Karlsruhe

Karlsruhe Ecke links
Karlsruhe Ecke rechts
28°/ 18°
  • Drucken
  • Speichern
15.02.2016 19:00
 
Schrift: 

Karlsruher Linken-Kandidatin Skubsch: "Zu wenig Frauen im Landtag" [16]

(Symbolbild)
Bild:Archiv

Karlsruhe (ps/mw) - Die Karlsruher Landtagskandidatin Sabine Skubsch kommentiert in einer Pressemeldung die erneute Absichtserklärung von Frauenpolitikerinnen der Grünen und SPD, das Wahlrecht zu ändern: "Baden-Württemberg ist mit einem beschämend niedrigen Frauenanteil von 20,3 Prozent im Landtag das Schlusslicht in Deutschland."
Anzeige

Selbst Afghanistan schneide mit einem Frauenanteil von 27,7, Prozent besser ab. Das antiquierte Wahlrecht in Baden-Württemberg mache es Frauen schwer, in den Landtag zu kommen. Sabine Skubsch fragte eigenen Angaben nach in ihrem Karlsruher Wahlkreis Alexander Salomon von den Grünen und Meri Uhlig von der SPD, warum die grün-rote Koalition trotz Wahlversprechen das Wahlrecht in Baden-Württemberg nicht geändert hat.

Beide gaben ihr fast wörtlich die gleiche Antwort, so heißt es weiter: Die eigene Partei habe ja gewollt, der Koalitionspartner aber nicht. "Seltsam, ist das eine Schutzbehauptung oder sind sie schlecht informiert?" kommentiert Skubsch. "Dass Katrin Schütz, MdL und stellvertretende Landesvorsitzende der CDU-Frauenunion, am Wahlrecht nichts ändern will, zeigt einmal mehr den Stellenwert von Frauenrechten bei der CDU."

Salomon und Uhlig äußern sich zur Kritik

Auf Nachfrage von ka-news lassen sowohl Alexander Salomon als auch Meri Uhlig die Kritik Skubschs nicht unkommentiert auf sich sitzen. Zur Reform des Wahlrechts habe es eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe gegeben, erklärt Uhlig. Für derart zentrale Fragen brauche es einen parteipolitischen Konsens.  "Da die CDU ein Zweistimmen-Wahlrecht jedoch abgelehnt hat, kam es nicht zu diesem Konsens", so die SPD-Kandidatin.

Dabei betont Uhlig, dass auch mit dem derzeitigen Wahlrecht einem höheren Frauenanteil nichts im Wege stehe. "Schließlich haben die Parteien die Möglichkeit, genauso Frauen wie Männer aufzustellen. Und in der Karlsruher SPD haben wir das in der Vergangenheit auch schon immer vorbildlich gemacht, indem wir in den beiden Karlsruher Wahlkreisen jeweils einen Mann und eine Frau aufgestellt haben", erklärt Uhlig.

Der Landtagsabgeordnete Salomon meint hierzu: "Wir haben als Grüne Fraktion einen Fraktionsbeschluss zur Änderung des Wahlrechts - unter anderem für einen höheren Anteil an Frauen im Parlament- verabschiedet und diesen auch in die interfraktionelle Arbeitsgruppe eingebracht, die sich federführend damit beschäftigt hat. Wir konnten innerhalb der Arbeitsgruppe keine Mehrheit erzielen, da alle anderen Fraktionen gegen eine Änderung waren. Insofern kam es schlussendlich auch zu keiner Lösung."

Werde ka-Reporter!

Mehr zu: Landtagswahl Linke Frauen



Kommentare [16]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (189 Beiträge) | 16.02.2016 15:45
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Ein gutes Beispiel für die Funktion eines Staatswesens mit.....
    ....Vergabe der Sitze und Ämter nach Quoten ist Belgien:
    Das einzige, was dort funktioniert, ist die Vergabe der Posten und Sitze nach den Verteilungsschlüsseln.
    Ansonsten funktioniert in diesem Land in Regierung und Verwaltung (fast) gar nichts!
    Viele Luschen kommen über die Quote auf ihre Position, viele Menschen die für einen Posten geeignet wären, erhalten diesen nicht, weil sie der falschen Gruppierung angehören. Diskriminierung pur.
    Wobei die Linken da ja auf reichlich Deutsche Demokratische Erfahrung zurückblicken komnte: Wer nicht in der richtigen (einzigen zugelassenen) Partei war, dem nützte auch die beste fachliche Eignung nichts.
    Sowas ist natürlich das ideale Umfeld für Linke und Grüne: Da kann man ganz toll im Trüben fischen!
  • (767 Beiträge) | 16.02.2016 11:28
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    MIR StINKEN DIE LINKEN
    dieser Spruch ist immer noch aktuell !
  • (381 Beiträge) | 16.02.2016 10:41
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Wahlrecht ändern
    Das ist doch Quatsch. Die müssen einfach mehr Frauen in ihren eigenen Parteien aufstellen. Wenn diese dann nicht gewählt werden ist das doch der so oft zitierte "Wählerwille".

