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Karlsruhe Bienenschwund in Karlsruhe: Grüne wollen Schutz für Insekten verstärken

In einem Antrag fordert die Gemeinderatsfraktion der "Grünen", dass die bisherigen Naturschutzmaßnahmen für den Schutz von Bienen gebündelt und deutlich erweitert werden sollten. Hintergrund des Antrags sei der erschreckende Insektenverlust der letzten Jahre.

Vor allem die Anzahl und Artenvielfalt der Wild- und Honigbienen, Hummeln und Schmetterlinge, sei in den vergangenen Jahren immer weiter zurück gegangen. "Auch die Zahl der Vögel sinke seit einigen Jahren drastisch", so die Partei. Jetzt wollen die Karlsruher Grünen die Biodiversität, also Artenvielfalt, in der Fächerstadt wieder stärken.
 
Zum einen sollen Anreize für Bienenschutzmaßnahmen gesetzt werden. Dabei sollen private Bienenweiden in Gärten, auf Dächern, auf Balkonen und öffentlichen Flächen sowie Umweltbildungsmaßnahmen verstärkt in Kitas, Schulen und Horten gefördert werden. Außerdem schlägt die Fraktion vor, dass die Stadt die Einrichtung von artenreichen einheimischen bienenfreundlichen Blühwiesen und die Anlage von Kräuter- und Staudenbeeten auf ihren Grünflächen, darunter auch dem Stadtgarten, weiter ausbaut. 

Maßnahmen zur Reduzierung bienenschädlicher Pestizide, auch auf von der Stadtverwaltung verpachteten landwirtschaftlichen Flächen, seien zum Bedauern der Grünen bislang nicht ergriffen worden. Die Stadtverwaltung begründete dies nach Angaben der Fraktion damit, dass ein Verbot bienengefährdender Pestizide nicht in die Pachtverträge für kommunale Flächen aufgenommen werden kann.
 
Durch die Einrichtung eines Runden Tisches sehen die Grünen große Chancen für die Klärung, ob und welche Pestizide derzeit eingesetzt werden und wie eine Umstellung auf einen ökologischen Betrieb ermöglicht werden könnte.
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Kommentare (36)
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  •   Bienen-Nest
    (2 Beiträge)

    20.06.2017 09:32
    schön
    das hier auch mal das gesehen wird
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  •   Bienen-Nest
    (2 Beiträge)

    20.06.2017 09:25
    Selbst aktiv werden....
    Wer zeit hat kann sich ja am Samstag mal anschauen was man tun kann.

    So wie einige schon gemacht haben:
    http://www.bienen-nest.de/index.php?id=14

    Auf der Startseite ist auch der Tag der offenen Tür drauf.
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  •   RechterRand
    (965 Beiträge)

    19.06.2017 23:19
    Das Problem der sterbenden Bienen
    ist schon wirklich lange ein sehr ernstes Problem. Früher war den Grünen solche Glanzleistungen wie der Veggietag, Kahlschlag für Windräder und das Vermiesen des Weihnachtabratens wichtiger als die Bienen.

    Dass sie ausgerechnet jetzt ihre Liebe zur Natur neu entdecken, halte ich für populistisches Wahlkampfgetöse.
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  •   peddersenn
    (787 Beiträge)

    20.06.2017 07:29
    Das macht das Thema nicht unnützer.
    Aber klar - von den Grünen kann nix Gescheites kommen. Auch wenns was Gescheites wäre. Wo kämen wir denn da hin?
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  •   maehdrescher
    (467 Beiträge)

    20.06.2017 11:17
    Es geht darum
    dass das hier schlichtweg eine grüne Wahlkampfaktion ist, um sich noch ein paar Stimmen für die Bundestagswahl zu holen. Bienen sind ja niedliche kleine Tierchen, zudem ungeheuer nützlich und lebenswichtig in der Natur. Da fliegen einem doch die Sympathien gerade so zu, wenn man etwas für die Bienchen tut!
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  •   peddersenn
    (787 Beiträge)

    20.06.2017 11:44
    Ach, das halte ich für übertrieben...
    ...und zwar für völlig übertrieben. Und selbst wenns so wäre - ist ja nix Außergewöhnliches, daß eine Partei mit Themen hausieren geht, mit denen sie punkten will.

