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09.01.2016 06:00
 
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Debatte um Frauentaxis: "Allianz für mehr Sicherheit" fürchtet Kölner Zustände [84]

Die Initiatoren der "Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe" - Stefan Schmitt und Jürgen Wenzel
Bild:(ps)

Karlsruhe (ps/lb) - In einer aktuellen Pressemitteilung nimmt die "Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe" die Vorfälle in Köln, Hamburg und Stuttgart zum Anlass, um an ihre Forderung nach einem Frauentaxi zu erinnern. Die Stadträte, Jürgen Wenzel und Stefan Schmitt mahnen, dass man mit der Umsetzung nicht warten müsse, bis Karlsruhe ähnliche Zustände habe.
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Nach den Vorfällen in Köln, Hamburg und Stuttgart werden von den politisch Verantwortlichen in diesen Städten weitere präventive Maßnahmen gefordert. Diese Forderungen umfassen die Ausweitung der Videoüberwachung und die Einstellung zusätzlicher Polizeikräfte, so die beiden Stadträte. Präventiv handeln heiße aber auch, dass man mit der Umsetzung dieser Forderungen nicht warten müsse, bis Karlsruhe ähnliche Zustände habe, so die "Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe".

Präventive Maßnahmen für Karlsruhe

Vor einem Jahr wurde von der Stadt Karlsruhe der "3. Sachstandsbericht zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung" herausgegeben. Er zeigt eine Verschlechterung des Sicherheitsempfindens der Bürger in den letzten fünf Jahren. Seitens des Gemeinderates, habe der Wille gefehlt, hier gegenzusteuern, so Jürgen Wenzel, Freie Wähler, und Stefan Schmitt, parteilos. Dies haben die Einzelstadträte, nach eigenen Angaben, zum Anlass genommen, um im August die "Allianz für mehr Sicherheit" zu gründen.

Seit der Veröffentlichung des Sicherheitsberichtes im März 2015 habe sich die Situation in Karlsruhe weiter verschlechtert: "Aus diesem Grund appellieren wir an den Oberbürgermeister und die Fraktionen im Gemeinderat - CDU, SPD, Grüne , KULT und FDP - sich unserer Forderung anzuschließen, den Kommunalen Ordnungsdienst aufzustocken und sich für die Einführung eines "Frauentaxis" einzusetzen", so Schmitt und Wenzel. Mit diesem sollen Frauen, Jugendliche und Senioren in den Nachtstunden zu ermäßigten Preisen sicher mit einem Taxi nach Hause fahren können.

"Gemeinderat für Sicherheit der Bürger verpflichtet"

Wie der Sachstandsbericht gezeigt habe, fühlen sich insbesondere Frauen und Senioren in den Abend- und Nachtstunden in den öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Straßen und Plätzen der Stadt nicht mehr sicher. "Dem Rechnung zu tragen und zu handeln, sollten sich die gewählten Vertreter der Karlsruher Bevölkerung im Gemeinderat verpflichtet sehen" sagen die Initiatoren der "Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe".

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Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:



Kommentare [86]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (88 Beiträge) | 10.01.2016 15:15
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    Wer auf Bahnhöfen "Willkommen" oder "Inschallah" singt und
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • (389 Beiträge) | 10.01.2016 23:00
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    Das ist
    jetzt mal ein richtig konstruktiver Vorschlag. Im südlichen Landkreis solls ja einen der Oberfähnchenschwenker geben, der mal mit Taxis zu tun hatte. Man sollte sich eventuell diesbezüglich nicht unbedingt von ihm beraten lassen, aber ein paar Kreuzer könnte er ja zuschiessen. Beziehungsweise zurückgeben.
  • (370 Beiträge) | 10.01.2016 10:25
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    Die Muselmänner haben jetzt natürlich die ultimative lösung parat:
  • (226 Beiträge) | 11.01.2016 11:43
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    Die Kleidungsempfehlung ist schon 2000 Jahre alt
    Die Verfasser haben keine Ahnung.
    1. Heutzutage sind Klamotten schon nach einem Jahr out.
    So etwas zieht doch keiner mehr an grinsen

    2. Natürlich frisst der Löwe die Antilope, das ist seine Natur. Wir unterscheiden uns aber vom Löwen durch etwas mehr Intelligenz und (hoffentlich) Kultur. Wenn also die Verfasser sich mit dem Löwen gleichstellen lässt das gewisse Rückschlüsse zu.

