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28.03.2012 17:23
 
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Karlsruhe wird voller: Gemeinderat rechnet mit mehr Einwohnern bis 2030 [17]

(Symbolbild)
Bild:ErS

Karlsruhe (feb) - Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe rechnet mit einem Bevölkerungszuwachs für die Fächerstadt bis zum Jahr 2030. Um Zahlen und Daten für zukünftige Planungen zu haben, hat der Gemeinderat am Dienstagnachmittag eine Bevölerkungsprognose des Amtes für Stadtentwicklung zur Kenntnis genommen. In dieser wird von einer Bevölkerungszunahme um 4,7 Prozent bis zum Jahr 2030 ausgegangen.
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"Karlsruhe boomt!" So leitete Oberbrügermeister Heinz Fenrich in das Thema bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagnachmittag ein. Karlsruhe sei eine der wenigen Großstädte in Deutschland die wachse.

314.900 Einwohner bis 2030

Das liege vor allem an den hervorragenden Einrichtungen und Bedingungen in der Fächerstadt, so das Stadtoberhaupt weiter. Ausgangspunkt der Prognose ist eine Einwohnerzahl von 300.850 Menschen in der Fächerstadt zum 31. Dezmber 2010.

Hierbei werde auch ein möglicher Zweitwohnsitz in Karlsruhe eingerechnet, geht aus der Beschlussvorlage der Stadt Karlsruhe hervor. Das Amt für Stadtentwicklung legte den Stadträten drei Szenarien vor, von denen eines als künftige Planungsgrundlage dienen solle. Der Gemeinderat wählte das optimistischste, das prosperierende Szenario, welches von einer fortgesetzt positiven wirtschaftlichen Entwicklung in der Fächerstadt ausgeht. Demnach wachse die Bevölkerungszahl bis 2030 um 4,7 Prozent auf 314.900 Einwohner. Die anderen beiden Szenarien rechnen mit einem Wirtschaftsrückgang beziehungsweise stagnierender Wirtschaftslage.

Keine "Kaffeesatzleserei"

Den Vorschlag der Grünen und Friedeman Kalmbach (Gemeinsam für Karlsruhe), lieber eine zurückhaltendere Wirtschaftsentwicklung zu Grunde zu legen, entgegnete die SPD-Fraktion mit dem Argument, dass man lieber großzügiger planen sollte. Das sei besser, als nachplanen zu müssen, sollte sich die Wirtschaft stärker entwickeln als angenommen.

Weiterhin herrschte Uneinigkeit über die Dauer der Prognose. Den Zeitraum auf 2030 zu legen sei wie "Kaffeesatzleserei", befürchtet die Fraktion der Karlsruher Liste. "Den Blick in die Kristallkugel dürfen wir nicht als in Stein gehauen ansehen", mahnte Jürgen Wenzel von den Freien Wählern. Die Linken schlossen sich der langfristigen Prognose an. Einigkeit dürfte hingegen unter allen Fraktionen geherrscht haben, als CDU-Stadtrat Tilman Pfannkuch feststellte: "Wir als Gemeinderat können hier heute nicht das Bevölkerungswachstum verabschieden."

Weitere Berichte zur Sitzung des Karlsruher Gemeinderats.

Mehr zu: Gemeinderat Einwohner Wachstum

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:

Karlsruhe macht ernst: Bald nur noch Öko-Strom in der Fächerstadt? [51]


Strom


Kommentare [17]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (9668 Beiträge) | 28.03.2012 21:58
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    Warum...
    rechnet der Gemeinderat nur mit mehr Einwohnern? Ich will auch Einwohnereinnen!
  • (11734 Beiträge) | 28.03.2012 22:12
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    Die
    haben meist äußerst auf Ehre bedachte Brüder.
  • (11734 Beiträge) | 28.03.2012 21:51
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    Hoffentlich
    sind die zukünftigen Einwohner fleißige, intelligente und anpassungsfähige Mitbürger.
  • (6638 Beiträge) | 28.03.2012 18:23
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    das heißt
    keine Eingemeindungen bis 2030? Das heißt "die neuen" müssen alle auf dem vorhandenen schon jetzt zu knappen Platz unterkommen? Und dabei geht der Trend doch zu mehr Quadratmetern pro Person. Wo soll bis 2030 rund 10% mehr Wohnfläche hinkommen?

    Mir wäre lieber Karlsruhe hätte 2030 500.000 Einwohner, weil bis dahin der Lebenswirklichkeit entsprechend sinnvoll eingemeindet wird.

    Seltsam: es gibt eine Partei, die wollen 5 Mark pro Liter Benzin erzwingen. Es gibt eine Partei, die will 75% Einkommenssteuer. Es gibt eine Partei, die sich der Hotellobby zum Fraß vorgeworfen hat.

    Aber vor dem "mir san mir"-Geplärre haben alle Parteien eine Heidenangst.
  • (5470 Beiträge) | 29.03.2012 12:10
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    Tja
    Zu einer Eingemeindung gehören aber immer noch zwei .
    KA kann nicht so einfach Nachbargemeinden schlucken,wenn die das nicht wollen.
    Und da heutzutage jeder sein eigenes Süppchen kochen will,werden sowieso alle dagegen sein.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 28.03.2012 18:56
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    Eingemeindungen
    Es würde aber nichts an dem Umstand ändern, daß die Innenstadt von KA voll ist. Bloß wenn jetzt Ettlingen und Rheinstetten reingenommen werden, wollen die Leute nicht nach Ettlingenweier oder Mörsch ziehen...

