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Karlsruhe Karlsruher Moschee: Man spricht deutsch!

"Moscheebau in Karlsruhe - Chancen und Risiken" lautete das Thema des dritten Karlsruher Islamforums, das am Samstag im Ständehaussaal stattfand. Veranstalter des Forums war der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe (DMK). Er will den interkulturellen Austausch mit dem Bau einer deutschsprachigen Moschee in der Fächerstadt fördern.

Die geplante Moschee solle sich an alle Menschen richten. Sie sei als Treffpunkt für Muslime aus der ganzen Welt und als Anlaufstelle für Nichtmuslime gedacht, die Fragen zum Islam haben.

Der DMK will das islamische Gotteshaus architektonisch den europäischen Gegebenheiten anpassen und es in der Karlsruher Innenstadt errichten, wie er in einer Pressemitteilung erklärt. Es solle nicht wie sonst meist üblich in einem Industriegebiet oder Hinterhof stehen, sagte der DMK-Vorsitzende Rüstü Aslandur. Die Muslime würden dadurch zu Außenseitern gemacht, obwohl der Islam längst ein Teil Deutschlands sei.

"Der Bau von Moscheen ist wichtig für die Integration der Muslime", so Aslandur. "Sie zeigen damit, dass sie Deutschland als ihre Heimat akzeptiert haben und gerne hier bleiben möchten." Bei der Bevölkerung würden Moscheen leider regelmäßig auf Ablehnung stoßen, weil viele falsche Vorstellungen über den Islam im Umlauf seien. "Deshalb ist es wichtig, dass Muslime und die deutsche Gesellschaft einen sachlichen und offenen Dialog führen", erklärte Aslandur.



Auch Bürgermeister Martin Lenz wies auf die Notwendigkeit eines transparenten Dialogs hin, um Ängste und Vorurteile abzubauen. Die Muslime besäßen das Recht, ihre Religion in Deutschland zu praktizieren. Dabei müssten sie natürlich zu den Werten des Grundgesetzes stehen. Lenz wünschte sich deutschsprachige Imame, die die hiesigen Verhältnisse kennen und um die Sorgen der Menschen wissen. Die Bevölkerung wiederum solle Migranten akzeptieren, damit diese sich hier wohlfühlen könnten. Das sei wichtig für die Integration, so der Bürgermeister.


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Kommentare (132)
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  • 0
    unbekannt
    (3304 Beiträge)

    16.02.2011 23:19
    Exakt.
    Aus dieser Erkenntnis muss man auch die entsprechenden Konsequenzen ziehen.
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  • 0
    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    16.02.2011 00:50
    Gibt es
    jetzt die Stromleitung von Norwegen nach D oder gibt es sie nicht?
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  • 0
    unbekannt
    (3304 Beiträge)

    15.02.2011 12:51
    Aha.
    Deshalb muss man auch Neonazís und Hitlerfanatiker ertragen, nicht wahr.
    Die Freiheit des weltanschaulichen Bekenntnisses bedeutet nicht, dass man den Leuten nicht sagen darf, dass ihre Weltanschauung ideologischer Dreck ist.

    Science in the Qur'an
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  • 0
    unbekannt
    (6808 Beiträge)

    15.02.2011 13:45
    Sie dürfen jeden
    beschmipfen, den Sie wollen. So oft Sie wollen. Alles andere, das Sie schreiben, ist nicht durch das Grundgesetz gedeckt.
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  • 0
    unbekannt
    (3304 Beiträge)

    15.02.2011 18:15
    Dann muss man das veraltete
    Grundgesetz eben ändern.
    Es kann nicht sein, dass gesellschaftsfeindliche und menschenverachtende Ideologien als Religion Schutz finden. Totalitarismus sollte insbesondere in Deutschland nicht auf Unterstützung hoffen dürfen.
    Eine echte Verfassung wäre eh überfällig.
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  • 0
    unbekannt
    (6808 Beiträge)

    16.02.2011 15:47
    hat die
    CDU verhindert.
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  •   Radius
    (332 Beiträge)

    15.02.2011 21:17
    In dem Land
    in dem Ihre Vorstellung von Verfassung Gesetz ist wäre unertragbar. So was von Menschenverachtend das ist unglaublich. Da leben in Karlsruhe seit über 40 Jahren Muslime in Frieden mit Ihren Mitmenschen und dann kommen Sie und wollen diese samt Ihrer Religion verbieten. Ich glaube nicht das Sie über Ihren Tellerrand hinaus schauen können und alles andere für Sie Dreck ist. Können sie eigentlich noch in den Spiegel ...
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  • 0
    unbekannt
    (3304 Beiträge)

    16.02.2011 00:13
    Muslime leben in Frieden
    mit Ihren Mitmenschen ??
    Die, die ihre Töchter nicht am Schulsport teilnehmen lassen? Die, deren Söhne die Schulhöfe mit Taschen- und anderen Messern unsicher machen. Und das seit 40 Jahren. Die, die Apostaten töten würden, wenn sie könnten?
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  • 0
    unbekannt
    (8066 Beiträge)

    15.02.2011 18:40
    .
    sign
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  • 0
    unbekannt
    (1820 Beiträge)

    15.02.2011 09:08
    Frauenunterdrückung geht
    unserem Grünen Genossen Rupp am Arsch vorbei...Diese beginnt bereits vor der Moschee ,indem Frauen und Männer getrennt werden.Studie über hohe Suizidrate bei Frauen türkischer Herkunft
    Insbesondere junge Frauen sind gefährdet. Sie versuchen fast >> DOPPELT
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