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Regensburg/Karlsruhe KSC in Regensburg: Polizei zieht positive Bilanz

Eine positive Bilanz zog die Regensburger Polizei am Freitag, nach dem ersten Relegationsspiel zwischen Jahn Regensburg und dem Karlsruher SC, im Regensburger Stadion an der Prüfeninger Straße. Rund 350 Polizeikräfte aus der gesamten Oberpfalz, darunter auch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei standen der den Einsatz leitenden Polizeiinspektion Regensburg Süd zur Verfügung. Sie alle sollten gewährleisten, dass der Wettkampf nur auf dem grünen Rasen und nicht auf den Rängen, im Umfeld des Stadions oder den Anmarschwegen stattfindet.

Sicherheitsdienste im Stadion und die Bundespolizei in den Eisenbahnzügen waren zudem mit im Einsatz um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Im Vorfeld des Spiels führte der starke Besucherandrang zu erheblichen Verkehrsbehinderungen die im gesamten Stadtgebiet spürbar waren. Noch vor Spielbeginn wurden außerhalb des Stadions einige pyrotechnische Gegenstände gezündet, ebenso dann auch im Stadion.

So weit kamen drei männliche Fans im Alter von 16, 23 und 25 Jahren nicht. Bei ihnen förderten die Einlasskontrollen Knallkörper zutage, sodass sie wegen Ordnungswidrigkeiten, und in einem Fall wegen eines Vergehens nach dem Sprengstoffgesetz zur Verantwortung gezogen werden. Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde in einem so betrunkenen Zustand aufgegriffen, dass medizinische Hilfe notwendig war. Dies gilt auch für eine junge Frau die wohl auf Grund der Aufregung und der hohen Temperaturen wegen einer Kreislaufschwäche behandelt werden musste.

Unbekannte "Scherzbolde" hatten vor Spielbeginn bei einer in der Nähe des Stadion gelegenen Gaststätte versucht den Keller mit einem Gartenschlauch unter Wasser zu setzen.

Nach dem Spiel wurde ein KSC-Fan angetroffen der Nazisymbole an seiner rechten Wade eintätowiert hatte,. Er wird wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen angezeigt.

Eine Besucherin erlitt auf dem Heimweg im Bereich der Dechbettener Straße eine Kreislaufschwäche, auch sie benötigte ärztliche Hilfe.

Betrachtet man die große Zahl der Besucher so seien diese Aufgriffe/Verstöße und Begebenheiten eher marginaler Natur, wie die Regensburger Polizei resümiert.

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