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Dettenheim-Rußheim 20.000 Euro Schaden: Kinder setzen 300 Strohballen in Brand

Zündelnde Kinder haben auf einem landwirtschaftlichem Betrieb im Dettenheimer Ortsteil Rußheim am Sonntagnachmittag einen Großeinsatz der örtlichen Feuerwehr ausgelöst. Ein Strohlager mit über 300 Rundballen stand in Flammen, so die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.

Fünf Kinder spielten am Sonntagnachmittag nahe eines Strohlagers in Dettenheim-Rußheim mit einem Feuerzeug und entzündeten damit das Strohlager mit über 300 Rundballen. Als sie merkten, dass sie selbst das Feuer nicht mehr löschen können, rannten sie zu dem nahen Clubhaus des FV Rußheim. Der Wirt verständigte die Rettungskräfte.

Als die ersten Kräfte der Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen an der Einsatzstelle eintrafen, stand das Strohlager schon komplett in Flammen. Die Feuerwehr löschte zwei daneben stehende landwirtschaftliche Transportanhänger ab und brachte diese mit dem Eigentümer aus dem Gefahrenbereich.

Mit einem Bagger wurde das Strohlager dann soweit auseinandergezogen, damit es weiter abgelöscht werden konnte. | Bild: Edgar Geißler

Das Polizeirevier Philippsburg und der Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Karlsruhe ermittelten die Brandursache. Der Gesamtschaden an dem Stroh und den landwirtschaftlichen Fahrzeugen wird auf 20.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

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Kommentare (20)
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  •   Ludwigsstammtischbruddler
    (568 Beiträge)

    Hier bei ka-news
    wird jeder Hilfsarbeiter zum Juristen. grinsen
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  •   VielVorNixDahinter
    (68 Beiträge)

    So sind Kinder nun mal ...
    ... denen sind materielle Werte eben noch nicht so wichtig wie uns Erwachsenen.

    Zum Thema "Aufsichtspflicht": Nein, dass heißt nicht, das man Kinder mit GPS-Trackern ausstatten muss. Früher gab es mal einen elterlichen Auftrag, der nannte sich Erziehung. Taucht wahrscheinlich nur noch in antiquarischen Wörterbüchern auf. Verpönt ist er sowieso bzw. so ausgehöhlt, dass man bei Folgen wie diesen hier jederzeit seine Hände in Unschuld waschen kann.

    Schuld ist dann natürlich nicht mehr der, der den Strohhaufen angezündet hat (was hat der auch so blöd da rum zu stehen, der Strohhaufen!?), sondern derjenige, der nicht gegen den Selbstverwirklichungstrieb LOHAS-programmierter Nachkommenschaft ausreichend versichert war.
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  •   betablocker
    (606 Beiträge)

    LOHAS
    musste ich googeln, jesses....alles klar.
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  •   VielVorNixDahinter
    (68 Beiträge)

    Ich damals auch ...
    ... als ich die Abkürzung in just diesen Kommentarspalten auf ka-news.de das erste Mal las.

    Aber er sagt alles zwinkern
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  •   auchmalsenfdazu
    (3032 Beiträge)

    hoffentlich
    sind die Eltern gut haftpflichtversichert.
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  •   Gast68
    (842 Beiträge)

    Wenn die Kinder nicht unter 12 sind
    und die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben müssen die nicht versichert sein, dann hat der Geschädigte Pech gehabt und kann singen Finger in den ...
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  •   NeoTiger
    (418 Beiträge)

    Aufsichtsplficht
    Die Tatsache, dass die Kinder erst zu einem Clubhaus rennen mussten um um Hilfe zu rufen, deutet schon darauf hin, dass ihre Eltern die Aufsichtspflicht verletzt haben. Aufsichtspflicht heißt zwar nicht, dass man sein Kind rund um die Uhr im Auge behalten muss - aber man sollte sich stets in dessen Rufweite befinden um in Notfällen sofort helfen zu können. Offenbar war das hier nicht der Fall.

    Bleibt nur noch die Frage ob aufgrund Alters Aufsichtspflicht überhaupt bestand.
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  •   betablocker
    (606 Beiträge)

    Also dann
    waren unsere Eltern eigentlich 24 Stunden täglich damit beschäftigt ihre Aufsichtspflicht zu verletzen...

    Nehmen wir mal an sie sind 10 oder 11. Die Geistesgegenwart zu dem Clubhaus zu rennen lässt diese Annahme durchaus zu. Das würde deiner Meinung nach bedeuten, dass sich Kinder diesen Alters nicht mehr als Rufweite, also vielleicht 100 Meter, vom Elternhaus entfernen dürfen. Völliger Unsinn.
    Wie kommen die dann überhaupt in die Schule? Darf man sie dann nicht mehr zum Brötchenholen schicken?

    Also das ist völlig realitätsfern.
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  •   Gast68
    (842 Beiträge)

    Im Alter von 10+
    Kann man erwarten das die Eltern Ihrer Erziehungsarbeit in so weit nachgekommen sind das sie den Kindern beigebracht haben das man nicht zünzeln darf und das Feuer gefährlich ist und das im Zweifelsfall für das eigene Leben.
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  •   Gast68
    (842 Beiträge)

    Im Alter von 10+
    Kann man erwarten das die Eltern Ihrer Erziehungsarbeit in so weit nachgekommen sind das sie den Kindern beigebracht haben das man nicht zünzeln darf und das Feuer gefährlich ist und das im Zweifelsfall für das eigene Leben.
    PS bei den Kommentaren hier sollte dringend das Verbot der Einzäunung von Futterwiesen überdacht werden.
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