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Karlsruhe Schnitzel aus der Petrischale? KIT- Forscher sehen Akzeptanz

Verbraucher sehen künstliches Fleisch aus dem Labor als eine von vielen möglichen Alternativen zu normalem Fleisch. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) nach Befragungen und Diskussionsrunden.

"Es ist aber auch eine Innovation, die spaltet", sagte Arianna Ferrari vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), die die Untersuchung leitete. Die ausführlichen Ergebnisse sollen Anfang Oktober in Berlin vorgestellt werden.

Das künstliche Fleisch - auch In-Vitro-Fleisch genannt - entsteht, indem tierische Muskelzellen im Labor wachsen. Daran wird vor allem in den USA und in den Niederlanden geforscht. 2013 gab es in London eine Art Testessen mit einer aus Stammzellen erzeugten Frikadelle. Zu kaufen gibt es Laborfleisch noch nicht.

Die Karlsruher Forscher befragten neben Bürgern Experten aus Wissenschaft, Gastronomie, Landwirtschaft, Umwelt- und Tierschutz. Das In-Vitro-Fleisch stößt demnach bei Menschen auf Widerstand, die die Zukunft der Ernährung in einer Reduktion des Fleischkonsums und dem ökologischen Umbau der Landwirtschaft sehen. Allerdings lehnt nicht jeder Vegetarier Laborfleisch grundsätzlich ab.

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Kommentare (13)
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  •   Rambazamba
    (223 Beiträge)

    16.09.2017 14:17
    Produkt der Zukunft
    Wenn man den persönlichen Widerwillen überwunden hat, erkennt man, dass das die Zukunft sein muss. Die Zellen eines Rindes können sehr viele Menschen satt machen - auch dort, wo Fleisch Mangelware ist. Den Tieren bliebe ein schreckliches Leben und ein grauenvolles Ende erspart; Massentierhaltung, Überführung des Nutzviehs durch ganz Europa, Angst und Schmerz, alles hinfällig. Damit einhergehend wird die Energie hierfür gespart, Platz geschaffen, die Luft kann sich vom vielen "Rinderpups" erholen.
    Hier muss der Egoismus der Verbraucher einfach zurück stecken. Außerdem kann man bestimmt auch Fischfleisch züchten - was den Flüssen und Meeren ganz bestimmt zu gute kommt. Nicht gleich kategorisch ablehnen, Leute! Mal ein bisschen weiter denken!
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  •   Rino
    (213 Beiträge)

    16.09.2017 14:06
    Wen juckts?
    Da die heutige Hipster-Jugend eh alles frisst, (Streetfood,Burger usw.)ist das doch egal. Die Geschmacksnerven sind bei denen sowieso am hinteren unteren Ausgang angelegt.
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  •   betablocker
    (355 Beiträge)

    16.09.2017 14:30
    Das ist
    durchaus korrekt, man sollte aus denen aber nicht auf alle schliessen.
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  •   teflon
    (2304 Beiträge)

    16.09.2017 12:19
    Erkennt von uns eh
    keiner, wenn es als "Chicken Nuggets" , "Cordon Bleu" oder "Wiener Schnitzel" in der Tiefkühltruhe beim Discounter oder Supermarkt liegt. Und die Fastfoodketten ala McD & Co werden es lieben, weil deren Produkte so im Einkauf noch genormter & billiger werden können . Ob es schmeckt? Kommt dann IMO nur noch auf die Würzmischung bzw Panade an - 75% aller Käufer wirds nicht stören - das zählt letztlich als Ergebnis.
    Nur wenn es beim Abbeissen direkt wieder nachwächst, kämen einige der Konsumenten wohl doch zum Nachdenken
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  •   betablocker
    (355 Beiträge)

    16.09.2017 11:12
    Der Schwachsinn
    kennt so langsam keine Grenzen mehr.
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  •   Skudder
    (154 Beiträge)

    16.09.2017 11:08
    Wenn das "Fleisch"
    genauso schmeckt, sich genauso anfühlt und genauso proteinhaltig und gesundheitlich unbedenklich ist, warum nicht? Allein mir fehlt der Glaube...
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  •   Nachteule
    (353 Beiträge)

    16.09.2017 10:07
    VERBRAUCHER ???
    sollen das so sehen? Ich bin "Verbraucher" und sehe es nicht so. So sehen tun es grüne Ideologen und vegane Sektierer. Solange mir mein Rumpsteak schmeckt, brauche ich keine Quacksalberei aus der Petrischale.
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  •   ProKA
    (616 Beiträge)

    16.09.2017 15:20
    So manch einer hat die Zeichen nicht erkannt
    "Es gibt keinen Grund dafür, dass jemand einen Computer zu Hause haben wollte."
    Ken Olson, Präsident von Digital Equipment Corp., 1977
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  •   betablocker
    (355 Beiträge)

    16.09.2017 15:52
    Bei vielen
    wärs auch besser sie hätten keinen...
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  •   ProKA
    (616 Beiträge)

    16.09.2017 08:18
    In -Vitro-Fleisch wird
    in einigen Jahren alltägliche Realität sein.
    Warum? Weil es nur einen Bruchteil vom Fleisch geschlachteter und teilweise unter Qualen gehaltene Tiere kosten wird. Es wird also viel Günstiger sein. Weil es viel Gesünder ist. Kein Antibiotikum wird verabreicht oder andere tolle Sachen, an der die Pharmaindustrie verdient. Und weil es Ethisch. Kinder werden damit aufwachen und abwegen, ob für ihr Essen ein Lebewesen sterben muss und das macht für die Zukunft sehr viel Hoffnung.
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