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Karlsruhe Sicherheit in Karlsruhe: "Die Stadt muss Angsträume benennen!"

Mit einem Antrag im Gemeinderat will die Karlsruher SPD dafür sorgen, dass sich Fußgänger am Badischen Staatstheater sicher fühlen. Der "Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe" geht das nicht weit genug. Sie fordert: Die Stadt müsse Angsträume benennen.

In einem Antrag, der am Dienstag im Karlsruher Gemeinderat diskutiert wird, fordert die Karlsruher SPD die Stadt dazu auf, mehr Straßenbeleuchtung am Badischen Staatstheater zu platzieren. Ohne Beleuchtung würde in den Abendstunden ein "Angstraum" entstehen. 

In einem Ergänzungsantrag loben die Stadträte Jürgen Wenzel (Freie Wähler) und Stefan Schmitt (parteilos) den Antrag der Sozialdemokraten. "Die SPD-Fraktion hat absolut richtig erkannt, dass es im Stadtgebiet Straßen und Plätze gibt, die sich mit Anbruch der Dunkelheit in sogenannte Angsträume verwandeln", so Schmitt und Wenzel, Gründer der "Allianz für mehr Sicherheit".

Doch die Beschränkung auf das Badische Staatstheater sei zu kurz gegriffen. "Wir fordern, einen Blick auf die gesamte Stadt zu werfen", erklären die Stadträte. Beide haben im Rahmen der "Allianz für mehr Sicherheit" Vorschläge von Unterstützern gesammelt.

Benannt wurden hier unter anderem der Bahnhof in Durlach, das Kirchengässle zwischen der Ellmendinger und der Ostmarkstraße in Aue, die Günther-Klotz-Anlage, der Weinbrennerplatz, der Weg zum alten Flugplatz sowie die Parkflächen am Messplatz. 

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Kommentare (16)
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  •   Malerdoerfler
    (3376 Beiträge)

    17.01.2017 19:13
    Hier draußen ist es
    aber auch nicht überall hell.

    Aber passt auf dass nicht irgendeine Echsenart dann zu viel Licht in der Nacht abbekommt.
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  •   Nachteule
    (292 Beiträge)

    17.01.2017 16:29
    Angsträume ausgeblendet
    Viele der oft älteren Theaterbesucher trauen sich vermutlich bei Dunkelheit gar nicht mehr in die Innenstadt ausser ins Theater. Von daher registrieren sie die vielen anderen "Angsträume" überhaupt nicht. Ich bin auch für eine bessere Beleuchtung, aber nicht nur am Theater. So gewinnt die SPD ihre Stammwähler nicht zurück.
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  •   Handelsreisender
    (1444 Beiträge)

    17.01.2017 10:45
    Liebe Genossen...
    ... hiermit spende ich meinen nächsten Mitgliedsbeitrag ausdrücklich für eine "rote Laterne" hinter dem Staatstheater. Vielleicht hält Euch das ja davon ab, im Gemeinderat "Steigbügel"-Anträge für die notorischen "Sicherheitsbeauftragten" Wenzel und Schmitt zu stellen.

    Das mit dem billigen Populismus klappt bei Euch - zum Glück - noch nicht so richtig. ALSO LASST ES BITTE! zwinkern
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  •   Daxlander
    (742 Beiträge)

    17.01.2017 11:01
    Spendierfreude
    Warten Sie ein wenig mit Ihrer gesponserten roten Laterne. Wenn die SPD so weiter macht wie bisher, wird sie bald in Besitz von mehreren roten Laternen sein.
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  •   dipfele
    (3741 Beiträge)

    17.01.2017 16:19
    endlich ist der Karlsaruher SPD.....
    ... mal ein Licht aufgegangen, und schon ist s wieder nicht recht.
    Angst muss man eher von deren verschlafenen Kommunalpolitik haben., z.B. 2. Rheinbrücke und Hagsfeld.
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  •   Handelsreisender
    (1444 Beiträge)

    17.01.2017 11:28
    Bitte nicht zu früh freuen...
    Als erfahrener "Spezialdemokrat" weiß ich, dass die SPD bei +/- 20 % immer die größte politische Innovationskraft hatte. Interessanterweise ging das immer mit einer erheblichen Zerfaserung des Mitte/Rechts-Lagers einher, wie wir es ja auch gerade mit dem FDP/CDU/CSU/AfD-Schlammassel erleben. Und da gibt es ja noch die relativ feste 15-%-Bank bei Linken/Grünen - sieht man einmal von der Kuckucksuhr-Demokratie in Ba-Wü. ab.
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  •   Mondgesicht
    (1364 Beiträge)

    17.01.2017 12:26
    Innovationskraft?
    Für die SPD gibt es schon lange nur noch eine Richtung: nach unten. Haben Sie da wirklich noch Hoffnung auf einen Wiederaufstieg? Da müsste die Sozialdemokratie wieder zur Sozialdemokratie werden, nicht ein elitärer Club von Linksintellektuellen. Je mehr man dieses linksintellektuelle Gehabe pflegt, desto weiter entfernt man sich von der früheren Kernwählerschaft.

    Der vorliegende Antrag zeigt das übrigens deutlich. Ausgerechnet für die Beleuchtung am Staatstheater macht man sich stark, während es anderswo in der Stadt - wo die eigentliche (ehemalige) SPD-Wählerklientel unterwegs ist - deutlich gefährlichere Ecken gibt.
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  •   ALFPFIN
    (5279 Beiträge)

    17.01.2017 09:32
    Angsträume benennen,
    da dürften wir bei Dunkelheit so wie die Situation heute ist, weitestgehend nicht mehr durch die Stadt laufen.
    Wenn ich hier an die Stadtteile Rüppurr mit Gartenstadt, Dammerstock und Weiherfeld denke. Das betrifft alle Straßen der Stadt, die nicht einen gewissen Durchgangsverkehr auch in der Nacht haben.
    Das nützt ja auch nicht viel, siehe die vielen Überfälle auch an noch einigermaßen belebten Ecken.

    Der Theaterplatz ist gut ausgeleuchtet. Hinter dem Theater, vor allen Dingen der Bereich Meidingerstraße, um die Wohnblocks des Mieter- und Bauvereines könnten schon ein paar Lampen mehr angebracht werden. Könne auch der Mieter- und Bauverein für seine Mieter veranlassen. In der Nachbarschaft von mir wurde einer Frau am frühen Abend in der hell erleuchteten Straße die Tasche weggerissen. Jetzt schaut sie und auch wir anderen Nachbarinnen schon, wenn wir nach Hause kommen, treibt sich jemand vor der Haustür herum. Man fühlt sich unsicher.
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  •   ka-lex
    (1286 Beiträge)

    17.01.2017 09:25
    "Angsträume benennen"
    Was soll das denn heißen?

    Für manche Leute ist der Keller ihr "Angstraum". Deswegen pfeifen sie wenn sie runter gehen.
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  •   dipfele
    (3741 Beiträge)

    17.01.2017 16:16
    manche gehen aber auch.....
    .... zum Lachen in den Keller.
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