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Karlsruhe Erdrutsch im "Rastatter Tunnel" legt Bahnverkehr lahm: Strecke bleibt zwei Wochen gesperrt

Wegen einer technischen Störung an der Strecke verkehren auf dem Abschnitt zwischen Baden-Baden und Karlsruhe zurzeit keine Züge, das meldet die Deutsche Bahn in einer Pressemitteilung. Wir halten Sie auf dem Laufenden und aktualisieren diesen Artikel laufend mit neuen Informationen zur Situation.

Betroffen sind alle Züge in Richtung Basel bzw. in Richtung Karlsruhe. Züge des Fernverkehrs wenden vorzeitig in Offenburg bzw. Karlsruhe. Reisende können zwischen Offenburg und Baden-Baden die Züge des Regionalverkehrs nutzen.

Zwischen Baden-Baden und Karlsruhe ist ein Busnotverkehr eingerichtet. An den Bahnhöfen Karlsruhe, Offenburg und Baden-Baden sind zusätzliche Mitarbeiter der DB im Einsatz. Fahrgäste müssen mit erheblichen Reisezeitverlängerungen rechnen.

Internationale Züge von und nach Paris verkehren, wie die Deutsche Bahn mitteilt, nicht über Strasbourg und Karlsruhe und halten ersatzweise in Saarbrücken und Mannheim.

hbf störung
Hinter dem Karlsruher Hauptbahnhof warten die Menschenmassen auf den Busnotverkehr. | Bild: T. Riedel

Die Störung wird voraussichtlich bis Sonntagabend andauern. Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren. Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen.

Auf Twitter kursiert ein Bild zur Streckensperrung: Dieses zeigt eine Absackung der Bahngleise, welche die unterirdischen Bauarbeiten am Rastatter Tunnel ausgelöst haben sollen. Von der Deutschen Bahn gibt es dazu noch keine offizielle Bestätigung.

 

 

Aktualisierung, 19.00 Uhr:

Weiterhin herrscht Chaos an den betroffenen Bahnhöfen.

Auch am Karlsruher Hauptbahnhof heißt es weiterhin "warten".

Aktualisierung, 19.30 Uhr:

Strecke bleibt eine Woche gesperrt

Wie die Deutsche Bahn inzwischen auf ihrer Homepage mitteilt, kam es auf der Strecke zwischen Rastatt und Rastatt Süd zu Unregelmäßigkeiten bei der Baumaßnahme "Rastatter Tunnel". Die Strecke ist für Zugfahrten gesperrt.

Der Schienenverkehr zwischen Karlsruhe Hauptbahnhof und Rastatt erfolgt durch die DB Regio mindestens im zwei-Stunden-Takt, durch den DB Fernverkehr zweistündlich und im Halbstundentakt durch die AVG (S-Bahn). Aus Richtung Offenburg bis Baden-Baden verkehren die Züge der DB Regio und des DB Fernverkehr jeweils im Stundentakt.

Die Sperrung wird voraussichtlich noch eine Woche Bestand haben. Der Tunnel ist im Moment nicht begehbar wegen eines Wassereinbruchs. Der Busnotverkehr wird zwischen Rastatt und Baden-Baden für die Dauer der Sperrung bestellt, die Deutsche Bahn warte aber noch auf Zusage der Vertragspartner. 

Aktualisierung, 20.00 Uhr:

Ursache: Erdrutsch in der Tunnelbaustelle

Wie ka-news durch Roland Seiter von der Pressestelle der Stadt Baden-Baden in Erfahrung bringen konnte, warnten am Samstag gegen etwa 11 Uhr die Sensoren auf der Rheintalstrecke in Höhe der Baustelle "Rastatter Tunnel", dass sich die Gleise direkt über der Tunnelbaustelle senkten. "Grund ist ein Erdrutsch in der Tunnelbaustelle", so Seiter.