    3. Ist leider der Link abgelaufen, dieses Geschreibsel hätte ich mir gerne eingerahmt.
  • unbekannt
    (292 Beiträge) | 10.01.2016 11:24
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    Ehrlich oder dumm
    Doppelte Verneinung - erlaubt:
    Sollten die Täter Muslime sein, müssen sie Tauba machen, also Reue zeigen und anfangen nach den islamischen Regeln zu leben. Alkohol zu trinken, nicht-islamische Feste zu feiern und irgendwelche Frauen "unsittlich" zu berühren, sind ganz klare anti-islamische Haram-Taten.

    anti-islamisch = gegen
    Haram = verboten, Gegenteil von erlaubt
  • (317 Beiträge) | 09.01.2016 23:34
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    Vielleicht
    kann mir hier jemand auf die Sprünge helfen. Ich habe ein paar Fragen, die ich mir selbst nicht beantworten kann.

    Es wurde angesprochen, dass die Straftaten in Köln und anderen Städten organisiert gewesen wären. Das könnte ich mir auch vorstellen bei dieser Masse. Aber mit welchem Zweck?

    Warum waren die meisten betrunken, wenn sie Muslime waren?

    Warum war das Hauptziel, Frauen zu demütigen und zu missbrauchen?

    Woher stammt der ins Deutsche übersetzte Zettel? Mein Mann fragt zu Recht schon immer, auch schon vor den Berichten über Köln, woher all diese Informationen überhaupt kommen.

    Als Otto-Normalbürgerin kann ich den Sinn hinter diesen Aktionen einfach nicht verstehen.

    Gerade heute fuhren wir wieder von Stutensee am Kit Campus vorbei Richtung Karlsruhe. Lauter junge Männer wanderten Richtung Leopoldshafen und zurück, aber keine einzige Frau. Wo bitte sind die Flüchtlingsfamilien, die wir unterstützen könnten?
  • (100 Beiträge) | 11.01.2016 15:46
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    Aber Hallo! Nicht aufgepasst?
    Die Familien kommen doch erst noch. Dieses Jahr. Mehr oder weniger. Wahrscheinlich werden es mehr.
    (Ironie mal aus)

    Mich kotzt diese Flüchtlingsthematik von vorne bis hinten an. Das darf ich doch sagen? Oder bin ich dann auch in der Ecke, der braunen?
  • (317 Beiträge) | 11.01.2016 17:04
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    Nee,
    erst mal kommen noch sehr viel mehr junge qualifizierte Männer. Dann vielleicht irgendwann noch die Familien. Bis dahin ist Deutschland sowieso wegen Überfüllung geschlossen. Man kann ja schließlich nicht die Sicherheit der Gäste gefährden.

    Zu Ihrer letzten Frage wird mit Sicherheit bald jemand hier aufschlagen und Ihnen das mit einfühlsamen Worten bestätigen.
    grinsen
  • (317 Beiträge) | 11.01.2016 17:17
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    Ein kleines aktuelles
  • (405 Beiträge) | 10.01.2016 00:13
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    Die Familien bleiben
    in der Unterkunft und haben auch Angst, das sind doch die ersten Opfer.
    Keine Sorge, die Zustände in den Lagern kommen auch ans Licht.
  • (317 Beiträge) | 10.01.2016 05:39
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    Jetzt nicht direkt auf Familien bezogen,
    aber ich habe schon im September vorigen Jahres auf die wirklich desaströsen Zustände in den Asylantenheimen hingewiesen. Das interessiert die Politiker mit all ihren kompetenten Beratern aber nicht und wird auch bis heute weitgehend totgeschwiegen.

