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Karlsruhe KSC-Spieler besuchen Kinderkrebsstation des Städtischen Klinikums

Auch wenn man dieser Tage nicht gerade von der sportlichen Leistung des Karlsruher SC begeistert ist, die Spieler sind und bleiben außerhalb des Stadions engagierte Menschen. Am Dienstag besuchten fünf KSC-Spieler die kleinen Patienten auf der Kinderkrebsstation des Städtischen Klinikums und überbrachten ihnen in der Vorweihnachtszeit Geschenke. Die Spieler sorgten damit für leuchtende Kinderaugen.

Alexander Iashvili, Delron Buckley, Gaétan Krebs, Bogdan Müller und Sebastian Schiek kamen auf die Kinderkrebsstation des Städtischen Klinikums Karlsruhe und überreichten den anwesenden Patienten ihre Wunschgeschenke. Lisa packte glücklich eine Unterwasserkamera aus und zeigte sie stolz ihrer Mutter. "Eigentlich bin ich ja kein Fußballfan", gesteht die 13-Jährige, die an Lymphknotenkrebs erkrankt ist. "Aber ich muss meinem Cousin und dem kleinen Bruder einer Freundin Autogramme besorgen."

Buckley: "Ich liebe Kinder"

Diese schrieben die Fußballer auch fleißig und kamen auch Fotowünschen nach, schließlich hatten sie Zeit mitgebracht. Die Kinder nutzten die Gelegenheit zusammen mit den Krankenschwestern zu musizieren, woran vor allem Buckley seinen Spaß zu haben schien.

"Ich liebe Kinder", lachte der Stürmer, der gerade zum dritten Mal Vater geworden ist. "Ich finde es genial, wenn wir den Kindern ein bisschen Weihnachtsgefühl vermitteln können." Er selbst habe in Afrika über 30 Cousins und Cousinen und unterstütze ein Dorf mit 60 bis 100 Kindern im Senegal. "Wenns um Kinder geht, bin ich immer der Erste, der mit dabei ist."

Angefangen hatte alles vor fünf Jahren mit Maik Franz, Ex-Abwehrspieler des Karlsruher SC, der die Aktion gemeinsam mit dem Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe e.V. (FUoKK) ins Rollen brachte. Seit dem kommen jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit fünf bis sechs KSC-Spieler, um den Kindern auf der Krebsstation ihre Geschenke zu überreichen, die sie sich vorab gewünscht hatten.

Iashvili seit vier Jahren dabei

Gudrun Schütte, Vorsitzende des FUoKK: "Ich freue mich, dass die KSC Spieler die erkrankten Kinder seit nunmehr sechs Jahren alljährlich in der Vorweihnachtszeit mit kleinen Geschenken überraschen, um sie etwas vom mitunter tristen Krankenhausalltag abzulenken."

"Ich war das erste Mal vor vier Jahren dabei", erzählt Iashvili. "Auch wenn es sehr traurig macht, Kinder so zu sehen, können wir ihnen dadurch ein bisschen Freude geben. Das Wichtigste ist, dass sie wieder gesund werden."

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