Unmittelbar nach der Warnung wurden alle Züge auf der Rheintalstrecke angehalten, sowohl von Süden als auch von Norden. Ergebnis: In Baden-Baden und Rastatt strandeten jeweils über 1.000 überraschte DB-Fahrgäste. In Baden-Baden waren dies bis zu 1.200 Reisende.

Inzwischen ist, laut der Pressestelle in Baden-Baden, ein Schienenersatzverkehr auf die Beine gestellt. Der die Fahrgäste aus Baden-Baden nach Karlsruhe bringt und umgekehrt. Zwischen Baden-Baden und Offenburg fahren Züge der Schwarzwaldbahn, zwischen Rastatt und Karlsruhe verkehren die Stadtbahnwagen des KVV.

"Die Reisenden werden vor Ort von DRK, Feuerwehr und weiteren Hilfskräften betreut", erklärt Seiter. "Für Fahrgäste, die in Baden-Baden übernachten, stehen entsprechend Hotelzimmer bereit".

Auch arbeite der Katastropheneinsatzstab der Stadtverwaltung seit dem frühen Nachmittag. Die Feuerwehr habe ebenfalls einen Stab eingerichtet. Derzeit geht die Deutsche Bahn davon aus, dass der Zugverkehr zwischen Rastatt und Baden-Baden voraussichtlich eine Woche unterbrochen sein wird. Genaue Informationen dazu sind derzeit, so Seiter, noch nicht möglich.

Aktualisierung, Sonntag, 6.30 Uhr:

Feuerwehr Karlsruhe und Hilfsorganisationen im Einsatz

Auf Ersuchen der Deutschen Bahn kamen im Bereich des Karlsruher Hauptbahnhofes die Hilfsorganisationen aus dem Stadt - und Landkreis Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Karlsruhe zum Einsatz, so die Feuerwehr Karlsruhe in einer Pressemitteilung.

Es wurden Sitzgelegenheiten und Getränke sowie warme Mahlzeiten für die Wartenden angeboten. Darüber hinaus wurden Vorbereitungen für eine medizinische Versorgung bei eventuellen Schwierigkeiten wie Kreislaufprobleme oder Ähnlichem getroffen. Der Verwaltungsstab der Stadt Karlsruhe wurde einberufen und bereitete unter anderem eine mögliche Notunterbringung der Betroffenen vor. Der Einsatz läuft aktuell noch, so die Feuerwehr weiter.

Aktualisierung, Sonntag, 6.45 Uhr:

Fahrkarten können zurückgeben werden

Reisende müssen sich weiterhin auf mehrstündige Verzögerungen einrichten, informiert die DB in einer weiteren Pressemitteilung. Die Reisenden werden gebeten, ihre Fahrt möglichst über alternative Strecken zu planen.

Die DB bedauert die Beeinträchtigungen zutiefst. Kunden können ihre Fahrkarten ohne Gebühr zurückgeben. Die Untersuchungen zur Ursache der Störung laufen auf Hochtouren. Die Strecke bleibt allerdings noch bis auf weiteres gesperrt.  

Aktualisierung, Sonntag, 7.00 Uhr:

Bundespolizei verstärkt Präsenz an Bahnhöfen

Wie die Bundespolizei in einer Presseinformation erklärt, wurde am Samstag die Präsenz in den betroffenen Bahnhöfen erhöht. Neben den örtlich zuständigen Beamten der Bundespolizeiinspektion Offenburg waren Kräfte der Bundespolizeiabteilung Bad Bergzabern, benachbarter Bundespolizeiinspektionen sowie zeitweise ein Hubschrauber der Bundespolizei im Einsatz.

Trotz teilweise voller Bahnsteige und Bahnsteigunterführungen kam es aus Sicht der Bundespolizei zu keinen größeren Störungen und zu keiner Gefährdung der Reisenden. Da die Strecke zwischen Rastatt und Baden-Baden laut Pressemitteilung der Deutschen Bahn bis auf weiteres gesperrt bleiben wird, rechnet die Bundespolizei auch weiterhin mit einem erhöhten Reisendenaufkommen.

