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Bewaffnet und vermummt: Unbekannte überfallen Karlsruher Einkaufsmarkt

Drei maskierte Täter überfielen am Samstag, 4. November, einen Einkaufsmarkt in der Karlsruher Ebertstraße. Wie die Polizei mitteilt, konnten die drei Männer mit mehreren tausend Euro in einem silbernen Auto fliehen.

Der bewaffnete Raubüberfall spielte sich um 16.10 Uhr ab: Drei maskierte, davon zwei mit Messer bewaffnete, Täter überfielen den "nahkauf"-Markt in der Ebertstraße.

Einer der Täter versuchte zwei Angestellte im Verkaufsbereich mit einem Messer in Schach zu halten, wobei eine der Angestellten auf die Straße flüchten konnte, während die anderen beiden Täter zeitgleich in den Bürobereich eindrangen und aus dem Tresor mehrere tausend Euro Bargeld raubten.

Die Täter flüchteten zunächst über den Hinterhof, liefen maskiert durch eine Fußgängerverbindung zur Ebertstraße und stiegen dort in einen silberfarbenen Audi oder BMW. Das beobachtete die auf die Straße geflüchtete Angestellte. Sie konnte auch das Kennzeichen ablesen, wie sich aber herausstellte, war dieses Tage zuvor an einem Stadtmobilfahrzeug gestohlen worden.

Die Polizei beschreibt die Täter wie folgt: Alle drei Männer sind zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß. Einer der Täter hat eine schlanke Gestalt und war mit einer olivfarbenen Hose sowie einer Jacke und einer Schildmütze oder einem Basecap bekleidet. Außerdem trug er ein 30 Zentimeter langes Messer bei sich und war mit einem dunklen Tuch vermummt. Ein weiterer Täter trug eine Mütze und ähnelte dem bereits beschriebenen Mann in der Statur. Der dritte Täter sprach mit ausländischem Akzent. Er trug schwarze Handschuhe und war mit einer schwarz-weißen Sturmhaube bekleidet. Außerdem trug er ein Messer mit einer Länge von 25 bis 30 Zentimeter bei sich.

Hinweise zum Überfall oder den Tätern bitte an den Kriminaldauerdienst der Polizei Karlsruhe unter 0721/939 5555.

Aktualisierung, Montag, 13. November, 16.42 Uhr:

Mittlerweile hat die Polizei Bilder aus der Überwachungskamera veröffentlicht. Diese sind hier zu sehen.

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Kommentare (31)
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  •   Great_KA
    (31 Beiträge)

    06.11.2017 09:31 Uhr
    Tresor nicht verschlossen? Bagger nicht dreifach gesichert?
    Mit solchen und ähnlichen Fragen wird oft vom Täter abgelenkt und dem Opfer (zumindest moralisch) eine (Teil-)Mitschuld gegeben.
    Deswegen scheut sich Otto Normalverbraucher sogar schon manchmal die Polizei zu rufen, auch wenn er geschädigt wurde. Zuerst werden mal seine Personalien aufgenommen, er wird als Zeuge eingetragen, er muß ggf. vor Gericht erscheinen und dann kommen auch noch "komischen" Fragen aus der "Bevölkerung".
    War denn das ganze Haus wirklich sicher überall zuverlässig verriegelt? Wurde nicht vielleicht doch irgendwie provoziert: durch eine Geste oder einen Blick? War denn der Pflasterstein etwa nicht mehr ganz zuverlässig einzementiert? Hatten Sie vielleicht doch etwas getrunken und sind Sie nicht eventuell die Treppe von alleine hinunter gestolpert?
    Wer den Stein nimmt und seinen Bruder erschlägt ist der Täter - und nicht der Stein ist schuld.
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  •   ingrid333
    (112 Beiträge)

    05.11.2017 16:29 Uhr
    Überfall nahkauf
    mir ist es ein Rätsel, dass man nicht bemerkt hat, dass am Stadtmobil die Nummernschilder geklaut wurden.
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    05.11.2017 18:16 Uhr
    Wenns
    in einer Tiefgarage stand und es niemand gebucht hatte. Fällt dann wohl nicht auf.
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  •   toilettenfrau
    (168 Beiträge)

    05.11.2017 18:27 Uhr
    Und selbst wenn
    schon die Polizei gefahndet hätte. Wenn die Täter das Kennzeichen erst ein paar Minuten vor der Tat montiert haben wäre das Risiko minimal entdeckt zu werden.
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  •   Nachteule
    (389 Beiträge)

    05.11.2017 15:45 Uhr
    Der Fluch der offenen Grenzen
    In die Luft gesprengte Geldautmaten, letzte Woche in Neureut, Überfälle auf Taxifahrer, bewaffnete Raubüberfälle in Einkaufsläden und Tankstellen - Chicago in Karlsruhe. Im Rathaus interessiert das keinen - die freuen sich, dass sie ihren Pass nicht vorzeigen müssen, wenn sie zweimal im Jahr in Urlaub fahren. Hauptsache weltoffen. Wie heisst es so schön: wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht...
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  •   schmidmi
    (454 Beiträge)

    05.11.2017 18:49 Uhr
    Die offenen Grenzen machen
    manches nicht einfacher, aber die beschriebenen Delikte gab es vorher auch schon.
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  •   dipfele
    (4167 Beiträge)

    06.11.2017 00:51 Uhr
    Und nur die Dümmsten......
    ..... versuchen mit Überfällen ihr Auskommen bestreiten zu wollen. Was sind schon mehrere tausend Euro?
    Die Gefahr geschnappt zu werden ist eher gross. Viel gefährlicher sind die Kriminellen, die im Internet oder mit Hilfe von Anwälten und Gerichten die Leute übers Ohr hauen.
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  •   silberahorn
    (9336 Beiträge)

    05.11.2017 23:18 Uhr
    So ist es
    und diese kleinen Delikte lenken wunderbar von den Themen ab, die man heute in ARD und auch bei BILD ansatzweise veröffentlichte (Paradise Papers).
    Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Mich nervt persönlich, wenn man arme Menschen auch noch beklaut und vor allem nervt, wenn man mit der einen Hand Millionen klaut und mit der anderen Hand Tausende für soziale Spenden ausgibt und dafür noch mit Ehrennadeln belohnt wird.
    Im Rathaus sitzen auch ein paar Spezialisten, die ihre Nase so weit nach oben tragen, dass ihre daneben liegenden Augen gar nicht mehr auf die Ebene von Händen schauen können.
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  •   Mondgesicht
    (1558 Beiträge)

    05.11.2017 08:53 Uhr
    Haben wir etwa Kriminalität in Karlsruhe?
    Kann doch gar nicht sein, wenn ich unserer Politik glaube. Es wird sich bestimmt nur um Fake news handeln, vermutlich gesteuert von rechts. zwinkern
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  •   Freigeist1
    (442 Beiträge)

    06.11.2017 13:56 Uhr
    Klaro, Kriminalität gibt es erst seit 2015 -
    vorher lebten wir alle im Garten Eden und tanzten Ringelrein...
    Wen magst Du eigentlich veräppeln - oder bist Du nur ein armer Bot?
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