23  

Karlsruhe Leichte Verletzungen: 16-jährige Radfahrerin prallt in Karlsruhe gegen Auto

In der Erzbergerstraße kam es am Dienstag zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Radfahrerin. Nach Angaben der Polizei, ist die jungendliche Radfahrerin mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen, bevor sie gegen das abbiegende Auto prallte.

"Nach den Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes war das Mädchen gegen 17.10 Uhr auf dem für Radler freigegebenen Fußgängerweg der Erzbergerstraße mit flotter Geschwindigkeit in südlicher Richtung unterwegs, als ein zunächst in gleicher Richtung fahrender Autofahrer nach rechts in die Knielinger Allee einbiegen wollte", berichtet die Polizei in einer Pressemeldung am Mittwoch.

Zwar erkannte die Jugendliche die Gefahr und bremste ihr Rad noch voll ab,nach einer Blockierspur von über sechs Metern rutschte sie aber noch auf die Fahrbahn und prallte gegen den von einem 55 Jahre alten Mann gesteuerten Pkw. Ein Rettungswagen war zur Versorgung der 16-Jährigen im Einsatz. Der beim Zusammenprall entstandene Sachschaden ist mit etwa 1.000 Euro beträchtlich.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (23)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   MinnieC
    (225 Beiträge)

    20.04.2017 16:41
    6 Meter Bremsweg?
    Hat die mit den Füßen gebremst? Ist die am Ende gar nicht Fahrrad sondern Schlitten gefahren ( grinsen )? Oder hat es an diesem Tag geregnet? 6 Meter erscheinen mir da zu lang.
    Was solls, jedenfalls ist nichts Schlimmeres passiert.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Rahmdieb
    (571 Beiträge)

    20.04.2017 13:04
    Berliner Polizei erklärt Verkehrsregeln
    Zitat von Tagesspiegel 14.02.2014 Wer nach rechts abbiegen will, muss Radfahrer, die auf oder neben der Fahrbahn parallel geradeaus fahren wollen, durchfahren lassen. Viel zu häufig muss jedoch beobachtet werden, dass abbiegende Kraftfahrer ihre Rückschaupflicht („Schulterblick“) vernachlässigen und sich stattdessen oft unaufmerksam und sorglos verhalten. Fatalerweise vertrauen und bestehen Radfahrer in gleichem Maße „blind“ auf ihren Vorrang. Sowohl der Abbiegende als auch der Geradeausfahrende können zur Vermeidung von Verkehrsunfällen deshalb beitragen, indem sie durch Blickkontakt eine wechselseitige Wahrnehmung signalisieren und sich im Zweifelsfall defensiv verhalten. Allein ein kurzer aufmerksamer Blick des Radfahrers nach links zur Fahrbahn und Bremsbereitschaft unmittelbar an jeder Kreuzung/Einmündung kann nahezu jeden Abbiegeunfall verhindern.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   rosi
    (283 Beiträge)

    20.04.2017 14:50
    Gut
    Offenbar ist die Berliner Polizei der Meinung der Radfahrer könne auf dem Radweg auf seinen Vorrang nicht vertrauen. Dann ist der Radfahrer moralisch nicht verpflichtet sich durch Radwegnutzung zu gefährden und darf auf der Fahrbahn fahren. Wäre hier auch besser gewesen und dazu hochoffiziell erlaubt
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    20.04.2017 19:31
    Das ist
    blanker Unsinn. Man kann nie auf seinen Vorrang vertrauen. Das wäre wie an einer rechts vor links Einmündung einfach reinzuschiessen ohne zu gucken ob von links was kommt.

    Du hast keinen Führerschein, nehm ich an? Ich hoffe es zumindest.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   rosi
    (283 Beiträge)

    21.04.2017 09:10
    Unwissen rechtfertigt keine persönlichen Abgriffe
    Den Vertrauensgrundsatz sollten Sie in der Wikipedia oder einem anderen Lexikon nachschlagen.
    "..ein Gebot, jedes mögliche verkehrswidrige fremde Verhalten zu berücksichtigen, würde den Verkehr lahmlegen. Daher hat die Rechtsprechung den Vertrauensgrundsatz geschaffen: Es ist nur mit solchen Fehlern zu rechnen, die erfahrungsgemäß bzw. in der vorliegenden Situation vorkommen können."