Aus diesem Grund, wird für die Dauer der Streckensperrung, die Bundespolizei weiterhin verstärkt zur Sicherheit der Reisenden im Einsatz sein. Die Einsatzmaßnahmen sollen fortlaufend mit den Feuerwehren und Rettungsdiensten sowie der DB AG abgestimmt werden.

Aktualisierung, Sonntag, 15.30 Uhr:

Sperrung dauert mindestens ein bis zwei Wochen

Nach einer Sichtung der Lage ist davon auszugehen, dass die derzeit bestehende Sperrung der Strecke zwischen Rastatt und Baden-Baden länger andauert und sich mindestens über ein bis zwei Wochen erstrecken wird, das teilt die DB in einer Mitteilung an die Presse mit.

Grund für die Sperrung ist eine schwerwiegende technische Störung an der Strecke. Vor Ort werde intensiv an der Störungsbehebung gearbeitet. Derzeit müssen Reisende auf der Rheintalbahn mit massiven Einschränkungen rechnen. An einem umfangreichen Ersatzkonzept für die nächsten Tage wird derzeit unter Hochdruck gearbeitet.

Der behelfsmäßige Fahrplan soll ab Sonntagabend über die DB-Informationskanäle und dann auch schnellstmöglich über die Buchungssysteme verfügbar sein. Fernverkehrszüge aus dem Norden und aus dem Süden enden daher vorzeitig und fahren wieder zurück.

Entsprechende Informationen sollen durch das Zugpersonal und die zusätzlichen Reisendenlenker auf den jeweiligen Endbahnhöfen erfolgen.  

Aktualisierung, Sonntag, 20.00 Uhr:

Streckensperrung bis zum 26. August - Ersatzfahrplan ab Montag

Wie die DB in einer Pressemitteilung bekannt gibt, ist nach derzeitigem Stand mit einer Streckensperrung bis zum 26. August zu rechnen. Ab Montag gilt für diese Zeit ein Ersatzfahrplan.

Betroffen von den Einschränkungen sind Kunden mit Reisen zwischen der Schweiz (via Grenzübergang Basel) bzw. den Städten des Oberrheins (Freiburg, Offenburg) und Frankfurt bzw. West- und Norddeutschland. Im Fernverkehr bestehen stündliche Reisemöglichkeiten aus und in Richtung Norden bis und von Rastatt und aus und in Richtung Süden bis und ab Baden-Baden.

Zwischen Baden-Baden und Rastatt verkehren Ersatzbusse im Sechs-Minuten-Takt. Reisende auf diesem Streckenabschnitt müssen laut der DB mit Reisezeitverlängerungen von rund einer Stunde rechnen, in Abhängigkeit von der Betriebslage sind auch größere Verzögerungen möglich.

Fernverkehrszüge aus Nordrhein-Westfalen beginnen und enden grundsätzlich statt in Rastatt in Karlsruhe. Reisende aus diesen Zügen nutzen zwischen Karlsruhe und Rastatt die zeitnah verkehrenden Züge des Fern- und Nahverkehrs sowie die Züge der AVG. Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) leistet mit Ihren Zugangeboten zwischen Karlsruhe Hbf (Bahnhofsvorplatz) und Rastatt einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des derzeitigen Reisendenaufkommens, erklärt die DB.

Die Züge zwischen Paris und Stuttgart bzw. München werden über Mannheim umgeleitet. Es ist mit Reisezeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten zu rechnen. Reisende zwischen Paris und Karlsruhe können in Mannheim ein bzw. aussteigen und nutzen zwischen Mannheim und Karlsruhe andere Züge des Fern- oder Nahverkehrs. Kunden auf der betroffenen Strecke können ihre Fahrkarten für andere Züge - auch auf weitläufigen Umleitungsstrecken - nutzen oder diese bei Reiseverzicht ohne Gebühr zurückgeben.