    Gerade diese Parteien erklären doch ständig den Unternehmen und Arbeitgebern, wie leicht das freiwillige Besetzen von Stellen und Mandaten mit einer ausreichenden Anzahl an Frauen geht. Also Linke und Grüne, dann macht mal im eigenen Stall Eure Arbeit anstatt dubioser Wahlrechtsänderungen.
  • (7115 Beiträge) | 16.02.2016 15:42
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Stimmt
    Das Wahlgesetz hat nichts damit zu tun,dass in den jeweiligen Parteien nicht genug Frauen als Kandidatinnen aufgestellt werden bzw. sich zu wenige dafür bewerben.
  • (2664 Beiträge) | 16.02.2016 09:27
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    ?
    "Wir haben als Grüne Fraktion einen Fraktionsbeschluss zur Änderung des Wahlrechts - unter anderem für einen höheren Anteil an Frauen im Parlament- verabschiedet und diesen auch in die interfraktionelle Arbeitsgruppe eingebracht, die sich federführend damit beschäftigt hat. Wir konnten innerhalb der Arbeitsgruppe keine Mehrheit erzielen, da alle anderen Fraktionen gegen eine Änderung waren. Insofern kam es schlussendlich auch zu keiner Lösung."

    Aha, das Wahlrecht ist also daran schuld, wenn die FrauenquotenverfechterInnen schlappe 20% Mädels ins Parlament bekommen. Wie immer, von den andern fordern, aber sich selbst vornehm zurückhalten. Ich bin mal gespannt, wann die nächste Führungsposition in BaWü mit einer grünen (Quoten)frau besetzt wird. Oder werden dann Kretschmann, Palmer, Kuhn, Salomon (der Freiburger), Schütterle und wie sie alle heißen einfach ausgetauscht? Man darf gespannt sein ...
  • (184 Beiträge) | 16.02.2016 08:49
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Skubsch lügt
    aber was will man auch von einer Nachfolgepartei der SED anderes erwarten, weg mit dieser Lügenpartei.
  • (189 Beiträge) | 15.02.2016 22:24
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Wenns ums Schießen auf Flüchtlinge geht.....
    ....gibts doch bei den Linken eine enorme Kompetenz aus jahrzehntelanger Tradition!
    Da hat die Quote auch niemand interessiert: Da wurden nur Männer zu gezwungen!
    Und wie siehts in den Gefängnissen aus? Setzen sich da die linken Linken auch für eine Berücksichtigung der Insassen nach Quote ein?
  • (20 Beiträge) | 15.02.2016 21:43
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Warum
    machen die die Kandidaten am Geschlecht fest und nicht an der Kompetenz? Und wenn sie schon von der Kompetenz ablenken wollen, warum dann nicht auch für eine Quote anhand der Haarfarbe bspw? Ich sehe auffallend wenig rothaarige Politiker - da fehlt eine Quote. Und eine Linkshänderquote. Richtig diskriminierend ist das!
  • (177 Beiträge) | 16.02.2016 11:28
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Richtig
    Dann will ich als Glatzenträger aber auch meine Quote!
  • unbekannt
    (486 Beiträge) | 16.02.2016 10:38
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Wo bleibt die Schwulenquote?
  • (767 Beiträge) | 16.02.2016 11:21
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Kommt alles noch bei den Linken
    Schwulenquote,Kinder an die Macht,Quote für Flüchtlinge aufgeteilt in Duldung,mit Bleiberecht,anerkannt,von Abschiebung bedroht,Tiere müssen auch noch einbezogen werden .Denen fällt sicher noch mehr ein.Man kann nur hoffen das sie unter 5 % bleiben.
  • (7280 Beiträge) | 16.02.2016 11:03
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Und die mit Handycap...
    oder Transsexuelle?

    Echt link von den Linken so einseitig links zu sein.
  • (829 Beiträge) | 15.02.2016 19:35
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Hier kann man die Kandidaten höchstpersönlich kennenlernen
  • unbekannt
    (486 Beiträge) | 16.02.2016 10:36
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    CDU - SPD - GRÜNE - FDP - AfD
    LINKE sind keine mit dabei.

    AfdD?? Hoffentlich gibt's keinen Ärger wegen Boykott und so....
  • (767 Beiträge) | 15.02.2016 19:34
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Die Linken sind nicht mal im Landtag
    und kommen hoffentlich auch nicht rein! Aber schon wieder palavern und fordern.Den Landtag in BW mit der Regierung in Afghanistan zu vergleichen ist doch wohl zum lachen.
  • (177 Beiträge) | 16.02.2016 11:29
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Das ist schlimm bei den Linken
    Die glauben tatsächlich, was sie sagen. Daher denken die auch, dass es in Stuttgart zugeht wie in Kabul!
Titel:
Kommentar:

Kommentare
dürfen 1000 Zeichen lang sein.
Ihnen verbleiben Zeichen.
Für registrierte Nutzer
Für nicht registrierte Nutzer
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken
Benutzername  
Passwort  
     

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Medienhaus intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

Hinweis: Die Registrierung ist ohne Angabe des wahren Vor- und Zunamens nicht zulässig. Pro Mitglied ist nur ein Account zulässig.

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
E-Mail:
Ich bin damit einverstanden, künftig über Neuigkeiten informiert zu werden:
Anrede:
Frau Herr  
Titel:
Vorname:
Nachname:
Straße/Hausnr.:
PLZ/Ort:
Geburtstag:
 
 
Themenbereich HTML-
Newsletter
Nicht
abonnieren
ka-news Business-Newsletter
ka-news.de-Newsletter: News aus Karlsruhe
KSC-Newsletter: Montagsausgabe
KSC-Newsletter: Freitagsausgabe
ka-news.de-Newsletter: Meistgelesene Nachrichten
 
 


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Welcher Monat kommt vor dem September?: 
Anzeigen