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13.02.2016 21:00
 
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Karlsruher Linke: "Wäscherei am Städtischen Klinikum erhalten!" [4]

Großwäscherei in Ettlingen bei Karlsruhe. (Symbolbild)
Bild:Archiv

Karlsruhe (ps/rh) - Vergangene Woche kam es zu einer Demonstration vor dem Städtischen Klinikum: Angestellte hatten dort gegen die Schließung der Wäscherei protestiert. In einer Pressemitteilung üben die Karlsruher Linken nun herbe Kritik am Städtischen Klinikum.
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Obwohl das Städtische Klinikum keine betriebsbedingten Kündigungen plant, sorgen sich die Angestellen um ihre Zukunft. Der Grund: Es sei unklar, zu welchen Konditionen sie weiterbeschäftigt würden. Das Städtische Klinikum begründet die Pläne um eine Schließung mit der Haushaltskonsolidierung der Stadt Karlsruhe.

In einer Pressemitteilung kritisieren die Karlsruher Linken-Stadträte Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos das Vorgehen des Klinikums. "Die Geschäftsführung des Städtischen Klinikums bescheinigt ihrer Wäscherei tadellose Qualität, will sie aber dichtmachen und beruft sich dabei auf Haushaltskonsolidierung. Anstatt mit Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, soll abgewickelt werden. Wenn so Haushaltskonsolidierung aussieht, wird man sich noch auf einiges bei der Stadt Karlsruhe gefasst machen dürfen."

Die strukturelle Unterfinanzierung der Krankenhäuser zehre jetzt schon das Pflegepersonal des Städtischen Klinikums aus. Die Beschäftigten sähen sich nun zusätzlich durch Haushaltskonsolidierung bedroht. "Das schafft auf Dauer keine gute Qualität für die Patientenschaft sondern unterminiert sie. Wir appellieren an alle Verantwortlichen, gute Arbeit auch entsprechend zu würdigen und die Wäscherei im Städtischen Klinikum zu erhalten", schließen Zürn und Fostiropoulos ihre Stellungnahme ab.

 

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Kommentare [4]
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  • (829 Beiträge) | 14.02.2016 09:20
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    Als Unternehmer macht Niko Festiropoulos etwas ganz anderes !
    Niko Festiropoulos ist Eigentümer einer Firma, die inzwischen Filialen in mehr als 40 deutschen Städten hat. In seiner eigenen Firma praktiziert er allerdings etwas ganz anderes, als das, was er von Städtischen Firmen fordert. Von Städtischen Firmen fordert er sicher und unbefristete Arbeitsplätze - er selbst sucht für seine Firma Mitabreiter, die auf freiberuflicher Basis arbeiten. Für solche Mitarbeiter muss er keine Sozialbeiträge zahlen, kein Urlaubsgeld und keine freien Tage für Weiterbildung. All das, was Linke so gerne von anderen fordern, versucht Festiropoulos in seiner eigenen Firma zu vermeiden. Deshalb ist gerade seine Forderung zur Erhalt der Arbeitsplätze in der Wäscherei des Städtischen Klinikums mehr als scheinheilig. Er selbst tut das Gegenteil: Tagelöhner gesucht !
  • (820 Beiträge) | 14.02.2016 13:11
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    Selbst in Thessaloniki
    gibt es eine Filiale. Wahrscheinlich für den Fall, dass er mal flüchten muß.
  • (770 Beiträge) | 14.02.2016 10:01
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    Wenn die Linken sich auch noch Posten
    im Landtag sichern,dann müssen wir damit rechnen das 5Jahre lang GRÜNE/SPD/LINKE in BW das Zepter schwingen.Und nach der Halbzeit geht Kretschmann aufs Altenteil und der "Schwabe" Ötzdemir beglückt uns.Tolle Aussichten.
  • (820 Beiträge) | 14.02.2016 04:42
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    Im Klinikum
    wachen sie erst auf, wenn die Patienten reihenweise ins Vincentius
    oder ins Dia abwandern. Abwarten bis im Vinc. der Neubau fertig ist.
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