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Karlsruhe Unfall am Karlsruher Ostring: 62-jähriger Radler wird von Lkw erfasst

Wie die Karlsruher Polizei auf Nachfrage von ka-news bestätigt, ist es kurz nach 13.50 Uhr auf dem Ostring auf Höhe der Gerwigstraße zu einem Unfall gekommen. Beim Abbiegen hatte ein Lkw einen 62-jährigen Radfahrer erfasst.

Nach ersten Informationen wurde ein Radfahrer von einem Lkw erfasst. Die Einsatzkräfte sind aktuell noch vor Ort. Wie ein Sprecher der Karlsruher Polizei erklärt, ist der Radfahrer verletzt. Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar.

Aktualisierung, 16.55 Uhr:

Ein 62-Jähriger Radfahrer ist am Dienstag gegen 13.50 Uhr an der Kreuzung Gerwigstraße/Ostring von einem abbiegenden Sattelzug erfasst und am Bein schwer verletzt worden. Nach den Feststellungen der Verkehrspolizei war der Radler in Richtung Westen unterwegs.

Bei grüner Ampel wollte er geradeaus weiterfahren, als ihn der 59 Jahre alte Lkw-Fahrer beim Rechtsabbiegen in den Ostring übersah und erfasste. Dabei gerieten das Fahrrad wie auch ein Bein des Zweiradfahrers unter das Schwerfahrzeug.

Der 62-Jährige erlitt einen offenen Unterschenkelbruch und kam per Rettungsteam in ein Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 100 Euro. Durch den Unfall war der Ostring in Richtung Norden bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gesperrt.

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Kommentare (10)
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  •   Malerdoerfler
    (3478 Beiträge)

    28.12.2016 09:41
    An der Stelle
    Ist mir auch immer ein wenig mulmig zumute.
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  •   Laetschebachschorsch
    (2758 Beiträge)

    28.12.2016 08:02
    Diese Kreuzung aber auch an anderen Orten:
    Recht haben und praktisch Recht bekommen sind 2 ganz verschiedene Dinge. Auf Recht verzichten und vorsichtig fahren, dafür keine Schmerzen haben ist eine andere Sache. Trotzdem gute Besserung
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  •   mueck
    (8834 Beiträge)

    28.12.2016 12:04
    !
    Immerhin ein Fortschritt. Wenn man auf ein Recht verzichten soll, hat man immerhin anerkannt, dass man ein Recht hatte. Das hattest Du dort vor 8 Monaten noch vehement bestritten ...
    Jetzt ist es nur noch einfaches victim blaming "hätte er nur verzichtet, wäre nix passiert" ...
    Hätte der Lkw-Fahrer nur aufgepasst und seine Pflichten erfüllt, wäre auch nix passiert ...
    Für das "hätte" wäre übrigens auch Voraussetzung, dass das Rechtsabbiegen rechtzeitig erkennbar war, der Lkw also ordnungsgemäß geblinkt hat. Blinker werden an Autos ja offenbar auch immer seltener angebaut, wie man aus der Praxis weiß ...
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  •   Laetschebachschorsch
    (2758 Beiträge)

    29.12.2016 07:32
    Fortsetzung?
    1. Auch andere Verkehrsteilnehmer haben Pflichten.
    2. Wenn man überzeugt ist Recht zu habe ist es manchmal gesünder darauf zu verzichten - sie auch vor Monaten.
    3. Gegenseitige Rücksicht und Umsicht sind weiterhin unbekannt.
    4. Die Antwort beinhaltet mehr Vermutungen als Fakten
    Wie gesagt: Wie üblich.
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  •   mueck
    (8834 Beiträge)

    29.12.2016 12:38
    !
    1. Die Pflichten des Lkw-Fahrers aus § 9 (3) sind eindeutig und bei dieser Unfallkonstellation absolut nicht durch andere §§ der StVO wegzudiskutieren.
    2. Das setzt voraus, dass man die Situation erkennen kann (dazu muss der Lkw für den Radfahrer sichtbar geblinkt haben) und dann auch noch Handlungsalternativen haben (Bremsweg, Platz zum Ausweichen), das ist bei der Position des Rades unter dem Zugfahrzeug kaum anzunehmen.
    3. siehe 2. und hier hat es vor allem der Lkw-Fahrer an Rücksicht mangeln lassen, siehe 1.
    4. Ach, und Dein Einwurf nicht? Siehe 2. Die Position des Rades unter dem Zugfahrzeug lässt eigentlich wenig Interpretationsspielraum zu, wer da gepennt hat.
    5. Bei Dir auch.
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  •   Malerdoerfler
    (3478 Beiträge)

    27.12.2016 23:16
    Gute Besserung!
    Könnte man diese GEfahrenstelle denn nicht mal entschärfen?

    Und zwar nicht irgendwann, sondern SOFORT!!
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  •   Berty87
    (169 Beiträge)

    28.12.2016 07:26
    Mit sicherheit
    Erst dann wenn der Ikea kommt
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  •   mueck
    (8834 Beiträge)

    28.12.2016 11:36
    !
    Jedenfalls ist im Bebauungsplan IKEA ein Umbau vorgesehen: Die Rechtsabbieger bekommen eine extra Spur, der Radweg wird ein ganzes Stückchen vorher zwischen Rechtsabbieger und Geradeausfahrer geführt, das entschärft hoffentlich diese Stelle. Dazu braucht man aber den Platz des Gleises in der Straßenmitte, das heute noch den Gleisbauhof der VBK anbindet, der aber verlegt werden soll auf das Gelände des ehem. Weichenbauhofs der DB. Da dieser aber eh weit weg vom Straßenbahnnetz liegt, frage ich mich, ob man nicht schon früher auf den Gleisanschluss verzichten könnte ...
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  •   fuzzynervzwerg
    (1148 Beiträge)

    27.12.2016 17:51
    Immer derselbe Unfall - immer an der selben Stelle!
    Die Verkehrführung ist dort aber auch saublöd. Die Radfahrer fahren (erlaubter Weise) auf dem Gehsteig und exakt an der Stelle wo die Kraftfahrzeuge einschlagen wird der Radweg per Markierung auf die Fahrbahn geleitet.
    Ich bin kurz nach dem Unfall dort vorbei gekommen. So wie das Fahrrad dalag, hat der Radfahrer noch Riesenglück gehabt, dass nicht noch Schlimmeres passiert ist.

    Gute Besserung dem Radfahrer.
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  •   mueck
    (8834 Beiträge)

    27.12.2016 17:51
    !
    Nicht der erste Unfall dieser Art an dieser Stelle ...
    Gute Besserung!
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