Islamische Vereine in Karlsruhe distanzieren sich von Demo nach Schmähvideo
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Karlsruhe (ps(trs) - Am morgigen Samstag soll in Karlsruhe eine Demonstration gegen das Schmähvideo "Die Unschuld der Muslime" stattfinden. Heute gehen die Gegner des Films bereits in Freiburg auf die Straße. Während die Veranstalter in Karlsruhe hauptsächlich muslimisches Publikum erwarten, distanziert sich der Dachverband islamischer Vereine in Karlsruhe und Umgebung von der Demonstration.

"In den letzten Tagen und Wochen beobachten wir alle mit Schrecken die schlimmen weltweiten Auswirkungen, die das Schmähvideo 'Die Unschuld der Muslime' ausgelöst hat", heißt es in einer Pressemitteilung des Dachverbands islamischer Vereine in Karlsruhe und Umgebung.
"Wir verurteilen gewalttätige Reaktionen"
Man sei betroffen, dass Provokateure ein Schmähvideo drehten und die Gefühle von mehr als einer Milliarde Muslimen weltweit tief verletzten. Dass diese offensichtliche Provokation unter dem Deckmantel der "Rede- und Meinungsfreiheit" lanciert werde, sei unverständlich und nicht akzeptabel. "Zugleich sind wir aber entsetzt über manche Reaktionen zu diesem Schmähvideo, die in Gewalt ausarten und Schaden zufügen", heißt es weiter.
Besonders große Abscheu rufe der Angriff auf Menschenleben und der Verlust von Menschenleben hervor. "Wir verurteilen solche Angriffe auf Schärfste und fordern die Bestrafung der Schuldigen." Nun habe man vernommen, dass auch in Deutschland und in Karlsruhe Protestdemonstrationen zu diesem Schmähvideo angemeldet wurden. "Obwohl wir eine friedliche Demonstration für legitim halten, sind wir als Dachverband Islamischer Vereine in Karlsruhe und Umgebung der Ansicht, dass diese Art des Protestes in dieser Situation und zu diesem Zeitpunkt nicht geeignet ist."
Die Organisatoren dieser Demonstration seien dem Verein persönlich nicht bekannt und die Mitglieder nähmen daran auch nicht teil. "Wir versuchen zum Beispiel durch Interviews und sachliche Auseinandersetzungen in Diskussionsrunden unsere Position darzustellen, damit eine differenzierte Wahrnehmung der Argumente durch die Öffentlichkeit möglich wird."
Hintergrund: Demo gegen Anti-Islam-Video in Karlsruhe geplant
Anti-Islam-Video: Meinungsfreiheit ist die schärfste Waffe
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- unbekannt(1272 Beiträge) | 21.09.2012 14:51An Alle!
- (8619 Beiträge) | 21.09.2012 19:54Find ich gut!Normalerweise bräcuhte man zum Gleichgewicht eine Art Gegendemonstration, die aber auch die christlichen Kirchen mit einschließt.
Dann könnten die Demonstranten Papst-, Mohammed und Buddhakarikaturen hochhalten. Ich glaube, zwei Religionen davon würden das Achselzuckend zur Kenntnis nehmen, aber eine ist bestimmt dabei die sich tierisch aufregt. Vllt die Buddhisten, weiß auch nicht so genau...
Auf jeden Fall müßte man diese Leute dann, die ausrasten, egal ob es Buddhisten oder Christen - oder, was ich mir garnicht vorstellen kann - friedliche Muslime, wegen Landfriedensbruch drankriegen. - (7394 Beiträge) | 21.09.2012 20:12Obacht Defendor,solche Äußerungen sind bei Extremisten gar nicht gerne gelesen. Und jeder, der die Maxime des Islams lebt ist ein Extremist.
- (8619 Beiträge) | 21.09.2012 20:22Ich frag mich grade......wie oft man von Wickeltisch gefallen sein muß, um irgendeine Religion in allen Facetten und Extremen zu leben und sein Leben danach auszurichten. Von fünfmal am Tag beten über Verbote für gewisse Dinge bis hin zu Kopftüchern damit Allah das Haupt nicht sieht. Ich verstehs nicht. Wenns ein paar Deppen wären, Geisteskranke gibts immer... aber das stürmt ein Mob von tausenden Leuten unsere Botschaft, da gehen tausende in Deutschland wegen eines VIDEOS auf die Straße und sind "beleidigt". Das darf doch nicht wahr sein. Die Menschheit kennt echt alle Extreme.