Neben den Fahrgastrechten für Verspätungen erstattet die DB auch Mehrkosten für Bahntickets, die aufgrund der Streckensperrung für längere Umwegstrecken gelöst werden und entschuldigt sich für die Beeinträchtigungen ausdrücklich bei allen Reisenden.

Anwohner mussten Häuser verlassen

Die Deutsche Bahn hat das Wochenende genutzt, um eine erste Sichtung der Schäden vorzunehmen. Die Arbeiten an der Instandsetzung der Strecke laufen auf Hochtouren. In diesem Zuge wurden heute die direkten Anwohner aus vier Häusern vorsorglich gebeten, aus Sicherheitsgründen die Häuser zu verlassen, um die schnellstmögliche Wiederherstellung der Strecke zu ermöglichen.

Aktualisierung, Montag 16.42 Uhr:

Die Deutsche Bahn hat nach eigener Aussage das Wochenende zur Sichtung der Schäden genutzt und erstellt derzeit ein Konzept zur schnellstmöglichen Instandsetzung der Strecke. "Zunächst muss die Tunnelröhre unter dem betroffenen Streckenabschnitt stabilisiert werden", heißt es in einer Mitteilung an die Presse. Am morgigen Dienstag will die DB dann über den anvisierten Zeitplan für die Reparaturen und zu den Umleitungskonzepten für den Güterverkehr informieren. 

Mehr zum Thema
Baustelle Rastatter Tunnel: Die Deutsche Bahn will die Strecke Karlsruhe-Basel ausbauen. Eine wichtige Maßnahme: der Bau eines neues Eisenbahntunnels in Rastatt. Alle Informationen zum Bauvorhaben, dem Fortschritt und den Auswirkungen für den Bahnverkehr finden Sie in unserem Dossier.
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Kommentare (68)
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  •   dipfele
    (4074 Beiträge)

    Der Gau aber ist....
    ... dass die parallele Ersatzstrecke Stuttgart- Singen-Zürich bei Böblingen ebenfalls voll gesperrt ist.
    Für Reisende mag die um eine Stunde verlängerte Fahrzeit mit SEV noch hinnehmbar sein,
    was aber macht DB mit seinen Güterzügen Richtung Süden? Da geht ja wohl überhaupt nichts mehr, weder im Rheintal noch auf der Gäubahn.
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  •   Pilsi57
    (149 Beiträge)

    @ haku
    Gebe Dir da Recht. Nur ist es in Deutschland schon so, dass wegen einer Eidechsenpopulation gerade bei dem Ausbau der Rheintalstrecke ein riesiger Aufwand betrieben wird. Hier geht es nicht um die Enteignung von Häusern oder Grundstücken. Nur andere Länder schlafen nicht, und Vorhaben wie Flughafen Berlin oder Stuttgart 21 zeugen davon, dass wir nicht mehr in der Lage sind, solche Projekte im Kosten - und Zeitrahmen fertigzustellen. Wir sind dabei vom der Bildung , technischen Fortschritt abgehängt zu werden.
    Und wir sind gerade dabei eines unsrer zwei Standbeine des Exports zu demontieren, die viel bescholtene Autoindustrie. Gerade die Amis lachen sich ins Fäustchen, der Chinese schüttelt mit dem Kopf. Wen die wegbricht, dann haben wir wirklich ein Problem, mit Arbeitsmarkt, und allem was zusammenhängt.
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  •   dipfele
    (4074 Beiträge)

    Kombitunnel...
    .... Karlsruhe wurde vergessen. Über eine Milliarde, damit die Straba 7 Minuten schneller unter der FuZo durchfährt, bei einer Fahrzeit vor Baubeginn von 10 Minuten. In drei Minuten vier Haltestellen und zwei Kilometer Strecke durchfahren, wie geht das?
    Übrigens war es schon immer ein Fehler, wenn sich ein Staat nur von einer Industrie abhängig macht. Die Bahnindustrie hat auch viele Arbeitsplätze und wieder mehr Güter auf die Bahn würden Arbeitsplätz schaffen.
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  •   Mili
    (364 Beiträge)

