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Karlsruhe SEV und Umleitungen: Ab heute starten Bauarbeiten in der Oststadt

Im Juni haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) umfangreiche Gleis- und Straßenbauarbeiten in der Oststadt angekündigt. An diesem Montag ist es nun soweit: Ab sofort müssen Pendler bis Ende November auf den Schienenersatzverkehr umsteigen.

Die umfangreichen Baumaßnahmen sollen bis November abgeschlossen sein. Schwerpunkt der Baumaßnahmen, die bis Ende November abgeschlossen sein sollen, ist der barrierefreie Ausbau der Haltestelle am Hauptfriedhof sowie der Neubau der Haltestelle Essenweinstraße. Gleichzeitig finden Gleisbauarbeiten entlang der Tullastraße zwischen der Rintheimer Straße und Gerwigstraße sowie einige Leitungsarbeiten der Stadtwerke Karlsruhe statt. 

"Die Bautrupps führen ihre Arbeiten zwischen 6 Uhr und 22 Uhr durch", kündigen die VBK an. Hier könne es auch in den Abendstunden zu einem erhöhten Lärmpegel kommen. "Die Baufirmen werden aber dazu angehalten, die lärmintensiven Arbeiten zwischen 7 Uhr und 20 Uhr durchzuführen", versichern die Verkehrsbetriebe.

Mehrere Abschnitte werden gesperrt

Zwischen Montag, 17. Juli, 4 Uhr und Sonntag, 10. September, 1.15 Uhr wird der Bahnbetrieb in der Tullastraße komplett eingestellt. In diesem Zeitraum richten die VBK mit Bussen einen Schienenersatzverkehr zwischen den Haltestellen Hirtenweg und Tullastraße ein . In der Haid-und-Neu-Straße wird der Bahnbetrieb aufrechterhalten. Die Fahrgäste werden von den VBK gebeten, die entsprechenden Aushänge an den Haltestellen zu beachten.

Von Montag, 17. Juli, 4 Uhr bis Sonntag, 10.September, 1.15 Uhr werden laut Pressemitteilung folgende Streckenabschnitte in der Oststadt für den Schienenverkehr in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt:

  • die Tullastraße zwischen den Gleisdreiecken Hauptfriedhof und Rintheimer Straße für den barrierefreien Umbau der Haltestelle Hauptfriedhof (in der Tullastraße) sowie die Teilerneuerung des Gleisdreiecks Hauptfriedhof und der Gleisanlage im Bereich dieser Haltestelle
  • die Tullastraße zwischen den Gleisdreiecken Rintheimer Straße und Gerwigstraße für den Neubau der Haltestelle Essenweinstraße sowie die Gleiserneuerung im gesamten gesperrten Streckenabschnitt
  • das Gleisdreieck Rintheimer Straße bis zur Endstation Rintheim. Dieser Streckenabschnitt ist gesperrt, da es während der Bauzeit keinen Anschluss an das restliche Gleisnetz gibt

Auswirkungen auf Linie 5 und 6 

Diese Baumaßnahmen haben auf mehrere Linien Auswirkungen:

  • Die Tram-Linie 5 wird vom Durlacher Tor kommend ab der Haltestelle Hauptfriedhof (in der Haid-und-Neu-Straße) zur Haltestelle Hirtenweg umgeleitet und endet in der dortigen Wendeschleife (bzw. umgekehrt).
  • Die Tram-Linie 6 bedient von der Südostbahn kommend abweichend an der Haltestelle Tullastraße die Bahnsteige in der Durlacher Allee und fährt dann über die Haltestellen Weinweg und Untermühlstraße zur Haltestelle Durlach Bahnhof und endet in der dortigen Wendeschleife. (bzw. umgekehrt).
  • Die Fahrpläne der Tram-Linie 5 zwischen Durlacher Tor und Rheinhafen sowie der Tram-Linie 6 zwischen Tullastraße und Daxlanden/Rappenwört sind durch die Sperrung der Tulla-straße nicht betroffen.
Zwischen Tullastraße, Rintheim und Hirtenweg wird nach Aussage der VBK im genannten Zeitraum ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dieser verkehrt im üblichen Takt des Schienenverkehrs.
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Kommentare (24)
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  •   Malerdoerfler
    (3599 Beiträge)

    17.07.2017 19:05
    Bin ich froh,
    dass ich diese Strecke nicht mehr fahren muss.
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  •   udoh
    (1675 Beiträge)

    17.07.2017 18:13
    So so: ab heute starten Bauarbeiten in der Oststadt
    Da wurde wohl ganz gerne das "weitere", "noch mehr", "an noch einer Stelle", ....
    bewußt vergessen!
    Sofern man den Bereich zwischen Durlacher Tor und Tullastr. zur Oststadt zählt erfreuen sich die Bewohner der Oststadt seit einigen Jahre am DAUERBAUSTELLENBETRIEB des Kombidesasters.
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  •   ka-lex
    (1478 Beiträge)

