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Stuttgart Positive Seite des Sturms: Rekord bei der Windkraft im Südwesten

Der erste Herbststurm des Jahres hat den Betreibern von Windkraftwerken im Südwesten nach Zeitungsberichten einen neuen Rekord beschert.

Nie zuvor sei in Baden-Württemberg mehr Windenergie produziert und ins Netz eingespeist worden als am Mittwoch (13.September) um 11.15 Uhr, berichten "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstag).

Sie berufen sich auf Kennzahlen, die der Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW regelmäßig online veröffentlicht. Danach haben die 607 Windkraftanlagen zu der Zeit 1139 Megawatt (MW) eingespeist. Im Laufe des Tages habe der Wert zwar wieder abgenommen. Er spiegele jedoch den rasanten Zubau von Windkraftanlagen in den vergangenen Monaten wider. Insgesamt betrage die installierte Anschlussleistung aller Windkraftwerke im Südwesten derzeit 1158 Megawatt.

Landesumweltminister Franz Untersteller (Grüne) äußerte sich in den Zeitungen erfreut: "Mit einer Einspeisung von mehr als 1000 MW über mehrere Stunden hinweg hat die Windkraft bewiesen, dass sie auch in Baden-Württemberg ein wichtiger Teil der Stromerzeugung ist und maßgeblich zur Energiewende und zum Klimaschutz beitragen kann."

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Kommentare (10)
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  •   Pilsi57
    (142 Beiträge)

    14.09.2017 13:19
    An wie vielen Tagen im Jahr
    bläst der Wind so stark? An nicht sehr vielen. Wenn ich am "Energieberg" vorbeifahre stehen die meiste Zeit mindestens ein, wenn nicht sogar zwei von den Windrädern. Auch das "malerisch" in Grötzingen positionierte Windrad. Mich würde ineressieren, woher der Strom bei Inversionswetterlagen im Winter kommen, die manchmal bis zu 2 oder 3 Wochen lang anhalten. Kein Wind, keine Sonne.
    Typisch grüne Schönfärberei eben. Wer da wohl Anteile an Windparkanleihen hat?
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  •   magambo
    (3 Beiträge)

    15.09.2017 00:38
    Das "in Grötzingen positionierte Windrad"...
    ... steht im Pfinztal und speist sowieso keinen Strom in das Netz. Das dient rein zur Forschung bzw. Selbstversorgung des Fraunhofer ICT, siehe https://www.ict.fraunhofer.de/de/komp/ae/RFBWind.html
    Und ja, das Ding steht deutlich öfter Still als dass es sich dreht, ist aber wie gesagt nur das "Problem" der Forscher vom ICT, nicht das der Privathaushalte.
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  •   peddersenn
    (912 Beiträge)

    14.09.2017 13:54
    Wenn der Wind nicht weht....
    ....kommt der Strom eben woanders her. Z.B. aus konventionellen Kraftwerken. Die gibts ja auch noch.
    Aber die machen eben Strom mit umweltschädlichERER Bilanz als die Windmühlen. Also ist jede Minute, in der die Konventionellen nicht laufen, erstmal gut.

    Sagt ja niemand, daß man alles mit EINER Quelle machen muss. Wenn mir zu Winterszeit die Sonne kostenlos ins Haus scheint, dreht sich auch die Ölheizung runter.

    Man kann gegen die Wind-Dinger viel sagen - insbesonders gegen die Aufstellorte - aber funktionieren tut das ja.
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  •   maehdrescher
    (537 Beiträge)

    14.09.2017 12:18
    Typische grüne Propaganda
    Was nützt denn so ein Rekordwert, so lange man die bei so starkem Wind gewonnene zusätzliche Energie nicht speichern kann? Das Thema muss technisch gelöst werden, vorher braucht man keinen solchen Hype um die Windräder zu machen.
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  •   schmidmi
    (234 Beiträge)

    14.09.2017 14:14
    Nur nicht nervös werden
    an dem Thema Speicherung wird doch intensiv geforscht und entwickelt. Das geht eben nicht alles an einem Tag. Neben den eigentlichen Speichern sind nämlich auch die intelligenten Netze enorm wichtig. Gerade auch mit Hinblick auf die aufkommende Elektromobilität.
    Und genau da spielt dann die regenerative Energie eine entscheidende Rolle.
    Aber insgesamt ist man doch auf dem richtigen Weg.
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  •   peddersenn
    (912 Beiträge)

    14.09.2017 12:22
    In Zeiten, in denen man viel Windenergie einspeisen kann...
    ...kann man die Produktion aus anderen Quellen runterfahren. Denke ich mir mal so als Laie.
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  •   Nachteule
    (353 Beiträge)

    14.09.2017 11:53
    Was ja viel interessanter ist
    ist die Frage, wo der Strom herkommt, wenn der Wind nicht rekordverdächtig bläst, sondern überhaupt nicht vorhanden ist. Blöderweise kann man den Rekordstrom ja nicht speichern. Darüber hat Ka-News bisher noch nicht berichtet.
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  •   NeoTiger
    (392 Beiträge)

    14.09.2017 10:23
    Windräder machen doch keinen Sturm
    Im Gegenteil, sie entziehen dem Sturm ja (marginal) potenziell zerstörerische Energie.

    Wenn man eine Steuer zur Kompensation von verursachten Umweltschäden erheben will, dann wohl doch auf Strom aus fossilen Quellen.
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  •   VielVorNixDahinter
    (59 Beiträge)

    14.09.2017 10:59
    Das wäre der logische Ansatz
    Aber nennen Sie mir einen Passus in der deutschen Steuergesetzgebung, der nach einer für Laien (oder nennen Sie es Stimmvieh) verständlichen Logik formuliert bzw. aufgebaut ist.
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  •   VielVorNixDahinter
    (59 Beiträge)

    14.09.2017 10:01
    Schadensausgleiche
    Ich warte auf die Steuer auf Strom aus Windenergie, die zur Schadensregulierung der Sturmschäden an - natürlich - staatlichen Gebäuden erhoben wird (und am Ende des Tages ja doch nur andere Finanzlöcher stopfen wird).
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