    Wo soll denn der Unfug ?
    In diesem Zuge wurden heute die direkten Anwohner aus vier Häusern vorsorglich gebeten, aus Sicherheitsgründen die Häuser zu verlassen, um die schnellstmögliche Wiederherstellung der Strecke zu ermöglichen. HÄÄÄÄÄ ?
    d.h.: Je schneller die Anwohner aus Ihren Häusern sind, um so schneller wird die Strecke wieder hergestellt.
    Hat sich der Verfasser dieser Zeilen mal überlegt was da steht ?
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  •   Aussie
    (537 Beiträge)

    Das sieht ja so aus,
    als hätte man die Befürchtung, dass noch mehr nachrutscht.
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  •   Makamabesi
    (2937 Beiträge)

    Wenn
    die neuesten Breichte oben stünden, würde sich der Artikel wesentlich besser lesen. So muß man erst schauen, welches die letzte Aktualisierung ist.
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  •   Fischkopp
    (3 Beiträge)

    Film über die Tunnelbaustelle
    In der ARD-Mediathek gibt es einen interessanten Filmbericht über die betroffene Tunnelbaustelle:
    Filmbericht-Link
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  •   Bahnnutzer100
    (128 Beiträge)

    Europa 2017 die Folgen einer falschen Verkehrspolitik
    Hätten wir in den vergangenen Jahrzehnten in Europa eine ordentliche Verkehrspolitik gemacht, dann könnte über das Elsass ausgewichen werden. Aber da wir fast immer nur den Autoverkehr im Blick hatten und leider immer noch haben, fällt diese Umleitungsmöglichkeit weg. Es gibt leider bei Wörth keine direkte Kurve Richtung Straßburg. Die Strecke ist bis Lauterburg eingleisig. Es fehlt eine Elektrifizierung mit einem einheitlichen Stromsystem und die Signaltechnik passt auch nicht zusammen. Europa 2017!
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  •   dipfele
    (4074 Beiträge)

    Der Supergauist aber ist....
    ..... für die Reisenden aus Ost und Nord, z.B. Berlin, dass die Gäubahn Stuttgart- Zürich als Ersatzstrecke ebenfalls durch eine Baustelle bei Böblingen voll gesperrt ist. Fahrzeitverlängerung mit zweimal Umsteigen in den SEV gut eine Stunde.
    Wo fahren die Güterzüge?Beide in den Süden führenden Strecken sind zur selben Zeit blockiert.
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  •   Pilsi57
    (149 Beiträge)

    Es ist nicht nur der Schienenverkehr,
    es ist alles.
    Schaut man sich in Frankreich an wie schnell eine Autobahn saniert wird, und wie lange es bei uns dauert so verwundert das nicht. Berliner Flughafen, Stuttgart 21 ein Desaster.
    Es wurde die "Schnellfahrtrasse" München - Berlin mit großen Tamtam eingeweiht. Fahrzeit für knapp 600 km, etwas unter 4 Std. Schnitt.
    Karlsruhe - Paris 570 km Fahrzeit trotz Schleichstrecke bis Strassbourg 2,5 Std . Ohne die Schleichstrecke wahrscheinlich 2 Std. Ist wirklich alternativlos zum Flugzeug oder gar PKW / Bus.
    Bin des öfteren familär privat in China. Bin von Peking mit dem Zug nach Guangzhou im Süden Chinas gefahren. 2.400 km in 8 Std. Oder von Changsha nach Gunagzhou 670 km in 2,5 Std.
    Unsere Infrastruktur ist schon im Vergleich zu China total veraltet.
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