    Z.B bei Rechts vor Links kommen Fehler vor oder eben bei Radwegen (Polizei Berlin), weshalb diese eben nicht sicher sind und ihre Benutzung eigentlich nicht angeordnet werden darf
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    21.04.2017 17:47
    Sorry, den
    persönlichen Angriff nehm ich zurück.

    Das muss alles situativ gehandhabt werden. Wenn ich grün habe und mein Weg nach vorne frei ist fahre ich natürlich los ohne an der Sichtlinie nochmal zu halten. Dann ginge natürlich nichts mehr.
    Trotzdem hat man an nicht lichtzeichengeregelten Stellen höchste Sorgfalt walten zu lassen. Ob man vorfahrtsberechtigt ist oder nicht.
    Und das gilt eben ganz besonders für Radfahrer, denn die haben bei einem Zusammenstoss mit einem Auto keine Chance.

    Du kennst den uralten Spruch. Auf seinem Grabstein steht: 'Ich hatte Vorfahrt!'.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Laetschebachschorsch
    (2768 Beiträge)

    20.04.2017 09:07
    das bedeutet,
    dass nach der Meinung einiger Radfahrer Autofahrer nicht nach rechts abbiegen dürfen, denn später (welcher Zeitraum bzw. die Geschwindigkeit des Radlers ist unerheblich) könnte ja ein Radfahrer geradeaus fahren wollen, was der Autofahrer ja noch nicht erkennen kann. Und wie sieht es erst aus mit den neuen E-Bikes? Wie ich schon oft versucht habe zu erklären: Umsicht und Rücksichtnahme ist gefragt.
    Übrigens: Lexikas und Kommentare sind nur ein Hilfsmittel, denn sie beinhalten in der Regel nur die Meinung des Verfassers und bei einer Urteilauswahl ist es eben nur eine Auswahl mit der man Meinungen formen kann. Und das ist bei Einigen sehr beliebt.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   mueck
    (8920 Beiträge)

    20.04.2017 12:13
    !
    Ja natürlich bedeutet es, dass Rechtsabbiegen solange verboten ist, bis die Lücke im Radverkehr so groß ist, dass ein Abbiegen ohne Gefährdung des bevorrechtigten Radverkehrs möglich ist.
    So wie auch das Linksabbiegen solange verboten ist, bis die Lücke im Gegenverkehr so groß ist, dass ein Abbiegen ohne Gefährdung des bevorrechtigten Gegenverkehrs möglich ist.
    Steht beides im selben § 9 mit der selben Formulierung: "(3) Wer abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen, Schienenfahrzeuge, Fahrräder mit Hilfsmotor und Fahrräder auch dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen Richtung fahren."
    Weder bei Gegenverkehr, noch bei Radfahrern hat der Abbieger das Recht zu sagen "Jetzt waren es aber genug, jetzt darf ich auch mal!"
    Du hast immer noch eine sehr eigenartige Rechtsauffassung ...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   mueck
    (8920 Beiträge)

    20.04.2017 12:12
    !
    Ja natürlich bedeutet es, dass Rechtsabbiegen solange verboten ist, bis die Lücke im Radverkehr so groß ist, dass ein Abbiegen ohne Gefährdung des bevorrechtigten Radverkehrs möglich ist.
    So wie auch das Linksabbiegen solange verboten ist, bis die Lücke im Gegenverkehr so groß ist, dass ein Abbiegen ohne Gefährdung des bevorrechtigten Gegenverkehrs möglich ist.
    Steht beides im selben [url=http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__9.html}§ 9[/url] mit der selben Formulierung: "(3) Wer abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen, Schienenfahrzeuge, Fahrräder mit Hilfsmotor und Fahrräder auch dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen Richtung fahren."
    Weder bei Gegenverkehr, noch bei Radfahrern hat der Abbieger das Recht zu sagen "Jetzt waren es aber genug, jetzt darf ich auch mal!"
    Du hast immer noch eine sehr eigenartige Rechtsauffassung ...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   andip
    (8062 Beiträge)

    20.04.2017 08:34
    Hm
    Wenn die Radfahrerin erst nach mehreren Metern Vollbremsung in das Auto kracht, würde ich sagen, dass das Auto schon abbog, als die noch gar nicht an der Kreuzung war.
    Ist das immer noch Vorfahrtsverletzung?
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 3 (3 Seiten)

Schreiben Sie Ihre Meinung
Ein neues Posting hinzufügen
Fett Kursiv Link Zitat
Sie dürfen noch Zeichen schreiben