Karten-Ansicht: Karlsruhe
Karlsruher Atom-Institut eröffnet neuen Verwaltungstrakt
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Karlsruhe (dpa/lsw) - Das europäische Institut für Transurane in Karlsruhe hat am Montag einen neuen Verwaltungstrakt bezogen. Das 16 Millionen Euro teure Gebäude beherbergt 260 Arbeitsplätze. Bislang waren die Büros im Laborgebäude untergebracht, in dem unter anderem uranhaltiges Material untersucht wird.
Mit dem Neubau erfüllt das Institut neue Sicherheitsstandards, die eine Trennung von Büros und Laboren vorschreiben.
Das Institut für Transurane (ITU), das vor 50 Jahren gegründet wurde, ist der Europäischen Kommission unterstellt und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherung von radioaktiven Stoffen und der Bekämpfung von illegalem Handel mit Nuklearmaterial. Dabei arbeitet es eng mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) zusammen. In den Laboren können die Wissenschaftler unter anderem anhand von Wischproben aus Nuklearanlagen herausfinden, ob dort waffenfähiges Material hergestellt worden ist.
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Kommentare [2]
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- (465 Beiträge) | 05.02.2013 09:39Vor den Toren KarlsruhesForschung mit hochradioaktiven Stoffen. Forschung bedeutet auch, dass zu einigen Experimenten unklar ist, was dabei heraus kommt.
Ich will hier nicht den Teufel an die Wand malen, aber die Mengen und die Stoffe die dort Lagern reichen locker aus, um den ganzen Landkreis Karlsruhe für den Fall eines GAU für immer unbewohnbar zu machen. Auf der anderen Seite wohnen all die Doktoren und wissenschaftliche Mitarbeiter ringsum in nächste Nähe mit ihren Familien und zeugen gesunde Kinder...
Trotzdem täte ein wenig mehr Öffentlichkeitsarbeit oder Klarheit darüber was dort gelagert wird gut.
Beste Grüße - (143 Beiträge) | 05.02.2013 18:59AngstbürgerAha, ein Angstbürger...
Was verstehen Sie denn für das ITU bei ihrer Weltuntergangsprognose unter einem GAU?
Ein GAU ist:
- bei jedem kerntechnischen Betrieb was anderes
- Der in der Planung einer Anlage größtmöglich angenommene Unfall
- und damit zumindest theoretisch ein Unfall, bei dem dich Sicherheitsvorkehrungen gerade noch greifen.
Wie Sie jetzt beim ITU auf eine die Landschaft "für immer unbewohnbar zu machen"de Verstrahlung kommen, sollten Sie aber bei all der Panikmache noch erklären! Vor allem, wie das technisch Funktionieren soll, daß die Stoffe so weiträumig verbreitet werden.
Und Vorsicht: Bitte nicht mehr über die Straße gehen, Autofahren oder gar zu Hause morgens duschen. Die Morbalitätsrate dieser Tätigkeiten ist doch um einiges höher als in Karlsruhe "neben" dem ITU zu wohnen.




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