Polizisten die Pegida-Anhängern und Gegendemonstranten getrennt. Dabei wurden vier Beamte leicht verletzt. Die Polizisten setzten vereinzelt Schlagstöcke und Pfefferspray ein.

Bei der zweiten Demonstration kam es zu massiven Ausschreitungen. Es wurden Eier und Steine geworfen. Zehn Demonstranten wurden festgenommen.

Homepage: No Kargida

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  • 0
    unbekannt
    (281 Beiträge)

    10.03.2015 06:07
    Sicher werde ich nicht...
    Dann begnügen Sie sich bitte mit dem "Neuen Deutschland" oder Werken von Guido Koop. Aber belehren Sie andere nicht über Literatur oder Menschen, die Sie nicht persönlich kennen.
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  •   OtusScopus
    (1599 Beiträge)

    10.03.2015 07:45
    Dann lassen sie es doch...
    hier rechtspopulistischen Hetzschriften zu empfehlen - oder leben Sie damit, dass andere dies nicht unkommentiert lassen.
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  • 0
    unbekannt
    (281 Beiträge)

    10.03.2015 16:29
    Ich empfehle niemanden was er zu lesen hat!
    Nur auf Ulfkotte angesprochen möchte ich meine Meinung vertreten, das es kein Hetzer oder Verschwörungstheoretiker ist. Ich kenn ihn persönlich. Seine Bücher sind nur Belege für die Richtigkeit seiner Analysen, sonst nichts. In der Roten Presse, liest man darüber sehr sehr wenig.
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  •   OtusScopus
    (1599 Beiträge)

    10.03.2015 18:31
    Dass Sie sich in diesen...
    Kreisen von Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretikern bewegen geht so ziemlich aus allem hervor, was Sie hier schreiben.

    Was Sie als "rote Presse" bezeichnen, ist dann wohl auch klar. Und Ihre Behauptung ist falsch: Unter vielen anderen die Welt, der DLF, der Spiegel, die FAZ, die Zeit: sie alle haben sich recht ausfürhrlich mit dem letzten Machwerk Ihres Freundes beschäftigt und es nach Strich und faden inhaltlich widerlegt. Aber ich nehme an, dass Sie lieber ihren Glauben weiterpflegen und Zweifel erst gar nicht zulassen wollen.
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  •   bormo
    (118 Beiträge)

    09.03.2015 09:02
    Genug ist genug
    Wann hört dieser Schwachsinn auf?
    Wie lange müssen Bürger Dienstags die Innenstadt meiden? Aus Angst involviert oder verletzt zu werden?
    Entweder ganz verbieten oder zumindest jeweils keine Gegendemonstration erlauben.
    Es kann nicht sein dass wegen einiger dummer Steinewerfer und Chaoten unbescholtene Bürger leiden müssen.

    Und das gilt für BEIDE Seiten!!!
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  •   Malerdoerfler
    (3599 Beiträge)

    09.03.2015 21:19
    Hoppla, wie demokratisch!
    Welches Grundrecht wollen Sie denn gleich noch einschränken weil es Ihnen gerade mal so nicht in den Kram passt?
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  •   Wuehlmaus
    (3488 Beiträge)

    09.03.2015 18:59
    Durch uns wird keiner verletzt.
    Auch die Störung durch unseren Spazierung wäre recht kurzfristig, würden die Gegendemonstrationen nicht blockieren.
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  •   bormo
    (118 Beiträge)

    09.03.2015 22:33
    das
    habe ich schon mehrfach gehört und gelesen. Ob es so stimmt - keine Ahnung ich war ja zum Glück nicht dabei. Ich finde es unverantwortlich die Gegendemonstrationen am selben Tag zu organisieren, so etwas eskaliert doch immer.
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  •   OtusScopus
    (1599 Beiträge)

    09.03.2015 19:42
    Das stimmt nicht
    Zur Pegida Demo reisen diverse Neonazis aus Pforzheim und Hooligans an. Dass diese lezte Woche niemanden verletzt haben, war mehr dem Glück als einem koordinierten Polizeieinsatz zu verdanken - Pegida Teilnehmer haben mehrfach versucht, zu der Gegenveranstaltung durchzudringen (warum wohl ?) und damit erst den ganzen Kravall ausgelöst.

    Pegida setzt auch ganz bewußt auf diesen Kravall, denn nur so kommen sie in die Schlagzeilen.

    Abgesehen davon werden bei der Pegida-Demonstration Hass auf Ausländer, Moslems und Demokraten gepredigt - und das ist einfach unerträglich.

    Die große Mehrheit der Karlsruher will keine Pegida-Veranstaltungen nicht in ihrer Stadt. Und es gibt viele Menschen, die dem Ausdruck verleihen wollen. Die Gegenveranstaltungen sind ein Folge der "Spaziergänge" einer kleinen rechtsextremen Minderheit, die so eine ganze Stadt in Geiselhaft nimmt.
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  •   Wuehlmaus
    (3488 Beiträge)

    09.03.2015 23:03
    Dann belegen Sie bitte, daß Leute verletzt wurden!
    Vielleicht so wie heute in Frankfurt?

    ie Situation geriet außer Kontrolle, als die Gegendemonstranten Flaschen, Stühle und andere Gegenstände in Richtung Polizei warfen.[...]Zudem wurden Fahrräder auf die Beamten geworfen. Sogar Leuchtraketen wurden abgeschossen. Schlagstöcke kamen zum Einsatz. Unser Reporter vor Ort sprach von chaotischen und vollkommen unübersichtlichen Zuständen
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