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02.02.2016 05:00
 
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Karlsruher Grünen-Fraktion: Wie gefährlich sind Privat-Drohnen? [45]

Am besten nur auf freiem Feld und fernab von Flughäfen: Wer seine ferngesteuerte Drohne aufsteigen lässt, sollte sich vorher über die Rechtslage informieren. Foto: Julian Stratenschulte

Karlsruhe (ps/mw) - In einer Anfrage an die Stadtverwaltung will sich die Grünen-Fraktion über die Nutzung von Drohnen in Karlsruhe informieren. Konkret wollen die Stadträte in Erfahrung bringen, ob es bereits Zwischenfälle oder Gefahrensituationen, ausgehend von Privat-Drohnen, gegeben habe.
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Die Verwendung von unbemannten Luftfahrtsystemen (Drohnen) im Hobby- und Freizeitbereich sowie im gewerblichen Bereich nimmt rasant zu. Der Markt boomt, was vor allem daran liegt, dass im Hobby- und Freizeitbereich immer mehr und preisgünstigere Flugmodelle entwickelt und angeboten werden. Diese sind mit einem Gewicht unter fünf Kilo bei rein privater Nutzung nicht genehmigungspflichtig und könnten somit im gesamten Stadtgebiet genutzt werden.

Privat-Nutzung von Drohnen nur noch auf ausgewiesenen Flächen?

"Wir wollen mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung in Erfahrung bringen, wie sich die Nutzung von Drohnen im Stadtgebiet derzeit entwickelt und ob es bereits Zwischenfälle oder Gefahrensituationen durch den Einsatz von Hobby-und Freizeitmodellen über dem Stadtgebiet gegeben hat", so Stadträtin Renate Rastätter. Die Grünen verweisen darauf, dass das Grünflächenamt in Stuttgart aufgrund der starken Zunahme der Freizeitnutzung derzeit plant, Hobby- und Freizeitflüge nur noch auf ausgewiesenen Flächen in der Stadt zu erlauben.

Sie wollen deshalb von der Stadtverwaltung wissen, ob derartige Begrenzungen in Karlsruhe in Erwägung gezogen werden. "Auch gewerbliche Drohnen über fünf Kilo werden im Regierungsbezirk Karlsruhe immer häufiger eingesetzt. Dies zeigt sich an der steigenden Zahl erteilter Genehmigungen", stellt Fraktionsvorsitzende Bettina Lisbach fest. "Je nach Einsatzzweck halten wir hier eine differenzierte Betrachtung für notwendig." So ergibt sich aus der Antwort auf eine Landtagsanfrage, dass sich die Zahl der Aufstiegsgenehmigungen im Regierungsbezirk Karlsruhe von 38 im Jahr 2012 auf bereits 86 im ersten Halbjahr 2014 weit mehr als verdoppelt hat.

Drohnen-Nutzung boomt

Aus der Antwort geht auch hervor, dass der Einsatz von Drohnen im privatwirtschaftlichen Bereich und bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben an Bedeutung gewinnt. So sehen z. B. die Vermessungs- und Flurneuordnungsverwaltungen in der Nutzung der Drohnen ein flexibel einsetzbares und wirtschaftliches Verfahren zur Datenerfassung für kleinräumige Gebiete und haben in diesen Bereichen teilweise bereits Anwendungen erfolgreich durchgeführt. Rastätter und Lisbach heben ergänzend ein positives Beispiel aus der Landwirtschaft hervor.

Derzeit beteilige sich die Landesregierung erfolgreich an einem bundesweiten Pilotprojekt zur Vermeidung von Tiertod bei der Mahd großer Wiesenflächen: "Durch den Einsatz von Drohnen können Rehkitze und andere Tiere aus der Luft wahrgenommen, vorsorglich gerettet und so vor Tötung oder Verstümmelung durch große Mähmaschinen bewahrt werden", so die beiden Stadträtinnen. Eine vertiefende Betrachtung der potenziellen Einsatzmöglichkeiten komme aber für die Landesregierung erst in Betracht, wenn sich die Technik der unbemannten Luftfahrtsysteme fortentwickelt hat und datenschutzrechtliche Fragestellungen geklärt sind. Die Grüne Fraktion interessiert in diesem Zusammenhang, ob es auch Anträge auf gewerbliche Drohnenflüge für das Stadtgebiet Karlsruhe gegeben hat und wie viele davon ggf. genehmigt wurden.