    Allerdings ist das Thema schon so alt, in den Köpfen der Bevölkerung schon längst etabliert, daß das wohl kein Alleinstellungsmerkmal darstellt, weswegen jetzt die Wahlergebnisse durch die decke schießen.
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  •   Dumme_Gans
    (120 Beiträge)

    19.06.2017 23:03
    Jeder GRÜNE ist eingeladen
    bei mir Zuhause Unkraut zu jäten. Bitte jede Woche auf den Knieen rutschend mindestens 4 Stunden Ackerwinde, Zillen, Schachtelhalm, Efeu, Löwenzahn etc.
    Gern auch bei 30 im Schatten. Habe 800 m² Rasen und Unkrautgarten.
    Also: Los geht´s !
    Nicht den ANDEREN Vorschriften machen, sondern SELBER schuften.
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  •   peddersenn
    (787 Beiträge)

    20.06.2017 07:26
    kein Unkraut jäten...
    ...Bienen brauchen auch DIE Blüten.

    Ansonsten ist mir der Beitrag ein Rätsel. Wer schreibt da jetzt jemand was vor? "Da sollte man was machen" ist ja nix vorgeschrieben.
    Sonst könnte man hier jeden Thread als ne Sammlung von Vorschriften sein.
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  •   Dumme_Gans
    (120 Beiträge)

    20.06.2017 10:53
    Lieber Peddersenn, (Teil4)
    Zudem schwadronieren und moralisieren die Grün/innen (allein dafür kann ich sie nicht leiden) von der Rettung Afrikas und unserer angeblichen Verantwortung.
    Ich soll Afrika mittlerweile seit 40 Jahren retten. Alle Rettungsveruche brachten: NICHTS!
    Afrika kann sich nur selber retten. Durch strikte Disziplin, extremen Bevölkerungsrückgang, Bildungs-Aufholjagt etc, Bekämpfung der Korruption, Aufbau eines Wirtschafssytems, Fleiß… also den berümten Sekundärtugenden… (O-Ton- Oscar Lafontaine)
    Das größte Geschwür für die BIENEN und den gesamten Planeten ist der Mensch, (und da m.E. die GRÜNEN) Zwei Milliarden Menschen könnten den Planeten friedvoll, wohlständig und mit geringem Aufwand bewohnen.
    Die Super-Moralinstanz der Grünen fordern seit seit Jahren noch mehr Hilfe für Länder mit exobitantem Bevölkerungswachstum, welche wiederum noch mehr Bevölkerungswachstum bringt, Intensivlandwirtschaft, Flächenverbrauch, Recoussenverbrauch etc.
    Genau so schafft man Bienen ab.
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  •   Dumme_Gans
    (120 Beiträge)

    20.06.2017 10:53
    Lieber Peddersenn, (Teil3)
    (Davon abgesehen habe diese Menschen eine EIGENE Kutur, die sie mit Sicherheit NICHT an einer Staatsgrenze ablegen, sie wollen nicht unsere Kultur, sondern ausschließlich den Wohlstand) Diese bekommen Kinder, welche wiederum zu benachteiligten Gesellschaften werden, Parallelgesellschaften bilden, die Leistungskraft der restlichen Bevölkerung schmälern, Soziale Unruhen heraufbeschwören, den Planeten plündern…
    Und NEIN ! Es stimmt nicht, die völlige schwachsinnige Korrelation zwischen Wohlstand und geringer Kinderanzahl in Wohlstandsgesellschaften ist ein weiteres idiotisches Hirngeschwür der Grünen.
    Weniger Kinder kommen nicht durch Wohlstand, sondern wegen der Kultur, -
    nämlich der Kultur des Lernens, des Arbeitens, der Disziplin und Durchorganisierung der Gesellschaft. Die Leute haben oft gar keine Zeit und gar keine Lust mehr auf Kinder...
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