PS: Gemäßigte Religiösität und moderater Glaube kann ich noch nachvollziehen, aber bei sowas fehlt mir jegliches Verständnis. - (2521 Beiträge) | 22.09.2012 10:40.Es gibt keine "gemäßigte" Religiosität.
Was eine Religion ausmacht, ist die darin propagierte Ideologie. Und die ist für alle Anhänger die selbe, egal wie sehr diese individuell danach leben oder nicht. Wer einer Ideologie verwerflichen Ihalts anhängt, ist moralisch bankrott. Das gilt für alle abrahamischen Religionen wie das Christentum, den Islam und allen voran das Judentum, von dem die Erfindung und Perpetuierung des biblischen Gottes und dessen Charakters ursprünglich und bis heute ausgeht.
In der westlichen Welt außer den USA wurde das Christentum an die bürgerlich-staatliche Kette gelegt und bellt nur noch aber beißt nicht mehr. Dem Judentum und insbesondere dem Islam fehlt eine solche Phase der Entmachtung und (erzwungener) Aufklärung. Muslime sind ideologisch immer noch Wilde, die einer Eroberungsideologie eisenzeitlicher unzivilisierter Naturreligionisten, die den jüdischen Gott für sich annahmen mit all seinen Forderungen nach dem Blut Andersgläubiger oder -denkender. - (8619 Beiträge) | 22.09.2012 15:44Gemäßigte ReligiösitätWenn jemand nur betet, wenn er einen schweren Schicksalsschlag hatte und nach dem Sinn des Lebens hadert würde ich das nicht als das anhängen an eine Ideologie bezeichnen.
Meistens hält die Religiösität dann ein paar Wochen an und dann geht es wieder zur Tagesordnung über. Da kursiert dann die Vorstellung, daß es ja doch irgendwas geben könnte und vielleicht gibt es ja einen Gott, vielleicht auch nicht, es wird gehofft und gebangt.
Ich schätze, diese Form von "Religiösität" praktizieren 90 % der Christen hierzulande. Weihnachten wird als arbeitsfreie Zeit mitgenommen und weils so schön kitschig ist ein Tannenbäumchen aufgestellt. Da denkt doch in dem Moment kaum noch jemand an den Jesus. Ok, vielleicht in der Kirche in die manche gehen weils halt Tradition ist. Da wird dann ne halbe Stunde nachgedacht ob es einen Gott gibt. Danach wird gesoffen, gevöllert und sich erstmal zwei Tage gefuttert. Das meinte ich. Und da sie damit keinem was tun, sollen se halt machen wenn se meinen... - (7394 Beiträge) | 22.09.2012 18:40Weihnachtenist die verkappte Wintersonnenwende. Der Tannenbaum ein Symbol des Überlebens in harter Zeit. Die Christen haben diesen Brauch übernommen und ihn kurzerhand zu eigenem Zwecke umfunktioniert.
- (747 Beiträge) | 22.09.2012 12:12Selten,So einen Schwachsinn gelesen.
Übrigens kann man den Islam durchaus als Totalitäre Politische Idiologie Betrachten.
Siehe auch http://tinyurl.com/cscy7qf - (2583 Beiträge) | 23.09.2012 11:29Ist doch scheissegal obes einen Gott gibt oder nicht, letztendlich sind wir dazu verdammt unser eigenes Ende mitanzusehen. Wem das nicht nahe geht, dem ist nicht zu helfen. Von daher kann ein Glaube an irgendwas schon nützlich sein. Sooo toll real daherkommen zu wollen, da kann ich nur drüber lachen.
Religion sollte nur nicht für politische Zwecke missbraucht werden, das ist alles ! - (821 Beiträge) | 21.09.2012 15:25Unverständlich und nicht akzeptabel.Unverständlich -vielleicht. Nicht akzeptabel - und jetzt? Welche Konsequenzen ziehen? Die amerikanische Verfassung ändern?
- (607 Beiträge) | 21.09.2012 15:31Was ist jetzt an derAussage und Sichtweise der DMK falsch? Und wo steht was im Text von "Konzequenzen ziehen"?
- (7452 Beiträge) | 21.09.2012 15:36"Jedem Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann"
- (1111 Beiträge) | 21.09.2012 20:47wer es allen Recht machtmacht es keinem Recht!
Das ist das traurige Los derer, die sich überall anpassen.
Leute mit Kante sind vielleicht manchmal etwas schräg, aber dafür zumindest interessant.