"Angesichts der weiter steigenden Nutzung von Drohnen fragen wir auch danach, ob die Stadtverwaltung beabsichtigt, die Bürgerinnen und Bürger über Sicherheitsaspekte sowie Datenschutz zu informieren", so Lisbach und Rastätter. Bundesweit, so die Grünen, gäbe es bereits erste Beschwerden zu Drohnenflügen über Schlössern und Denkmälern und Großveranstaltungen.

"Wir begrüßen es deshalb, dass auf Bundes- und EU-Ebene beabsichtigt ist, die rechtlichen Regelungen für Hobby- und Freizeitmodelle sowie für gewerbliche Genehmigungen entsprechend der Risiken zu überarbeiten. Da die Kommunen direkt vor Ort betroffen sind, schlagen wir vor, dass sich auch die Stadtverwaltung des Themas annimmt und im Städtetag zur Sprache bringt", so die beiden Stadträtinnen abschließend.

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Kommentare [45]
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  • (52 Beiträge) | 03.02.2016 12:36
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    Ich lasse mir mein Hobby nicht vermiesen durch die Grünen !
    Freue mich auf den Yuneec Thypoon H schon....

    Ist zwar ein Plastikcopter wie der Q500 4K aber Spaß muss sein.

    Da kann die Inspore 1 Pro mal zuhause bleiben für Kamera und Bildflug.

    Diese Pauschalen Dummen Ansichten mancher Politiker sind zum kotzen.

    Da könnte man Motorradfahren verbieten ist 100% nur zu rasen.

    Da könnte man Elektroräder verbieten, sind zum Rasen für trettfaule Rad-Rowdies usw.

    .......als gäbe es nur diese Problem in Deutschland !

    Aber eines muss ich als Drohnenfieger schreiben.

    Die Österreicher sind noch Engstirniger wie wir hier in Deutschland, da muss man sehr aufpassen wenn man da fliegen will !

    Mfg

    Drohni-Toni
  • (500 Beiträge) | 03.02.2016 17:35
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    Wenn du dort fliegst wo es erlaubt ist,
    hat wohl keiner ein Problem damit. Geh auf die Flugwiese und hab Spaß.
    Jedenfalls habt ihr niemanden ungefragt zu filmen.
  • (8257 Beiträge) | 03.02.2016 13:44
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    ?
    Wie sieht das eigentlich bei unserem direkteren Nachbarn Frankreich aus?

    Und was empfiehlt sich als günstiger Einstieg für den schmalen Geldbeutel für gelegentliche Hobbyfotoflüge ohne semiprofessionelle Ambitionen? Dein "Spaß-Plastikcopter" kostet ja auch schon 'n Tausender ...

    Kann man eine definierte Flughöhe über Grund einstellen und dann 1x Rundblick und so einen Aussichtsturm an der Stelle simulieren?
  • (52 Beiträge) | 03.02.2016 22:34
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    T4
    Wie geschrieben, gutes fliegen bringt Gute Bilder Film.

    Was ich an der Funke sauber fliege muss der Gimbal nicht ausgleichen.

    Wenn es Spass gemacht hat mit dem 100€ Copter, würde ich gleich in die 1000€ Plus Klasse wechseln, alles was dazwischen ist bringt keinen Vorteil aus dem Preis.

    Es bleibt ja auch nicht beim Copter. Ein Handy / Tablett als Monitor , Akkus, gescheites Ladegerät, wenn möglich sogar Filter wie z.B Neutraldichten Filter für geziehlte Aufnahmen usw.

    Da sind schnell nochmal 1000€ Pro Modell weg ! Einen DJI Phantom 3 Pro Akku kostet 140€ pro Stück reicht für gute 15 Minuten Flugzeit.....Nur mal als Bsp.

    Ein Videoschnitt Programm bzw. für Bilder kommen wenns besser wird auch noch dazu.

    Es höhrt nicht auf....Erst garnicht anfangen, fliegen lassen und später am Monitor anschauen.

    Geile Location z.B ist die Frauenalber Ruine ,ohne Dach einen Coter Flug aus der Mitte der Ruine uns Albtal nicht zu Topen...

