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16.01.2016 19:00
 
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KIT-Anbau am Adenauerring: Grüne sorgen sich um Botanischen Garten [3]

Photograph by Paul Needham / mohawkvisuals.com / Copyright 2014 / All Rights Reserved

Karlsruhe (ps/mw) - Die Fläche östlich des Adenauerrings zwischen ehemaliger Kinderklinik im Süden und "Am Fasanengarten" im Norden soll für Erweiterungsbauten des KIT genutzt werden. Ende Dezember hatte der Planungsausschuss des Gemeinderates mehrheitlich der Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens zugestimmt. In einer Pressemeldung spricht sich die Karlsruher Grünen-Fraktion jetzt dafür aus, eine geeignete Ersatzfläche für dn Botanischen Garten zu suchen. Dieser soll nämlich überplant werden.
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"Grundsätzlich begrüßen wird die geplante Innenentwicklung, die zu einer besseren Ausnutzung des Geländes führen wird", so Bettina Lisbach, Vorsitzende der Grünen Gemeinderatsfraktion. "Bevor die Flächen des Botanischen Gartens überplant werden, muss aber ein geeigneter Ersatzstandort für den Garten und die Gewächshäuser gefunden und auch sicher zugesagt sein."

Die Ersatzflächen sollten möglichst in der Oststadt liegen, so die Grünen. "Flächen im Hardtwald kommen als Ersatzstandort für den Botanischen Garten nicht in Frage", betont dabei Renate Rastätter, naturschutzpolitische Sprecherin der Grünen. "Der stadtnahe Hardtwald hat wichtige Naherholungs- und Naturschutzfunktion. Er steht weder für eine Bebauung noch für eine gärtnerische Nutzung zur Verfügung."

Die Grünen halten es außerdem für notwendig, dass Optionen zur Schaffung von Wohnraum für Studierende ernsthaft geprüft werden. Der Landtagsabgeordnete Alexander Salomon kündigt an, dass die Frage des studentischen Wohnens auch bei der Abstimmung des Antrags im Landtag für ihn entscheidend sei. "Wir haben im Bereich studentisches Wohnen einen so eklatanten Mangel, dass dringend gegengesteuert werden muss", so Lisbach. "Auf den Flächen östlich des Adenauerrings sehen wir dafür Potential." Deshalb wollen die Grünen vom KIT zunächst nähere Informationen zum tatsächlichen Bedarf an Erweiterungsflächen für Institute erhalten.

Auf dieser Grundlage lasse sich abschätzen, welche anderen Nutzungen sich sinnvoll integrieren lassen. Wichtig sei zudem, bei dem Projekt die Interessen der AnwohnerInnen zu hören und so weit wie möglich miteinzubeziehen, so die Grünen. "Es sollte alles getan werden, um eine möglichst hohe Akzeptanz für dieses sensible Projekt der Innenentwicklung zu erreichen."

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Kommentare [3]
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  • (1340 Beiträge) | 18.01.2016 11:30
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Zitat von Artikel
    Deshalb wollen die Grünen vom KIT zunächst nähere Informationen zum tatsächlichen Bedarf an Erweiterungsflächen für Institute erhalten

    Naja, wir haben ja immer noch alle Zeit der Welt. Seit Jahren Labornutzung im Dreischicht-Betrieb, Seminarbetrieb mit Biertischgarnituren und in Lagerräumen... Und nachdem der Gemeinderat endlich einmal zurücksteckt bei der weiterhin gewährleisteten "einfachen Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit" des botanischen Gartens als Vorbedingung für Planrecht (als ob das bei einer Lehr- und Forschungseinrichtung zum Kerngeschäft gehören würde!), machen die Grünen die Baustelle gleich wieder auf und eine neue noch dazu!
    Die für den botanischen Garten genutzte Fläche ist nicht viel größer als ein Fußballfeld (@hetzerfield: die Fläche für IKEA ist 3mal so groß - Flächenverschwendung! zwinkern )Da hätte sich längst Ersatz finden lassen, wenn man nicht nahezu sinnfrei über Sachfremdes wie die "Erholungsfunktion" diskutieren würde!
  • (104 Beiträge) | 17.01.2016 16:42
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Ersatzflächen
    wären einfach zu beschaffen gewesen, zB wenn man auf die vollkommen sinn- und nutzlose Ansiedlung von IKEA verzichtet hätte.
  • (7137 Beiträge) | 18.01.2016 12:09
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    An der Stelle
    wächst nichts mehr für die nächsten Jahrhunderte,also nichts für einen botanischen Garten.
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