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07.03.2016 06:00
 
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Karlsruher Wochen gegen Rassismus: 100 Events für 100 Prozent Menschenwürde [72]

(Symbolbild)
Bild:ps

Karlsruhe (ps/mw) - Vom 10. bis 23. März finden zum nunmehr vierten Mal die Karlsruher Wochen gegen Rassismus statt. Sie sind Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die deutschlandweit unter dem Motto "100 Prozent Menschenwürde - Zusammen gegen Rassismus" stehen. Unter der Leitung des Kulturamts Karlsruhe und der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Mentrup präsentieren 114 Träger in der Fächerstadt ein buntes Programm mit fast 100 Veranstaltungen.
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Einer der Themenschwerpunkte der diesjährigen Wochen sind die Geschichte und die gelebte traditionelle Kultur der Sinti und Roma, die sich noch immer mit vielen Vorurteilen konfrontiert sehen. Angesprochen werden unter anderem die menschenunwürdigen Lebensbedingungen vieler Roma in Europa, die selbst Ausdruck und Ergebnis von Rassismus sind und gleichzeitig immer wieder als Bestätigung für rassistische Klischees dienen, das geht aus einer Pressemeldung hervor.

Auch die Situation der Sinti und Roma in den sogenannten sicheren Herkunftsländern wird beleuchtet. Weitere Veranstaltungen hinterfragen das Bild, welches die Medien von Asylsuchenden zeichnen oder zeigen, wie auf Hassreden im Internet reagiert werden kann. Die Vorfälle in Köln an Silvester werden ebenso thematisiert und analysiert wie das gegenwärtige Erstarken rechtspopulistischer Kräfte in Deutschland - das alles ohne Denkverbote oder Vorverurteilungen.

Für einen verstärkten Austausch spricht sich auch der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Frank Mentrup aus: "Offen miteinander reden: Das ist umso wichtiger, wenn es um Rassismus und Diskriminierung geht! Die Karlsruher Wochen gegen Rassismus bieten dafür ein ideales Forum. Die breite Beteiligung der Stadtgesellschaft und die große Zahl an Beiträgen machen deutlich, dass dieses Thema vielen Menschen und Organisationen am Herzen liegt."

Da ein Bewusstsein für ausgrenzende Verhaltensweisen bei den Bürgern nicht nur in den zwei Karlsruher Wochen gegen Rassismus geweckt, sondern auch weit darüber hinaus verankert werden soll, beschäftigen sich einige Vorträge und Workshops gezielt mit dem Thema Alltagsrassismus. Spezielle Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche behandeln das Thema Fremd- und Anderssein unterhaltsam und altersgerecht. So erhalten durch die Begegnung mit anderen Kulturen und Religionen alle Karlsruher die Gelegenheit, eigene Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen und sich gemeinsam nachhaltig gegen Diskriminierung und für 100 Prozent Menschenwürde zu engagieren.

Ja zum Meinungsaustausch, nein zu Rassismus! Bei ka-news wird Meinungsfreiheit groß geschrieben und kontroverse Debatten sind für uns ein Ausdruck lebendiger Meinungsvielfalt und ein wichtiger Bestandteil der Demokratie. Doch Meinungsfreiheit endet dort, wo die Menschenwürde missachtet wird. Fremdenfeindlichkeit hat bei uns keinen Platz!
#gegenRassismus

Als reichweitenstärkstes Nachrichtenportal für Karlsruhe und die Region wollen wir ein Zeichen setzen: Im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus starten auf ka-news die Online-Wochen gegen Rassismus.
Unter www.ka-news.de/gegen-rassismus werden wir vom 10. bis 23. März ausführlich über das Thema berichten.

Mit unserer Berichterstattung werden wir die Karlsruher Wochen gegen Rassismus begleiten. Darüber hinaus werden unsere Leser auf ka-news eigene Interviews und Hintergrundberichte rund um das Thema Rassismus finden. Unter dem Hashtag  #gegenRassismus  werden wir die Aktion in unseren sozialen Netzwerken auf Facebook und Twitter begleiten.
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Kommentare [82]
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  • (618 Beiträge) | 09.03.2016 09:38
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    Liebe Kommentatoren,
    Liebe Kommentatoren,
    in jüngster Vergangenheit mussten wir leider feststellen, dass Emotionen im Kommentarbereich einen sachlichen Meinungsaustausch unmöglich machten. Daher haben wir die Kommentarregeln überarbeitet und entschieden, nicht mehr unter allen Artikeln eine Diskussion zuzulassen. Bitte beachten Sie, dass wir auch themenfremde Kommentare entfernen. Daher bitten wir Sie, unter diesem Artikel zum Thema zu diskutieren.
  • unbekannt
    (216 Beiträge) | 09.03.2016 09:07
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    Die Welt der Susi Sorglos
  • (890 Beiträge) | 09.03.2016 07:51
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    Ein Glück, dass es diese Empörungsindustrie gibt ...
    Nicht auszudenken, wie leer das Dasein einer ganzen Heerschar von Individuen wäre, die es im Leben zu nichts gebracht haben. So können sie sich wenigstens von einem Gutmenschenevent zum anderen hangeln ... grinsen
  • (1149 Beiträge) | 08.03.2016 19:46
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    Köstlicher Beitrag!
    Ohne Denkverbote und Vorverurteilungen. LOL.
    Köstlich!
  • (52 Beiträge) | 08.03.2016 21:14
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    So viele Denkverbote und Vorverurteilungen
    wie im Laufe des letzten Jahrs bzw. anderthalb Jahre habe ich vorher noch nie erlebt.
  • (1149 Beiträge) | 08.03.2016 19:44
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    Klar ist Rassismus ein Problem.
    Und zwar auch dann wenn die Deutschen auf dem Pausenhof als Kartoffel bezeichnet werden. Und das sind nur die harmlosen Dinge.
  • (3614 Beiträge) | 08.03.2016 10:54
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    Rassismus - oder doch nicht? Wichtige PM zu Remchingen
    Der mutmaßliche Brandstifter vom geplanten Asylheim in Remchingen wird angeklagt

    Nach der PM scheint es in keinster Weise eine eindeutige Motivlage zu geben, welche auf dieser Plattform bereits vehement diskutiert wurde.