    Meine Filme sind nicht Online auf Youtube etc !!! Nur Privat
  • (8257 Beiträge) | 04.02.2016 14:06
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    !
    Vielen Dank mal für die Infos! Werde ich dann paar Wochen drüber schlafen, weil eh gerade weit weg von KA ... zwinkern
  • (52 Beiträge) | 03.02.2016 22:23
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    Antwort T3
    So wie ich oben beschrieben habe muss ich den Copter zum Obejekt oder ums Objekt fliegen. Das geht nur durch ÜBEN ÜBEN....erst dann kommt das Bild.

    Zum Start würde ich z.B einen Syma X5c oder X8c etc. raten.

    Ein einfacher Plastikkopter der 100-130€ Klasse.

    Mir grottiger VGA-Cam , aber als Einstieg und dank hervorragender Ersatzteilversorgung auch ein Dankbarer Crash Copter der was wegstecken kann.

    Ist bei Windstille sogar drausen auf gut 30 Meter Höhe zu bringen und dank Kamera hat man auch ein Gefühl für Höhe.

    Das spielen mit diesem "Billigheimer" ist einfach eine Gute Basis zum Aufbauen.

    Natürlich steht diese Copter Klasse nicht frei schwebend in der Luft und muss dauernd korregiert werden was Höhe usw, betrifft.

    Aber es Hilft später , grössere Copter die sich selber stabiliseren besser fliegen / steuern zu können und somit werden auch die Bilder durch ruhigen Flug besser.

    Meinen Tip Diese Klasse wenns Spaß macht kann man weiter gehen.

    Abstürtzen tut der genauso wie Teuere.
  • (52 Beiträge) | 03.02.2016 22:12
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    Antworten T2
    Zum Start ins Copter fliegen würde Ich das "fliegen" vom Filmen / Fotografieren erstman trennen. Zwei paar Schuhe dies Später eines geben.

    Der Grund ist dieser.

    Bei einem Fotoapparat kann ich durch Zoom Gegenstände heranholen das geht beim Copter in "unserer" Preisklasse nicht.

    D.H. Wenn ich näher ans Objekt will, muss ich den Copter dahin bewegen !!

    Da ist auch die grösste Gefahr eines Absturzes.

    Aktuell haben die Copter keine Entfernungsmesser zum gefiilmten Objekt.

    Sprich ich muss "Blind" die Entferung schätzen zu den Rotorblättern nicht zum Gimbal der oft in der Mitte des Copters sitzt.

    Es fehlt einfach eine Zweite Distanz wie wir beim normalen schauen in die Ferne haben. Aus beiden Distanzen können wir es relativ gut abschätzen wie Weit was weg ist.

    Beim Coterbild fehlt der "Raum" davor. Ist so wie Entfernungen schätzen auf einem Urlaubsbild !

    Deswegen würde ich Filmen und Fliegen zum Start trennen.

    Weil für Gute Filme Bilder braucht man die Übung des Fluges.
  • (52 Beiträge) | 03.02.2016 21:57
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    Antworten so gut es geht.
    So in Frankreich ist es fast so wie in Deutschland. Hatt sich aber aktuell zum 31.12.2015 geändert !!

    Die Wichtigste Ausnahme ist das Gewicht !!

    BIS 2KG ist der Horizonalflug auf 200 Meter und die Maximale Flughöhe auf 50 Meter gebrenzt !!! Darunter fallen auch meine.

    Eine Zweite Person MUSS vor Ort sein als "Beobachter".

    Über 2 KG bis 5 KG eigentlich wie bei uns. Die No Flight Zonen sind genaso zu beachten wie bei uns.

    UND auf Öffentlichen Plätzen ist fliegen 100% verboten. Das war es mal im Groben Zügen. Gilt für Private Flüge. Gewerbliche muss ich mich schlau machen.

    Definierte max. Flughöhe. Ja geht in der App oder in der Funke einzustellen.

    Den "Aussichturm" geht einfach durch Drehung des Copter um die Hochachse dann spricht man von Gieren.

    Er bleibt Fix in der Luft stehen und dreht sich.

