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Karlsruhe 13 Festnahmen und Sperrung der Karlstraße nach Party-Eskalation

Eine Geburtstagsfeier in der Karlsruher Innenstadt führte heute Morgen zu insgesamt dreizehn Festnahmen und sorgte für Einschränkungen im Straßenbahnverkehr, so heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe.

Gegen 5.45 Uhr wurde die Polizei verständigt, da aus einer Wohnung in der Karlstraße eine volle Glasflasche in Richtung von Passanten geworfen wurde. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. In der Wohnung war offenbar eine lautstarke Privatfeier im Gange, wobei die Stimmung zunehmend aggressiver wurde.

Da immer wieder Flaschen und auch Blumentöpfe aus dem Fenster geworfen wurden, musste die Karlstraße zwischen Kriegsstraße und Europaplatz für über eine Stunde gesperrt werden. Neben dem Abspielen lauter Musik skandierten die Personen aus der Wohnung wiederholt auch rechtsextreme Parolen aus dem Fenster.

Auch die eingesetzten Polizeibeamten wurden bedroht und beschimpft. Gegen 8 Uhr erfolgte schließlich die Durchsuchung der Wohnung durch Polizeikräfte. Dabei wurden insgesamt 13 Personen vorläufig festgenommen. Beim Öffnen der Tür wurde einer der Bewohner leicht verletzt. Ansonsten verliefen die Festnahmen ohne großen Widerstand.

Die Männer zwischen 17 und 30 Jahren waren teilweise erheblich alkoholisiert. Sie wurden in Polizeigewahrsam gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch wurden Strafverfahren unter anderem wegen der rechtsextremen Ausrufe nach §86a Strafgesetzbuch (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und Körperverletzungsdelikte eingeleitet. Die Karlstraße musste anschließend gereinigt werden. Die Straßenbahnen konnten gegen 8.45 Uhr wieder fahren.

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Kommentare (23)
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  •   JimmyDieTulpe
    (44 Beiträge)

    Niemand mag Rechtsextreme..
    ...aber wenn man sich diesen Wirbel hier ansieht und mit Hamburg vergleicht, dass von Linksextremen total auseinandergenommen wurde, Flaschen mit TÖTUNGSABSICHT auf Polizisten geworfen wurden, dann fehlt mir doch dort etwas der "Aufschrei", wie er in diesem Fall hier jetzt auch hysterisch verbreitet wird.
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  •   maehdrescher
    (563 Beiträge)

    Warum hat es eigentlich
    über zwei Stunden gedauert bis die Polizei die Wohnung geräumt hat? War die Stimmung so aggressiv dass man Spezialkräfte hinzuziehen musste? So richtig geht das aus dem Artikel nicht hervor.

    Jedenfalls eine bodenlose Sauerei, was diese Typen veranstaltet haben. Hoffentlich findet sich ein Richter wo sie ordentlich was auf die Mütze bekommen.
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  •   art5gg
    (258 Beiträge)

    Straßensperre und Vandalismus ist doch kein Grund....
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere Netiquette und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Joerg_Rupp
    (1995 Beiträge)

    kein Wunder
    ist es heute hier so ruhig
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  •   Chartist
    (223 Beiträge)

    Ruhig? Klar, wer weiß ob es überhaupt Opfer gab
    ?
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  •   diwd
    (500 Beiträge)

    Wieso?
    Waren es doch schon ganz eindeutige Kommentare vor Ihrem Kommentar. Und heute ist Sonntag, nicht vergessen! Aber übrigens, es gab in jüngster Zeit hier Themen und ich habe dazu Ihre Stellungnahme dazu schmerzlichst vermisst.
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  •   Crackerjack
    (1362 Beiträge)

    Lieber joerg alle Achtung
    Das habt ihr wieder toll gedeichselt. grinsen
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  •   Ozeiger
    (1328 Beiträge)

    Das war
    doch nur eine harmlose KSK Party. grinsen
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  •   ProKA
    (622 Beiträge)

    Warum
    sollte man dies auch kommentieren. Zumal dieser Fall nicht die Qualität der linken Gewalt beim G20 Gipfel in Hamburg oder der sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und dem wiederkehrenden Muster dieser Ereignisse hat. Eine Fliege ist nun mal kein Elefant . Das ungebührliche Verhalten der Party Gäste ist nicht zu tolerieren und muss auch geahndet werden. In diesem Fall bestimmt auch schnell. Außerdem ist es positiv dass der Kommentarbereich nicht gesperrt wurde so wie bei manch anderen Meldungen.
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  •   EmilyHobhouse
    (881 Beiträge)

    Kommentieren
    Du hast schon recht man braucht da nicht viel zu kommentieren, dass es "diese irgendwie Fehlgeleiteten oder zeitweise nicht ganz Zurechnungsfähigen" in Karlsruhe gibt streiten nur wenige ab. Aber die Party fand nun mal in Karlsruhe und nicht in Hamburg oder Köln statt, somit fühlen sich manche bemüßigt die Existenz und das Tun "dieser irgendwie Fehlgeleiteten oder zeitweise nicht ganz Zurechnungsfähigen" zu relativieren. - Jämmerlich!
    Aber vielleicht ist der eine oder andere mittlerweile entlassen und beteiligt sich wieder hier beim Kommentieren.
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