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Kampf gegen Kriminalität: Polizei-Großkontrollen am Freitag

Im Rahmen der Sicherheitskooperation Baden-Württemberg führte das Polizeipräsidium Karlsruhe, die Hauptzollverwaltung Karlsruhe und die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe am Freitag in der Zeit von 13 bis 18 Uhr gemeinsame Kontrollen durch. Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe wurden an verschiedenen Örtlichkeiten Kontrollstellen eingerichtet.

Wie die Polizei mitteilt, wurden zudem Züge zwischen Karlsruhe und Offenburg sowie S-Bahnen im Innenstadtbereich von Karlsruhe bestreift. Die 170 Beamte überprüften insgesamt zirka 1.250 Personen und Sachen - davon 115 Fahrzeuge und 24 Busse.

Der Schwerpunkt der zuständigkeitsübergreifenden Maßnahmen lag in der Bekämpfung der illegalen Migration sowie der Schleusungskriminalität, der Bekämpfung der Eigentumskriminalität und des Wohnungseinbruchsdiebstahls, der Einhaltung von verkehrsrechtlichen Vorschriften sowie der Verhinderung der Ein- und Ausfuhr von Waffen, Betäubungsmitteln und verbotenen Gegenständen.

Im Rahmen der Kontrollen wurden fünf Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, neun Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, ein Verstoß gegen das Waffengesetz, sechs verkehrsrechtliche Straftaten und 52 verkehrsrechtliche Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Es wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von 3.600 Euro erhoben. Weiterhin wurden zehn Personen kontrolliert, die mit Aufenthaltsermittlungen im Zusammenhang mit Strafverfahren gesucht wurden. Eine Person wurde verhaftet, da sie zur Festnahme aufgrund eines Strafvollstreckungshaftbefehls wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ausgeschrieben war.

Die Sicherheitskooperation Baden-Württemberg (SIKO BW) wurde am 1. September 2002 zunächst zwischen dem Bundesministerium des Innern und dem Innenministerium des Landes Baden-Württemberg vereinbart. Das Bundesministerium der Finanzen trat der Vereinbarung am 1. Juni 2003 bei. Die aktuellen Schwerpunkte der Kooperation sind die Bekämpfung der illegalen Migration, der Betäubungsmittelkriminalität und der Einbruchskriminalität - insbesondere der Wohnungseinbruchskriminalität. Besonderes Augenmerk gilt aber auch der Sicherheit im öffentlichen Raum.

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Kommentare (7)
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  •   Toleranz
    (142 Beiträge)

    21.05.2017 08:38
    Dauerfußstreife auf Europaplatz bitte
    Super, und jetzt bitte nicht nur als Einmalaktion sondern permanent. - Neulich auf denm Europaplatz gegen 21:30 Uhr: 10 Polizisten kreisen einen 75 jährigen verwirrten klapprigen Alkoholiker ein, der mit Alditaschen bewaffnet und angedaddelt aber ruhig von der Polizei von 3 Polizisten in einer verbalen Zangenbewegung davon überzeugt werden sollte, sich kein Bier zu kaufen. Um die Polizei herum, auf dem Europaplatz verteilt etwa 150 Kleinkinder zwischen 14 - 25 Jahren, kreischen, schreien, spucken auf den Boden und sprechen Star Wars Sprachen, schubsen sich, laufen in Horden herum und spielen mit bei DSDSD (Deutschland sucht den Super Depp). Irgendwie gruselige aufgeheizteAtmosphäre, selbst als Mann mit 1,90 m fühlt man sich keinen deut sicher hier. Mann tritt an Polizei heran und fragt: Entschuldigen Sie (Herr Polizist), kann es sein das Ihnen hier die Lage so langsam entgleitet?. Gegröle 15 meter hinter uns. Polizei: Ja sicher, wir kommen kaum hinterher, zu wenig Personal.ENDE.
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  •   silberahorn
    (9174 Beiträge)

    20.05.2017 10:06
    Sehr schön,
    man hat dazugelernt. Insgesamt macht das natürlich wirklich Arbeit und bis man den fianziellen Hauptgewinnern dieser Art von Kriminalität auf die Spur kommt, könnte es trotzdem noch dauern.
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  •   ka-lex
    (1385 Beiträge)

    20.05.2017 09:20
    Gute Aktion - mehr davon.
    Vor allem die Tageszeit finde ich gut. Im Freitagnachmittagsbetrieb rechnen Betroffene ja eher nicht mit Kontrollen.
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  •   Messer
    (229 Beiträge)

    20.05.2017 08:13
    der Berg kreißte und gebar eine Maus
    Aktionismus sonst nichts, mal wieder eine Be­ru­hi­gungs­pil­le für Hosenscheißer.
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  •   Suedweschter
    (160 Beiträge)

    20.05.2017 15:35
    Ja was denn sonst?
    Gebe mal einer einen guten Rat, wie die verschiedenen Straftaten und Ordnungswiedrigkeiten vermieden werden können. Oder müssen wir einfach damit leben???? Fänd ich kacke.
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  •   Laetschebachschorsch
    (2760 Beiträge)

    20.05.2017 06:25
    Diese Aktionen find ich gut
    Sie sollten zur Regel werden. Das hat nichts mit Polizeistaat zu tun, sondern zeigt die Presents unseres Staates und seiner Rechtsordnung.
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  •   zozimura
    (1923 Beiträge)

    20.05.2017 09:25
    Der Staat verschenkt
    (klugscheixx ein) "Presentiert" nicht, sondern präsentiert sich. Oder halt auch nicht. (klugscheiXX aus)
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