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Kampfhundesteuer in Karlsruhe: SPD denkt darüber nach [71]

Karlsruhe (ps/trs) - Immer wieder kommt es zu lebensbedrohlichen oder tödlichen Zwischenfällen mit gefährlichen Hunden. Die Karlsruher SPD-Gemeinderatsfraktion denkt deshalb über die Einführung einer sogenannten Kampfhundesteuer in der Fächerstadt nach. Vorab hat sie eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt, in der sie einige Fragen beantwortet haben möchte.

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Kampfhund Pitbull
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Symbolbild
Foto: dpa

"Die Einführung einer steuerrechtlichen Lenkungsmaßnahme durch eine Kampfhundesteuer wäre ein finanzieller Anreiz, keine Kampfhunde zu halten oder die Zahl der Tiere einzudämmen", erklärt SPD-Fraktionschefin Doris Baitinger.

Ausnahmeregelungen möglich

In diesem Zusammenhang möchte die SPD-Fraktion in ihrer Anfrage von der Stadtverwaltung wissen, wie viele Kampfhunde es in Karlsruhe überhaupt gibt. "Die Einstufung eines Hundes aufgrund seiner Rasse als Kampfhund ist nach geltender Rechtsprechung zulässig", erklärt SPD-Stadtrat Heinrich Maul. Zusätzlich gebe es andere Hunderassen, die als gefährlich gelten, da sie über das normale Maß hinaus aggressiv, kampfbereit und angriffslustig seien. Auch diese wären bei einer Sonderbesteuerung der SPD zufolge zu berücksichtigen.

Dennoch solle den Haltern bestimmter Hunderassen und Mischlingshunden die Möglichkeit gegeben werden, anhand eines Sachverständigengutachtens nachzuweisen, dass ihr Hund solche Merkmale nicht erfüllt und deshalb eine Ausnahmeregelung greift. In Gemeinden, wie beispielsweise Freiburg, Mannheim, Heidelberg und Frankfurt wurde eine Kampfhundesteuer bereits eingeführt. Die Zahl der gehaltenen Kampfhunde sei vielerorts nach Einführung der Lenkungssteuer deutlich zurückgegangen, so die SPD.

"Tierheime müssen gewappnet sein"

Welchen Aufwand die Einführung der Steuer für die städtische Verwaltung bedeute und ab welcher Anzahl von Kampfhunden sich diese Lenkungssteuer selbst finanzieren würde, möchte die SPD-Fraktion ebenfalls von der Verwaltung beantwortet haben. "Zudem könnte es bei Einführung einer Kampfhundesteuer anfangs zu einer verstärkten Abgabe dieser Tiere ins Tierheim kommen. Daher sollte bei einer möglichen Einführung die Unterstützung der Karlsruher Tierheime gesichert sein", so die Sozialdemokraten abschließend.

Mehr zu: Kampfhund SPD Hundesteuer

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Kommentare [71]
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  • (2365 Beiträge) | 23.12.2011 07:40
    Sauerei
    da kann sich ja der Einkommensschwache oder Arbeitsscheue bald keinen Kampfhugn mehr leisten während sich diese Tiere dann immer mehr als Statussymbole der Besserverdienenden eignen werden. Verstößt das nicht gegen das Gleichheitsgebot ???? Ironie aus).
  • (423 Beiträge) | 23.12.2011 07:59
    Das finde
    ich ziemlich rassistisch. Ich habe übrigens studiert und auch mein Hund scheint mir intelligenter als LaCage
  • (1370 Beiträge) | 23.12.2011 10:43
    Die Rasse ...
    ... der Bildungsfernen. ((-;
  • (4 Beiträge) | 23.12.2011 23:50
    Haben Sie überhaupt Hundekenntnisse????
    Wer hier so einen STUSS reinschreibt und der Meinung ist, dass seine Meinung Qualitativ ist, der kann einem doch nur LEID tun! Selber keine Ahnung vom Wesen der Kampfhunde oder der in Deutschland verbotenen bzw. als gefährlich eingestufte Hunde haben, aber dann hier so ein Komentar abgeben. Wieviele " Müller, Schmitt usw. " sitzen wegen Vergehen im Gefängnis? SInd somit alle Namensgleiche Personen in der BRD auch Leute, die eine Straftat begangen haben? Wacht doch mal auf und denkt darüber nach!!!!! Natürlich war es damals in Hamburg ein sehr tragisches Unglück, aber wer hat eigentlich da wirklich versagt? Der Hund? Der Besitzer? Oder war es der Beamte vom Ordnungsamt, welcher den mehrfach auffälligen Hund nicht Einzog? Was wurde aus diesem Beamten? Wurde NIE darüber geschrieben!!!!!!
  • (423 Beiträge) | 23.12.2011 07:56
    Ja von
    irgendwo muss das Geld ja wieder herkommen, das man sinnlos verschleudert. Und wieviele "Kampfhunde" - Unfälle gab es in Karlsruhe? Und wieviele Unfälle mit "normalen" Hunden? Von denen könnte man doch auch abkassieren. Und von Katzenhaltern und von Reptilienhaltern und und und.
  • (2826 Beiträge) | 23.12.2011 08:06
    Das letzte Kind wurde...
    von einem Husky getötet.Und das ist kein Kampfhund.
    So einfach kann man sich das nicht machen liebe SPD.
  • (529 Beiträge) | 23.12.2011 23:33
    Husky-Mischling beißt Baby tot
    Nochmal zum besseren Verständniss, Mischling
    Das könnte auch eine Kreutzung mit einem Pitbull gewesen sein.
    Dabei kommt manchmal (Erfahrungswert, zum Glück nicht die eigene)
    Etwas Gefärliches heraus.
  • (423 Beiträge) | 24.12.2011 14:11
    Oder mit
    einem Pudel oder Schäferhund oder Dackel?
  • (7137 Beiträge) | 23.12.2011 08:11
    //In diesem Zusammenhang möchte die SPD-Fraktion in ihrer Anfrage von der Stadtverwaltung wissen, wie viele Kampfhunde es in Karlsruhe überhaupt gibt.//