    Man kann das fliegen eines Copter fast vergleichen mit dem Fliegen eines Koaxil Helis ( sind die mit den 2 übereinander angeordneten Hauptrotorblättern ). Relativ einfach und Stabil.
  • (35 Beiträge) | 02.02.2016 20:47
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    schuld sind die hundebesitzer
    Die Stadt könnte das Problem extrem entschärfen und als progressiv daherkommen wenn sie die Drachenwiese als Quadcopter-Flugwiese ausweisen würde, vielleicht ein paar Schilder hinstellt und das bekannt gibt damit nicht jeder Volldepp der ne Drohne unter dem Weihnachtsbaum hatte das gleich mal vor der Haustür ausprobiert. Und crashed.
  • (52 Beiträge) | 03.02.2016 12:04
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    Genau deswegen
    fliege ich hier nichtmehr.

    So mancher Dumbass meint den ( Ex ) Etabliert um die Ohren fliegen zu müssen.

    Rücksicht, Umsicht, Nachsicht, Voraussicht und zur Not mal den "Kill Switch" Hebel Posi üben, was ist das , brauch ich nicht.....

    Schöne Wiese, aber für Echte Jungs nichts mehr.
  • unbekannt
    (798 Beiträge) | 02.02.2016 20:10
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    Junge,äh Alde,
  • (35 Beiträge) | 02.02.2016 20:49
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    Ahhhhhh!
  • (5397 Beiträge) | 02.02.2016 13:39
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    Wie gefährlich sind Privat-Drohnen?
    Die sind super gefährlich! Da hängen Bomben und gelenkte Raketen dran, mit denen wird Nachbars kleines Gartenhäuschen beschossen...

    Mann in die Tonne, wir haben wichtigere Probleme im Land zu lösen als das hier. Soviel ich weiss liegt jeder Drohne ein Beipackzettel bei, in der auf die geltenden Gesetze und Richtlinien hingewiesen wird. Dass man so ein Ding mit einer entsprechenden Haftpflicht versichern sollte dürfte auch dem Dümmsten klar sein, da es sich im weitesten Sinne um ein Luftfahrzeug handelt und wenn das runterfällt, dann kann es mächtig Aua machen. Für Hunde, Mofas etc. besteht ja auch eine Versicherungspflicht.

    Dass man mit so einem Ding nicht jedem vor dem Gesicht rumfliegen sollte versteht sich auch von selbst, schließlich will man das selbst auch nicht im Gesicht haben.

    Aber es scheint mit dieser Scheindebatte sollen noch mehr unsinnige Gesetze erlassen werden. Was kommt als nächstes, vielleicht eine Regelung wie laut man furzen darf?
  • (500 Beiträge) | 02.02.2016 16:40
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    Es gibt schon Gesetze
    Es hält sich nur nicht jeder daran.
  • (813 Beiträge) | 02.02.2016 14:27
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    Nun, so ganz ungefährlich sind die Dinger wohl nicht.
  • (52 Beiträge) | 03.02.2016 11:48
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    Gelesen Typischer Anfänger Idiot !
    Der Besitzer war ein D.pp !

    Hatte die Drohne, wenn es die abgebildete ist zwei Wochen...

    Dieses Drohne auf dem Bild ist eine DJI Phantom 3 Pro. sichtbar an den Golden Aufklebern.

    Der Herr Besitzer hat in den ersten 2 Wochen schon das Bedürfniss über die Burg zu fliegen.....und das noch mit " Optionalen Carbon Propellern " weil die Originalen sind Weiß, Schwarz sind die Carbon Version von DJI.

    Meine Person besitzt die gleiche. Aber habe nicht nach 2 Wochen gleich am "Gerät" gebastelt wie dieser "Flug Held".

    Bei Carbonpropeller ist darauf zu achten , wenn eine Beschädigung nur leicht ersichtbar ist, diese sofort auszutauschen, da die Starre Struktur im Gegensatz zu den weichen Original weissen , beim Flug brechen kann !

    Was dann passiert.....Fällt wie ein Stein vom Himmel.

    Solche Idioten, die meinen nache 14 Tagen so ein Gefährt fliegen und modifizieren zu können, machen den Wahren Fliegern das Leben schwer und sind verantwortlich für das schlechte Bild über Drohnen !
  • (52 Beiträge) | 03.02.2016 11:59
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    Noch was für Intressierte. Carbon Propeller mit Vorsicht !
    Wer die Originalen Propeller gegen Carbon ersetzt, hat nicht immer den Vorteil einer besseren Fluglage.

    Warum.