    Eine Lösung wäre da m.E. eine höhere Geschoßzahl - man wird sich an 6-7 Geschossige Wohngebäude gewöhnen müssen. Ist ja nicht schlimm, gibt's halt Aufzug...

    Ökologisch ist es ja sinnvoller, wenn die Leute konzentriert wohnen und nicht jeder 20 km zur Arbeit fährt und 40 km Aktionsradius hat um seine Bekannten zu besuchen (weil diese ausweichen, weil der Wohnraum in der Stadt verhältnismäßig teuer ist)...

    Aber von mir aus kann man auch Rheinstetten und Ettlingen eingemeinden, ändern tut sich aber an der Flächenknappheit garnichts, denn wer will kann heute schon nach Ettlingen ziehen. Am Meer müßte man wohnen, dann könnte man einfach Neulandflächen aufschütten oder Polder eindeichen zwinkern
  • (1417 Beiträge) | 28.03.2012 23:07
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    ettlingen eingemeinden?
    so weit wird es nie kommen. ettlingen hat 40.000 einwohner und ist große kreisstadt.

    stuttgart ist übrigens auch nur so groß, weil cannstatt zum stadtgebiet zählt, mit seinen rund 90.000 einwohnern aber im grunde optisch wie durlach sehr städtisch anmutet, mit eigener fußgängerzone, großem bahnhof, riesigem einkaufszentrum (carre + kaufhof usw.)
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 28.03.2012 18:59
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    KA
    Karlsruhe hat übrigends im Vergleich zu anderen Städten statistisch gesehen eine recht niedrige Bevölkerungsdichte - was v.a. dem Umstand verschuldet sein dürfte, daß auch Käffer wie Hohenwettersbach etc. mit zum Stadtgebiet gehören. Und da oben will keiner wohnen...

    Vielleicht da mal einen Anreiz schaffen, z.B. daß man dort Wohngebiete anlegt und das Verkehrsnetz dahingehend ausbaut.
  • (327 Beiträge) | 28.03.2012 20:28
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    Da oben will keiner wohnen?
    "was v.a. dem Umstand verschuldet sein dürfte, daß auch Käffer wie Hohenwettersbach etc. mit zum Stadtgebiet gehören. Und da oben will keiner wohnen..."

    uffbasse grinsen
  • (499 Beiträge) | 28.03.2012 20:50
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    Ich spüre schon ...
    ... die verächtlichen Blicke von oben! Aber warte mal bis ich vom 5ten in den 13ten Stock hoch bin. Dann reden wir wieder in Augenhöhe! So schaut's aus!
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 28.03.2012 19:06
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    Ach ja...
    Wenn ich in Forchheim sehe, gegenüber der Messe, da ist Bauland erschlossen, bestimmt schon seit 5 Jahren, und bis jetzt hat sich dort ein Mehrfamilienhaus und paar kleinere Hütten angesiedelt. Aus irgendwelchen Gründen wird da nicht gebaut. Es nützt also nichts, Rheinstetten einzugemeinden, dort Flächen auszuweisen, aber keiner will dort hin... Dabei würden auf dieses Gebiet schätzungsweise 500 Leute passen, je nach Besiedelung eher 1000... würde die Innenstadt schonmal entlasten. Bahn ist auch dort (S2 - 20 Minuten Innenstadt), die B36 (zügig zur Autobahn und in die Stadt) - woran liegts? Würde man noch zwischen Bellenäcker und "Hirsch" Wohngebiete machen, könnte man Wohnraum für 2.000 Menschen schaffen, auf einem Gebiet wo sicherlich keine seltenen Vieher sind (nämlich der Streifen zwischen B36 und S2, wäre gut erschlossen (man müßte keine neuen Hauptstraßen bauen) - also, los gehts zwinkern
  • (29987 Beiträge) | 28.03.2012 19:09
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    Und ein kleines
    Golfplätzle vor der Haustür, wenn das kein Argument ist. zwinkern
  • (327 Beiträge) | 28.03.2012 20:33
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    Golfplätzle?
    Hemmer bi uns owwe au ball!
  • (29987 Beiträge) | 28.03.2012 22:50
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    Zumindest geredet
    wird seit 10 Jahren drüber. Oder haben sie jetzt tatsächlich angefangen?
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 28.03.2012 18:11
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    314 900 Einwohner
    Na wartet erstmal wenns kostenfreies WLAN gibt, das wird einen nachhaltigen Wirtschafts- und Einwohnerschub geben, sodaß wir auf die 400.000 Einwohner zusteuern werden... lieber etwas großzügiger planen wenn man schon solche Dinge plant..
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 28.03.2012 18:15
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    und...
    ...wenn die grün-rote Landesregierung uns noch ein paar Asylantenheime hinstellt werden's 500.000... die sind dann aber alle eingebürgert und Deutsche... Dann gibt's 0 % Ausländeranteil in Karlsruhe und die rechtsradikalen aus'm Osten kommen alle hierher weil sie denken hier gäbe es nur Deutsche (Die sind ja hohl und wissen das nicht daß die eingebürgert wurden) - und schwupps haben wir 600.000 Einwohner...

    Fehlen nur noch ein paar um Stuttgart einzuholen... vielleicht über eine höhere Geburtenrate reinholbar? grinsen
  • (508 Beiträge) | 28.03.2012 17:57
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    Der ewige Traum
    Ständiges Wirtschaftswachstum

    Welch Irrglaube
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