    Versteh ich nicht laut Ordnungsamtsleiter Weiße gibts in KA keine Kampfhunde.....Ein Interview aus BTV
  • (1102 Beiträge) | 23.12.2011 08:29
    Der will doch bloß spielen.
    Ausserdem gibt so eine Kampftöle ihren Haltern in den sozialen Brennpunkten ein gewisses Selbstwertgefühl.
  • (1422 Beiträge) | 23.12.2011 20:49
    jep, meistens hat der Köter mehr auf dem Kasten als Herrchen
    aus der Trinkhalle und Frauchen aus dem Frisiersalon
  • (155 Beiträge) | 23.12.2011 08:49
    Egal welche Rasse...
    Es ist der Mensch, der das aus ihnen macht, was sie letztendlich werden....
    Man kann auch diese ach so goldigen Golden Retriever scharf machen, wenn man sich die Mühe machen will...
    Die Hunde können sich nicht wehren, wenn sie in irgendeine Schublade gesteckt werden....
    Angebrachter als ne Kampfhundesteuer und sinnvoller das Geld investiert wäre vielleicht einen Kurs, also sowas wie nen"Führerschein" zur Befähigung zum führen von Hunden im allgemeinen einzuführen...manchmal wäre es aber auch einfach besser, den Hundeführer anstelle des Tieres einzuschläfern
  • (32 Beiträge) | 23.12.2011 12:31
    Volle Zustimmung !!!
    Ich habe 2 Hunde, einen Akita und einen Dobermann. Beide sind erzogen, nicht aggressiv und folgen aufs Wort!!! Das ist mehr, als man von den meisten Menschen behaupten kann. Das Problem bei sog. "Problemhunden" ist immer das obere Ende der Leine. Aus jedem Hund kann ich einen Beisser machen, ich muss ihn nur schlecht genug behandeln!!! Ach ja, sogar meine Katze hat die Hunde "im Griff"!!!
  • (1824 Beiträge) | 23.12.2011 13:44
    So kenn ich das auch, 1% der Halter sind doof aber alle bluten.
    Wenn irgendein Depp ein Steakmesser als Mordwaffe benutzt müssen wir alle Steakmesser unter Aufsicht nehmen oder verbieten.

    Profilsüchtiges Galama von Herrschaften die keine Ahnung haben, hier die SPD.
    Weihnachtsloch?
  • (529 Beiträge) | 23.12.2011 23:36
    goldigen Golden Retriever scharf
    Alein darum geht es aber nicht.
    So eigenschaften wie die Beiskraft sind durchaus sehr unterschiedlich.
  • (2063 Beiträge) | 23.12.2011 09:32
    Empfehle den Dog Whisperer
  • (2063 Beiträge) | 23.12.2011 09:33
    Z.B.
    www.youtube.com/watch?v=S3XrKkrAZpY
  • (4478 Beiträge) | 23.12.2011 09:55
    Ist erster April
    oder Hochfest des Zynismus?





    Zitat von aus dem Trailer

    Immer wieder [...] tödlichen Zwischenfällen mit gefährlichen Hunden. [...] deshalb [...] Kampfhundesteuer [...].




    Mit tödlichen Zwischenfällen wird begründet, dass man für die Viecher 30 € mehr im Jahr nimmt? Es passiert selten, aber ich weiß nicht so recht, was ich dazu sagen soll. VIelleicht "pervers, unmöglich, unglaublich, Sauerei".

    Was "immer wieder tödlich" ist, gehört verboten. Es geht hier nicht um Zigaretten, die im Wesentlichen die handelnde Person selbst schädigen. Es geht hier um Assoziale, die zur Kompensation ihrer Egoprobleme mit Kampfmaschinen ihren Mitmenschen Angst machen und tödliche Zwischenfälle billigend in Kauf nehmen. Da ist es mit einer Steuer nicht getan. Verbieten. Sofort.
  • (309 Beiträge) | 23.12.2011 16:14
    absolute
  • (2845 Beiträge) | 23.12.2011 11:05
    Was soll
    eigentlich dieser reisserische Satz:
    "Immer wieder kommt es zu lebensbedrohlichen oder tödlichen Zwischenfällen mit gefährlichen Hunden. "
    Wie oft passiert denn das wirklich,insbesondere in KA?
    Diesem Satz zufolge ist das ein Dauerzustand.In Wirklichkeit dürften das nur ganz wenige Fälle sein in ganz D.

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