    Der Propeller zerschneidet die Luft ganz klar um so Stabiler der ist, um so besser....Deswegen der Carbon Propeller. Gerade bei "Kurfenflug" etc.

    Aber ein Carbonpropeller hat einen ganz grossen Nachteil.

    Er kann nicht "gewuchtet" bzw. ausbalanciert werden wie die Originalen, um auf allen 4 Motoren einen sauberen "Gleichlauf" zu erhalten, vergleichbar mit einer Unwucht an der Felge / Reifen eines Autos !

    Eine Unwucht eines Propeller übertragt sich dan auf das ganze Flugerät und kann wie bei dem DJI Phantom 3 Modellen zu Rissen an der Motorhaltung führen durch den Carbon Prop.

    In den Foren wird schon berichete darüber.

    Einweiterer Nachteil der Unwucht ist, der Gimbal der Kamera muss mehr ausgleichen schlechters Bild was man als "Jello Effekt" in Copter Kreisen bezeichnet, sichtbar nachher im Bild / Video.

    Bei Video-Bild Flug rate ich eigentlich vom "Carbon Props" ab.
  • (52 Beiträge) | 03.02.2016 12:14
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    Carbon Propeller
    Machen eigentlich keinen Sinn an Kamera Drohnen, weil hier eine "weiche" Flugbahn bevorzugt wird.

    Wer will schon "Wilde Maus" auf dem Bildschirm sehen Wackel wackel...

    Da sind Carbon propeller nur zur Show.

    Anders bei einem Race Copter z.B wie der Walkera Runner etc. oder einem Selbstbau Coptern der auf Speed getrimmt wurden, hier ist Carbon Pflicht.

    Hier dient die Kamera nur als FPV - First Person View -Echtes Cockpit Gefühl und wird mit einer FPV Brille geflogen.

    Auf abgesperrten Plätzen, weil eigentlich immer Sichtverbindung zum am Himmel befindlichen Fluggerät bestehen muss in Deutschland, das ist mit einer FPV Brille nicht möglich.

    Somit nichts fürs Wildfliegen.
  • (52 Beiträge) | 02.02.2016 12:24
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    Teil 4
    Das habe ich schon freiwillig gemacht und worde eine Kennzeichungspflicht unterstützen.

    Weil wer je nach Modell weit über 1500€ pro Stück in die Luft jagt, der wird die Paar Euros naoch haben für die Versicherung ( bei mir Privat Nutzung 100€ im Jahr macht keine 10€ pro Monat.....wer das nicht hat bei dem Hobby der sollte das fliegen aufgeben.....).

    Auch einen "Flugschein" würde ich unterstutzen.

    Drohnen fliegen ist aktuell zwar In, wer aber das schon etwas länger als der "Boom" macht , weis von was er redet und hat auch die Flugerfahrung um mit diesen Dingern faszinerende Bilder und Videos zu machen.

    Die Grünen und der Hr. Alexander Dobrindt wissen es NICHT ! Woher auch die haben vielleicht das Kinderspielzeug ihrer Sohnens mal in der Hand gehabt !

    War etwas Lang der Kommentar.

    Aber die Diskussionen kommen nur weil keine Äufklärung betrieben wird und manch einer wie die Sau durch die Luft fliegt ohne Rücksicht und Politiker ohne Hintergrund-Basis Dünnschiess verbreiten !

    Mfg
  • (4801 Beiträge) | 02.02.2016 10:34
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    Also so ganz harmlos sind die Drohnen nicht.
    Eine Bekannte hatte einen erheblichen Schaden an ihrem Auto, weil so eine abstürzende Drohne auf das Auto gefallen ist. Die Drohne wurde von einem gewerblichen Betrieb "geschickt". Die Betriebshaftpflicht wollte nicht bezahlen und die KFZ-Haftpflicht auch nicht. Wäre diese Drohen einen halben Meter weiter heruntergekommen, wäre meine Bekannte vermutlich schwer verletzt worden oder wenn das Ding ihr auf den Kopf gefallen wäre, tot.

    Und auch bei den "Spielzeugdrohnen" kann es ja Unfälle geben.

    Aber so ein richtig zündendes Wahlkampfthema für die Grünen ist das wohl nicht.

    Ich will aber trotzdem nicht, dass sich so eine Drohne meinen Kopf als Landeplatz aussucht.

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