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04.07.2012 04:26
 
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KIT intensiviert Forschung an neuartigen Solarzellen [1]

Flexibles organisches Solarmodul auf Kunststofffolie - hergestellt am KIT.
Bild:Andreas Pütz

Karlsruhe (ps/seb) - In diesem Monat nimmt eine Forschergruppe um Alexander Colsmann vom Lichttechnischen Institut (LTI) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ihre Arbeit auf. Ziel des auf vier Jahre angelegten Projekts ist, den Wirkungsgrad organischer Solarzellen auf deutlich über zehn Prozent zu steigern. Dazu verwenden die Forscher Tandem- Architekturen, die Solarzellen unterschiedlicher Absorptionsspektren miteinander kombinieren. Das teilt das KIT in einer Pressemitteilung mit.
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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Forschergruppe mit 4,25 Millionen Euro. Leicht, flexibel, wahlweise semi-transparent und kostengünstig herzustellen - das sind die Vorteile einer neuen Generation von Solarzellen, heißt es weiter. Organische Solarzellen (Plastik-Solarzellen) lassen sich durch einfache Druck- und Beschichtungsprozesse auf fast beliebig geformten Oberflächen aufbringen.

Intensive Forschung

So eröffne die organische Photovoltaik neue Perspektiven vor allem für die architektonische Gestaltung von Gebäuden: Die Solarmodule lassen sich in Fassaden oder sogar Fenster integrieren. Auch für viele OEM-Applikationen im Automotive- oder Consumer-Bereich ergäben sich neue Möglichkeiten, so das KIT in der Pressemitteilung.

Bei der Herstellung organischer Solarzellen kommen kostengünstige Druck- und Beschichtungsprozesse wie Tiefdruck, Siebdruck, Schlitzguss oder Sprühbeschichtung in kontinuierlichen Rolle-zu-Rolle-Beschichtungen zum Einsatz. Kunststoffträger sorgen für die mechanische Flexibilität der Module. Zugleich zeichnet sich die organische Photovoltaik durch eine äußerst sparsame Verwendung von umweltfreundlichen Rohstoffen, eine unproblematische Entsorgung sowie eine konkurrenzlos niedrige Energierücklaufzeit von wenigen Monaten aus.

Allerdings erreichen organische Solarzellen bis jetzt nur einen relativ moderaten Wirkungsgrad. Damit sie mit den etablierten anorganischen Solarzellen konkurrieren können, bedarf es intensiver Forschung, erläuert das KIT.

 

Mehr zu: Ticker KIT Solarzellen Forschungsgruppe



Kommentare [1]
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  • (991 Beiträge) | 04.07.2012 18:06
    Bewerten: (0)
    Und Nachts ?
    Nachts erzeugen diese Solazellen dann natürlich auch Strom !
    Ganz abgesehen vom Wirkungsgrad.

    Es ist kaum noch zu glauben was für einen Unsinn man mit Steuergeldern Finanziert.

    Man sollte an Techniken wie dem HTR und Dem THTR Forschen und nicht an Unsinn.
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