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Karlsruhe 130.000 Euro Schaden: Unfall auf A5 sorgt für kilometerlange Staus

In der Nacht zu Mittwoch kam es laut Polizei um kurz nach 5 Uhr zu einem Unfall auf der A5 nahe der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd in Richtung Karlsruhe. Demnach soll ein Sattelzug aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und in die Leitplanke gefahren sein.

Wie die Polizei gegenüber ka-news informiert, wurden sowohl die Reifen als auch die Achse des Sattelzugs durch den Unfall beschädigt. Trotz dieser Erschwerung bei der Bergung, konnte die Unfallstelle laut Polizei bereits geräumt werden.

Ein Ende des Staus sei allerdings zunächst nicht in Sicht: Da während des Unfalls Diesel ausgelaufen sei, sorgen die Aufräumarbeiten mit einer Nassreinigung weiterhin für rund 16 Kilometer Stau. Die Polizei geht davon aus, dass die Arbeiten gegen 9.15 Uhr abgeschlossen sein werden.

Aktualisierung, 10.40 Uhr:

Wie die Polizei gegenüber ka-news bestätigt, konnten die Aufräumarbeiten bereits gegen 8.45 Uhr abgeschlossen werden. Die Strecke ist laut Polizei seitdem wieder freigegeben.

Aktualisierung, 11.51 Uhr:

Ein Sachschaden von rund 130.000 Euro sowie kilometerlange Rückstaus sowohl auf der Autobahn als auch den Ausweichstrecken waren am Mittwochmorgen die Folgen eines Unfalles auf der nordwärts führenden A5 bei Ettlingen.

Wie die Polizei berichtet, war ein 42 Jahre alter Sattelzug-Fahrer gegen 5.05 Uhr im Baustellenbereich rund 300 Meter vor der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd wohl infolge von Unachtsamkeit zu weit nach rechts geraten. In der Folge beschädigte das mit zehn Tonnen Kleidung beladene Schwerfahrzeug auf etwa 100 Metern Länge die rechten Leitplanken und blieb schließlich mit Reifenschaden und Achsbruch am Zugfahrzeug liegen.

Zwar konnte der Sattelzug von einem Abschleppunternehmen gegen 7.45 Uhr von der Unfallstelle weggeschleppt werden. Doch war danach noch wegen ausgelaufenem Kraftstoff eine umfangreiche Nassreinigung der Fahrbahn erforderlich, so dass die Streckenfreigabe erst gegen 8.35 Uhr erfolgen konnte.

Da der Verkehr in Richtung Norden bis dahin nur einspurig an der Engstelle vorbeigeführt werden konnte, staute sich der Verkehr zeitweise bis auf eine Länge von 18 Kilometern zurück. In der Gegenrichtung war die durch Neugier ausgelöste Fahrzeugschlange bis zu zwei Kilometer lang.

Weitere Infos zum Stau rund um Karlsruhe finden Sie im ka-news-Staumelder.

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Kommentare (9)
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  •   MatthyK
    (1 Beiträge)

    25.10.2017 11:21 Uhr
    Ein Wunder, dass dort nicht noch mehr passiert
    Die Situation ist doch die: Etwa auf der Höhe, auf der in der Gegenrichtung die Einfädelspur der AS Karlsruhe Süd einmündet, verengen sich die beiden Spuren in Richtung Frankfurt plötzlich und unerwartet inmitten in der Baustelle. Wenn der LKW auf der rechten und und die überholenden PKW auf der linken Spur ganz auf ihrer jeweiligen Seite fahren, geht alles gut. Aber viel Luft ist dann nicht mehr - weder zwischen den Spuren noch zur jeweiligen Begrenzung. Hastige Bremsmanöver auf beiden Spuren sind an dieser Stelle dann auch mehr die Regel als die Ausnahme. Ich sehe das leider jeden Tag traurig
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  •   Fizzy_Bubblech
    (386 Beiträge)

    25.10.2017 16:48 Uhr
    Das würde weit weniger gefährlich wirken,
    wenn die meisten Hirnprinzen wüssten, wie breit ihr Pkw ist.
    Auch ich befahre täglich beide Richtungen und muss ständig auf der rechten Begrenzungslinie rumnudeln, weil wieder irgendein SUV- Prolet nicht weiss, was 2,20m ( 2,10m) sind...

    Nur mal so zum Vergleich:

    Ein popeliger Golf hat schon 2,03m (Spiegel zu Spiegel)
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  •   betablocker
    (728 Beiträge)

    25.10.2017 22:07 Uhr
    War gerade
    in der Garage:

    Aventador 2,32 Meter. grinsen
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  •   Gaensebluemchen
    (409 Beiträge)

    25.10.2017 18:02 Uhr
    Genau...
    ... und auf die linke Spur nur Fahrzeuge mit max. 1,5 T zulassen, die Dickschiffe sind da ja deutlich drüber.
    Wenn die Fahrer/innen das wissen ...
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  •   schmidmi
    (462 Beiträge)

    25.10.2017 21:24 Uhr
    Ich denke
    die angesprochenen Fahrer wissen, dass ihr Kfz zu breit ist. Es interessiert sie aber nicht weiter. Der Verfall der Verkehrsmoral ist jeden Tag auf deutschen Straßen sichtbar.
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  •   M.S.
    (222 Beiträge)

    25.10.2017 11:13 Uhr
    die
    Gesetze sind ausreichend, nur muss halt stärker kontroliiert und die Gesetze durchgesetzt werden!
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  •   10tacle
    (227 Beiträge)

    25.10.2017 09:33 Uhr
    Solange
    osteuropäische Qualitätsfernfahrer mit Adblue Abschaltautomatik billiger transportieren können, als die Bahn, wird sich da leider nichts ändern. Die paar Toten mehr und zig tausende Euro Sachschaden interessieren niemanden.
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  •   Mili
    (409 Beiträge)

    25.10.2017 09:10 Uhr
    Aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn..bla bla
    Und, was ist es in 90% solcher Geschehnisse - klar: Übermüdung, Unaufmerksamkeit, Ablenkung hinterm Steuer. Gestern Abend genau das Gleiche - LKW mal wieder ungebremst ins Stauende hineingerauscht.
    Auf der selben Strecke ein paar Kilometer zuvor stand ein LKW im Grünstreifen hinter der Leitplanke. Keine andere Fahrzeugbeteiligung sichtbar. Hier kann man auch nur einen Ablauf vermuten: Rechter Fahrstreifen - Standspur - Grünstreifen. Zuvor keine Bremsspuren oder Ähnliches. Wann unternimmt denn mal jemand etwas gegen diese "Monster der Straße" ? Echt lebensmüde.
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  •   Berty87
    (223 Beiträge)

    25.10.2017 09:30 Uhr
    Solang
    Hier von Gesetztgeber nichts kommt passiert hier auch nichts.
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