    Sexueller Missbrauch: Weitere Traumata von Flüchtlingen verhindern

    [url=http://hessenschau.de/gesellschaft/missstaende-in-fluechtlingslager-ein-interview,interview_grothe_giessen-100.html]
  • (317 Beiträge) | 10.01.2016 05:45
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    Sorry,
    der zweite Link ist von mir versemmelt, deshalb nochmal:

    Missstände in Flüchtlingslager
  • (150 Beiträge) | 09.01.2016 23:04
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    Schweigekartell bei der Polizei
    Focus berichtet, dass es bei der Polizei in manchen Bundesländern strikte Anweisungen gibt, über Vergehen von FlLink auf den Focus-Artikellüchtlingen zu schweigen:
  • (829 Beiträge) | 09.01.2016 18:21
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    Jetzt 379 Strafanzeigen in Köln
  • (890 Beiträge) | 09.01.2016 19:21
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    Bin gespannt
    was noch an den Tag kommt. Wenn die Sicherheitsbehörden heute noch derart arbeiten, dann wundert mich garnichts mehr.

    Erinnert mich irgendwie an die RAF-Zeiten, als ich auf der Königstraße in Stuttgart viermal hintereinander "gefilzt" wurde. Hatte damals einen schwarzen Revoluzzer-Vollbart und kräftige schwarze Mähne und zu allem an dem kalten Tag noch meinen grünen BW-Parka an. Bei der dritten und vierten Streife habe ich schon unaufgefordert alle Viere von mir gestreckt, die Umstehenden und die Polizisten haben gelacht.

    Nicht zum Lachen war, dass sie den RAF-Terroristen deshalb so spät auf die Spur kamen, weil die längst in Anzug mit Krawatte und Porsche unterwegs waren.
  • (932 Beiträge) | 09.01.2016 18:03
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    Warum immer Frauentaxis?
    Ich verstehe nicht, warum die Herren Wenzel und Schmitt sich so ins Thema Frauentaxi verbeißen. Ihr Grundanliegen, die öffentliche Sicherheit zum kommunalpolitischen Thema zu machen, unterstütze ich voll und ganz. Aber die Sache mit den Frauentaxis ist ein Witz, da stehe ich voll auf der Seite der Verwaltung. Je häufiger ich "Frauentaxi" höre, desto weniger ernst kann ich die beiden Herren nehmen. Das ist doch Humbug! Schade, dass man ein an sich berechtigtes Anliegen durch stures Weiterreiten auf diesem toten Pferd so entwertet.
  • (56 Beiträge) | 10.01.2016 19:19
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    Taxikosten
    sind aus meiner Sicht bezahlbar. Kommt natürlich drauf an, wohin man muss, aber grundsätzlich kann man sich ein Taxi schon mal leisten.
  • (389 Beiträge) | 10.01.2016 23:05
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    Das ist
    nicht der Punkt. Es kann nicht sein, dass man katastrophale Zustände auf der Strasse mit subventionierten Chauffeurdiensten bekämpft. Vollkommen irre ist das.
    Das ist ein Armutszeugnis! Und in etwa wie einen neuen Kredit aufzunehmen um den alten bedienen zu können. Dass das nicht lange gutgeht lernt man heute nicht erst auf der Uni.
  • (829 Beiträge) | 09.01.2016 18:18
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    Ganz einfach - weil die Frauen es wollen !
    Sonst gäbe es sie in vielen anderen Städten Deutschlands gar nicht. Manche Dinge sind so einfach, dass man gar nicht versteht, warum es ein anderer nicht versteht....
  • (932 Beiträge) | 09.01.2016 23:56
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    Ich hätte auch gern
    ein hochsubventioniertes Männertaxi. In Karlsruhe erwischt es nachts bestimmt mehr Männer als Frauen, und trotzdem tritt niemand für sowas ein. Ist ein krankenhausreif geprügelter Mann etwa egal? In Zeiten von "Ich-such-mir-mein-Geschlecht-selbst-aus", von gendergerechter Sprache und von Unisex-Toiletten? Es sind ja nicht alle Männer 1,95m groß und bestehen aus 120 kg reiner Muskelmasse.
    Also brauchen wir gerechtigkeitshalber hochsubventionierte Taxis für Alle, und die haben wir bereits: Bus und Bahn.

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