In diesem Sinne: Allen mehr oder weniger schrägen Forums-Schreibern ein schönes Wochenende
- (821 Beiträge) | 22.09.2012 17:19KonsequenzenIn meinem Sprachgebrauch, heißt etwas "nicht zu akzeptieren" auch, Konsequenzen zu ziehen. Falls nicht, akzeptiere ich es (wenn auch widerwillig) doch, oder?
- (3118 Beiträge) | 21.09.2012 15:34Man sollte diese Ansicht unterstützen.Ich tue das!
- unbekannt(1272 Beiträge) | 21.09.2012 15:35Frankreich Verbietet Demos!http://forum.spiegel.de/f22/angst-vor-unruhen-frankreich-verbietet-demonstrationen-gegen-mohammed-karikaturen-71339.html
So geht das! - (8619 Beiträge) | 21.09.2012 20:00Nein, so geht das nichtDemonstrationen sollen nicht verboten werden, egal ob Muselmänner, Neonatsis oder Antifanten. Aber die Leute, die Landfriedensbruch gehen - und das auch noch aus solch einem fadenscheinigen Grund wie "beleidigter Prophet", die gehören dann auch dem Verkehr gezogen. Da braucht sich dann auch kein Mensch auf zivilen Ungehorsam oder sonstwas berufen.
Ich bin der Meinung, in einer Demokratie sollte jeder seine Meinung kundtun dürfen - auch über Demos. Aber die große Masse muß sich dem entgegenstellen, "oder es ertragen". Wenn man anfängt Demos zu verbieten, oh oh...
Aber: Man muß sich mal vorstellen, gegen was die eigentlich durch die Blume demonstrieren: Gegen unsere Meinungsfreiheit. Na dann doch bitte in ein Land auswandern, wo Blasphemie unter Strafe steht. Pakistan ist grade recht aktuell.
PS: Normalerweise ist diese Demo sogar verboten, da das Demonstrationsrecht DEUTSCHEN STAATSBÜRGERN zusteht - eben um solche Sachen zu vermeiden (feindliche Übernahme etc.)... - (232 Beiträge) | 22.09.2012 09:51Verfassungsfeindliche Demonstrationen?Die Karrikaturen sind durch die Verfassung/Grundgesetz gedeckt. Wer also dagegen demonstriert, möchte die Verfassung/Grundgesetz einschränken, oder nicht? Und dagegen sollte der Staat vorgehen.
- (2521 Beiträge) | 22.09.2012 11:00.Eben. Die Demonstration hätte ja keinen eigenen Inhalt, sondern würde sich lediglich gegen die garantierte Meinungsfreiheit und Pressefreiheit anderer richten. Aber es ist ja nicht neu, dass Deutschland seine Freiheitlichkeit nicht gegen die Feinde derselben tatsächlich zu verteidigen bereit wäre. Und dass, obwohl die Kanzlerin bereits eingestanden hat, das Multikulti gescheitert ist. Islam ist nicht mit Freiheitlichkeit, Demokratie oder dem Grundgesetz vereinbar. Die Unterwerfung unter einen imaginären Gott ist die Abschaffung der Menschenwürde.
- (8619 Beiträge) | 22.09.2012 15:53Ja und nein>> Und dagegen sollte der Staat vorgehen.
Das Problem ist eben: Wenn man anfängt Demos zu verbieten, weil sie sich gegen den Staat richten, dann müßte man auch die ganzen Neonatsi und Antifademos verbieten. Gut, fände ich jetzt auch nicht soo schlimm. Aber das Problem ist ein anderes: Wer definiert, AB WANN eine Demo verfassungsfeindlich ist? Und im Grunde ist ja der Sinn jeder Demonstration, gesetzliche/politische Änderungen zu erwirken. Ab wann ist dann also eine Demo legitim? Diese Diskussion darf garnicht erst aufkommen, daher sind alle Demos zu erlauben.
Aber: Wir haben im GG die Klausel, daß das Demonstrationsrecht für Deutsche gilt. Demnach machen sich alle Ausländer die sich beteiligen strafbar. Die in Kombination mit dem Zweck der Demo wären dann zwei Gründe, solch eine Demo zu verbieten.
Wenn Ausländer gegen AKWs/Schwulendiskriminierung/ACTA/INDECT/etc. demonstrieren wollen sie nicht den Staat aushebeln. Deshalb werden da ja auch i.d.R. alle Augen zugedrückt.




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