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Karlsruhe Jubiläen: Karlsruhe feiert 2012 drei Städtepartnerschaften

Die Stadt Karlsruhe kann dieses Jahr gleich drei mal feiern: Die Partneschaften zu den Städten Halle, Krasnodar und Temeswar bestehen nun schon seit über 20 Jahren.

Wie die Stadt Karlsruhe mitteilt, feiern drei Städtepartnerschaften Jubiläen. Die Partnerschaft mit Halle besteht bereits seit 25 Jahren, die mit dem südrussischen Krasnodar und dem rumänischen Temeswar jeweils seit 20 Jahren.

Die Partnerschaft mit der damaligen DDR-Stadt Halle existiert seit 1987. Nach dem Mauerfall hat Karlsruhe nicht nur geholfen das marode Dach der Franckeschen Stiftungen zu sanieren, sondern auch den Verwaltungsaufbau nach westlichem Vorbild unterstützt. Zum Jubiläum ist vom 19. Februar bis 11. März die Ausstellung "Druckkunst aus Halle" beim Bezirksverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Karlsruhe zu sehen.

Partnerschaft durch Jugendaustausch

Temeswar pflegt seit 1997 eine Partnerschaft mit der Fächerstadt. Offiziell in Karlsruhe gefeiert wird am 15. März um 15 Uhr. Außerdem gibt es am Rondellplatz vom 15. März bis 15. April die Schau "KATEM" mit Kunst und Kunsthandwerk aus beiden Städten.

Die Partnerschaft mit Krasnodar hat in einem Jugendaustausch mit Karlsruhe seinen Ursprung. Derzeit gibt es  zahlreiche Austausche und Programme wie zum Beispiel die Fortbildung von Stukkateuren und Malern.

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Kommentare (3)
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  •   ALFPFIN
    (5271 Beiträge)

    15.01.2012 11:27
    So richtig,
    hat sich für mich der Sinn der Städtepartnerschaften noch nicht erschlossen, ausgenommen, dass Parteiobere und Bürgermeister/Stadträte auf Kosten der Gemeindekassen (Volk) hin- und herfahren, gelegentlich ein paar Schülergruppen, vor allen Dingen die Rathäuser "besichtigen" dürfen, bei den OB's empfangen werden, seine OB-Kette bewundern dürfen, vielleicht in KA einmal ums Schloss herumgehen und das wars. Ach ja, ein paar alte Straßenbahnwagen werden noch verscherbelt äh verschenkt.
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  •   80er
    (5501 Beiträge)

    15.01.2012 12:00
    Nach dem.....
    ....zweiten Weltkrieg waren Städtepartnerschaften gerade mit Gemeinden aus GB und Frankreich enorm wichtig. Es ging darum dass nicht nur die Regierungen "Frieden" miteinander schlossen, sondern auch die Bevölkerung untereinander. Die deutsch-französische Freundschaft z. B. wäre nie so weit gediehen, wenn es diese Städte-und Gemeindepartnerschaften nicht gäbe. Im übrigen ist es ein Irrtum zu glauben, dass sich nur die Oberbürgermeister treffen. Sondern es entstehen aus diesen offiziellen Kontakten dann auch private Kontakt und ganz wichtig auch Kontakte unter den Schulen. Dem Karlsruher Stadtrat wird übrigens einmal im Jahr eine Vorlage vorgelegt, in der aufgezeigt wird, welche und wieviel Kontakte im laufe eines Jahres so in KA mit den Partnerstädten offizielle und privat organisierte (Vereine, Verbände, Schulen, Künstler etc.) zustande kamen. Und du wirst es nicht glauben, einmal pro Woche bestimmt. Schau mal rein.
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  •   80er
    (5501 Beiträge)

    15.01.2012 12:06
    Desweiteren....
    ....bin ich persönlich der Auffassung, dass die europäische Integration und europäische Einigung nicht unbedingt nur eine Angelegenheit der jeweiligen Regierungen ist, sondern auch und gerade der Bürger eines jeden Landes. Und die Kommunen ist diejenige Verwaltungseinheit, die den direkten Draht zum Bürger hat und solche Kontakte für die Bürger besser organisieren kann als jede Landes- oder Bundesverwaltung tun kann.
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