Karlsruhe Bombenfund beim Städtischen Klinikum: Entschärfung ist abgeschlossen

Am Montagmittag wurde im Bereich der Nordweststadt, nahe des Städtischen Klinikums eine amerikanische Fliegerbombe gefunden. Die Experten entschärften die Bombe am Abend.

+++ 21.43 Uhr +++

Am späten Abend meldet sich die Polizei Karlsruhe zur erfolgreichen Entschärfung der am Nachmittag auf dem Franzosenplatz in der Nordweststadt in Karlsruhe gefundenen Fliegerbombe. So heißt es, "sämtliche evakuierte Personen konnten wieder zurück in ihre Wohnungen."

Zum Schutz der Anwohner musste laut Polizei eine Gefahrenzone von 100 Metern um den Fundort der Bombe an der Kußmaulstraße geräumt werden. "Unter anderem befanden sich auch Studentenwohnheime unter den davon tangierten Gebäuden. Insgesamt waren zirka 120 Personen von den Maßnahmen betroffen. Nach Abschluss der Evakuierungsmaßnahmen begann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung,"  so die Polizei in einem Pressebericht.

Um 20.25 Uhr gab es laut Polizei schließlich Entwarnung. Direkt nach der Entschärfung wurden alle Absperrmaßnahmen wieder aufgehoben und die Bewohner konnten nach Angaben der Polizei unversehrt in ihre Wohnungen zurückkehren.

+++ 20.39 Uhr +++

Wie die Polizei gegenüber ka-news bestätigt, ist die Entschärfung der Bombe nun abgeschlossen. Insgesamt seien nur rund 120 Personen von der Evakuierung betroffen gewesen.

+++ 20.08 Uhr +++

In diesen Minuten beginnt im Bereich Franzosenplatz/Nancystraße die Entschärfung der amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

+++ 20.05 Uhr +++

Aktuell komme es bei der Evakuierung zu Verzögerungen. Genauere Informationen hierzu liegen keine vor.

+++ 18.40 Uhr +++

Insgesamt soll die Evakuierung bist spätestens 20.30 Uhr abgeschlossen sein. Bis dahin bestehe allerdings bereits bei der Absicherung Gefahr. Betroffen davon sind nach Angaben der Polizei alle Gebäude im Umkreis von 100 Metern. Außerdem schätzt die Polizei derzeit rund 500 betroffene Personen, da im Studentenwohnheim nur wenige Bewohner daheim seien.

+++ 18.13 Uhr +++

Die Evakuierung der anliegenden Bewohner wird nun vorbereitet. Darunter ist, wie bereits berichtet, auch ein Studentenwohnheim. Dort sollen zirka 600 Personen von der Evakuierung betroffen sein.

+++ 16.39 Uhr +++

Nun hat auch die Polizei eine offizielle Pressemeldung verschickt. Darin heißt es: "Bei Arbeiten im Bereich Franzosenplatz / Nancystraße ist am Montag gegen 14 Uhr eine knapp 50 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden."

Die Entschärfung des Reliktes ist noch für den heutigen Abend ab 20 Uhr vorgesehen. Die Bediensteten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben für die Maßnahme einen Sicherheitsradius von 100 Metern festgelegt.

Von den um 18 Uhr beginnenden Evakuierungsmaßnahmen sind ein Studentenwohnheim, etwa zehn Wohnhäuser und eine Kleingartenanlage betroffen. Überdies wird die Verkehrspolizei für die Dauer der Entschärfung im betroffenen Bereich den Verkehr absperren und örtlich umleiten.

+++ Ursprungsmeldung, 15.46 Uhr +++

In unmittelbarer Nähe zum städtischen Klinikum, im nördlichen Bereich des Geländes in der Nähe der Knielinger Allee, wurde auf einer Baustelle eine Fliegerbombe gefunden. Das bestätigt die Pressestelle des Städtischen Klinikums auf Anfrage von ka-news. Derzeit ist das Gebiet durch die Polizei abgesperrt, Experten der Kampfmittelbeseitigung untersuchen das Fundstück und arbeiten das weitere Vorgehen aus.

Nach ersten Informationen soll es sich um eine verhältnismäßig kleine Bombe handeln, die in etwa ein Gewicht von 50 Kilogramm hat. Dennoch könnte die Entschärfung eine Evakuierung ohne entsprechende Schutzmaßnahmen in einem Umkreis von rund 300 Metern nötig machen. In diesem Radius befindet sich aber auch das Städtische Klinikum, weswegen eine andere Möglichkeiten der Entschärfung festgelegt ausgewählt wurde.

Krankenhaus soll durch Beton-Schacht um Bombe geschützt werden

Um die Entschärfung ohne eine solche Evakuierung durchführen zu können, soll daher um die gefundene Bombe ein Beton-Schacht gesetzt werden, in dem die Entschärfer dann arbeiten sollen. Dieser Ring soll einen Durchmesser von rund zwei Metern haben. Eine Räumung des Krankenhauses ist bei dieser Variante dann nicht nötig.

Gegen 18 Uhr sollen die benötigten Betonteile geliefert werden, der Aufbau des Schachts soll ersten Informationen zufolge rund zwei Stunden dauern. Anschließend, also gegen 20 Uhr soll dann die Bombe entschärft werden. Aufgrund des Beton-Mantels ist dann nur ein Evakuierungsradius von rund 50 Metern nötig.

Weitere Informationen folgen.

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