    17.07.2017 15:16
    Gerade gesehen:
    In der Tullastraße ist nicht nur der Bahnverkehr eingestellt, sondern auch der Autoverkehr Richtung Norden ab Gerwigstraße.
    Und noch einer: Die Theodor-Rehbock-Straße ist Richtung Osten auch zu.
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  •   bier2
    (583 Beiträge)

    17.07.2017 15:24
    ja, das ist schon länger bekannt
    ist auch ne gut Frage wo dann alle Autos parken...
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  •   schmidmi
    (234 Beiträge)

    17.07.2017 23:49
    Wo Platz ist
    z.B. an der Messe Karlsruhe grinsen
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  •   udoh
    (1675 Beiträge)

    17.07.2017 18:20
    Anwohner? Hauptsache die zahlen ihren Tribut an die Stadt
    Ansonsten.... Vergiss die eigenen Leut! Parkplätze? Kann man einfach wegfallen lassen und die restlichen (ehamls freien Plätze) teuer vermieten. Und wenn jemand nicht zahlt freut sich die Stadtkasse und die BUSgeldStelle erst recht! allein die Baustellengeplagten in der Durlacher Allee können ein Liedchen von dieser Abzocke singen... Ist aber nicht gut für ihren Blutdruck zwinkern Aber die Idee ist doch Klasse: Parkplätze weg, Geld für die restlichen fordern und diejenigen die keinen legalen Parkplatz mehr finden oder nicht brav zahlen erst recht abkassieren. Da kann man wieder was fürs Millardenloch reinholen.
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  •   schmidmi
    (234 Beiträge)

    17.07.2017 23:51
    So
    sind die Spielregeln nun mal...
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  •   Route66
    (821 Beiträge)

    17.07.2017 15:37
    Na na na
    Mal nich so kleinlich. Wenn es ums Grosse Ganze geht, wen interessieren Anwohner, deren wegfallende Parkplätze und vor allem wie z.B. schwere Einkäufe (ich sage nur Getränkekisten) ins Haus gelangen sollen. Ich denke da vor allem an Frauen und ältere Menschen. Und dann war da noch der Anwohner mit der schwerbehinderten Frau im Rollstuhl. Jetzt kommt gleich wieder jemand und sagt Baustellen müssen sein und bla. Klar müssen die sein, wenn es wirklich notwendig ist, aber Anwohner über längere Zeit so zu belästigen? Für ein paar Meter weniger Fussweg zur nächsten Haltestelle? Ich weiß nicht.
    Heute fiel mir wieder auf, dass es in Karlsruhe wohl nur noch wenige Strassen ohne Baustelle gibt. Alles muss auf einmal in Amgriff genommen werden. Hat wohl auch damit zu tun, dass man Fördergelder nur erhält wenn in dem Jahr der Bewilligung die Baustelle begonnen wurde. Wann sie fertiggestellt wird ist eher unwichtig. Diese Gesetze sind mit Schukd an unserem Baustellenchaos.
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  •   Lobo1980
    (174 Beiträge)

    18.07.2017 12:22
    na na....
    Was soll die KVV oder die Stadt machen? Die Baustellenzeit verdoppeln, weil man erst um 9 anfangen kann und schon um 16 Uhr fertig sein soll? Die neue Haltestelle wird ja nicht wegen der paar Meter Entfernung gemacht, sondern weil sie die alte Haltestelle "Rinhtimer Straße" daurch ersetzt wird, bei der man nicht ebenerdig einsteigen kann. Es wird immer "Verlierer" geben, die durch die Baustellen beeinträchtig werden. Und je näher man an der Innenstadt wohnt, desto eher ist man halt von so was betroffen. Man hat es schon auf die Sommerferien gelegt, was soll die Stadt bitte noch machen? Ich selber habe in 2 Jahren direkt vor der Haustür Fernwärmearbeiten, darüber freue ich mich auch nicht, aber es sind halt nun mal notwenige Arbeiten, die gemacht werden müssen. Die Oststadt hat fast überall Haltestellen, die man ebenerdig ein und austeigen kann, da würden sich Stadtteile wie Daxlanden oder Knieligen gerne eine scheibe abschneiden
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  •   Route66
    (821 Beiträge)

    18.07.2017 15:37
    Mir geht es hier
    nicht nur um den Dauerlärm, der die Anwohner aggressiv werden lässt, weil sie keine Ruhe mehr finden. Sondern auch darum, dass, siehe oben, keine Möglichkeit über Monate besteht, mit dem Auto zum Entladen ans Haus zu kommen. Das ist ein Unding. Aber Sie wissen da sicher auch bestens Bescheid drüber mit ihrer Baustellensituation. Eine ebenerdige Haltestelle mehr, ok. Aber der ganze Rest? Hier werden ja auch vor allem Entfernungen zwischen bestehenden Haltestellen verkürzt. Nicht alles ist immer unbedingt notwendig was den Bürgern so verkauft wird.
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