    Im Sinne von "...ohne Vorverurteilungen" und "...Gelegenheit, eigene Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen" (beides Zitate aus obigem Text) halte ich die Info über die PM für sehr wichtig.
  • (1415 Beiträge) | 08.03.2016 13:31
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    Also sind Sie der Meinung....
    dass Rassismus in Deutschland heute kein Problem ist?
  • (126 Beiträge) | 08.03.2016 16:53
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    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
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  • (939 Beiträge) | 08.03.2016 16:13
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    Die Frage ist doch eine andere
    Natürlich ist Rassismus ein Problem. Die Frage ist aber, wie wir Rassismus definieren.

    Wenn Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe usw. angefeindet werden - da spreche ich von Rassismus. Den dürfen wir auch nicht tolerieren.

    Wenn aber Leute z.B. fordern, straffällige Asylbewerber schneller auszuweisen - insbesondere bei Gewalt- und Sexualdelikten - dann bezeichnen einige Linke diese Einstellung bereits als Rassismus. Und gegen diese Definition von Rassismus wehre ich mich.
  • (1415 Beiträge) | 08.03.2016 16:44
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    Wenn wir an die Volksabstimmung neulich in der Schweiz denken...
    muss man erst mal definieren was der Begriff "straffällige Asylbewerber" genau meint, denn wenn Sie damit solche Personen meinen, die hier schwere Straftaten begehen und in ihrer Heimat nicht um Leib und Leben fürchten müssen, wird Ihnen kaum jemand widersprechen - und es entspricht geltendem Recht, das auch soweit wie möglich praktiziert wird. Andererseits besteht hier aber die Gefahr, dass jemand den Begriff "straffällig" so definiert, wie es die SVP in der Schweiz durchsetzen wollte - das wäre dann eine ganz andere Diskussion.

    Was das Thema Abschiebungen angeht, gehen die meisten Diskussionen am Kern des Problems vorbei: wir können einerseits niemanden in ein Land abschieben, wo ihn Folter oder Todesstrafe erwarten und andererseits können wir eine Person nur in ein Land abschieben, das auch bereit ist, diese Person aufzunehmen - und genau daran hapert es in vielen Ländern.
  • (126 Beiträge) | 08.03.2016 16:55
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    Natürlich könnten wir abschieben.
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  • (1415 Beiträge) | 08.03.2016 17:12
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    @Feldmaus: Ihre Einstellung in dieser Frage...
    ist nicht nur ethisch höchst zweifelhaft, sie widerspricht sowohl dem Grundgesetz als auch der von der Bundesrepublik ratifizierten UN-Antifolterkonvention, laut der die Abschiebung von Menschen in Staaten, in denen ihnen Folter droht, verboten ist - und das aus gutem Grund.
  • (315 Beiträge) | 08.03.2016 19:24
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    Abwägungssache
    Wen schützen wir?

    Nehmen wir an, es handelt sich um einen Vergewaltiger. Schützen wir den Vergewaltiger vor Abschiebung, weil ihm im Heimatland irgendeine "Gefahr" droht? Oder schützen wir unsere Frauen vor weiteren Übergriffen?

    Also, für mich ist die Antwort klar.
  • (126 Beiträge) | 08.03.2016 19:02
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    Das sehen aber alle anderen Staaten anders.
    Dort wird rigeros abgeschoben, wenn sich jemand etwas zuschulden kommen lässt.
  • (16 Beiträge) | 08.03.2016 17:45
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    Die UN sollte man bei so einem Thema lieber nicht
    als Advokat engagieren, denn gerade in diesem Club sitzen genau die Länder in denen Folter zum guten Ton gehört.
  • (312 Beiträge) | 08.03.2016 16:35
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    Mhhh
    Ich glaube nicht, dass die Menschen andere als Rasissten bezeichnen, wenn es nur um Forderungen gegenüber krimineller Menschen aus anderen Ländern (ich nenne sie bewusst nicht Flüchtlinge oder Asylbewerber, weil es sich meistens um durchziehende oder sich illegal hier aufhaltende Menschen handelt) geht.
    Aber was hier im Forum z.B. schon hämisch gegen wirkliche Flüchtlinge und Schutzbedürftige gehetzt und vom Stapel gelassen wurde, das ist offener Rassismus. Und diejenigen müssen sich dann auch diesen Vorwurf gefallen lassen. Genauso wie jeder, der eine andere Meinung hat, eben nicht Fan von Herrn Rupp oder bei der Antifa ist. Das ist doch Blödsinn. Eine Diskussion muss geführt werden können, ohne ständige Hetze, Beleidigung und Unterstellungen. Oder nicht?
  • (71 Beiträge) | 08.03.2016 15:25
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    Genau-
  • (71 Beiträge) | 08.03.2016 15:02
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    Es ist
    eine Unterstellung, diesem schönen Land und seinen lieben Menschen Rassismus zu unterstellen. Lassen Sie das bitte sein.
  • (3614 Beiträge) | 08.03.2016 14:07
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