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31.01.2016 07:00
 
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Internetsucht im Kinderzimmer: Hier finden Karlsruher Eltern Hilfe [7]

Rund eine Million Menschen sind in Deutschland nach Expertenschätzungen süchtig nach dem Internet. Foto: Jens Wolf/Symbolbild

Karlsruhe (ps/mw) - Jungen und Mädchen verbringen immer mehr Zeit am Computer - auch in Karlsruhe. Nach einer aktuellen DAK-Studie reagiert bundesweit jeder fünfte Schüler gereizt und ruhelos, wenn die Onlinezeit eingeschränkt wird. Aber ab wann gelten Kinder als internetsüchtig? Wie viel Zeit sollte in welchem Alter maximal mit einem Smartphone oder Tablet verbracht werden? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen Eltern aus Karlsruhe bei einer aktuellen Telefon-Hotline der DAK-Gesundheit.
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Experten des Deutschen Zentrums für Suchtfragen beraten Interessierte am 3. Februar zwischen 10 und 18 Uhr. Das Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen, so geht es aus einer Pressemeldung der DAK hervor.

Nach der DAK-Studie "Internetsucht im Kinderzimmer" nutzt etwa jeder zehnte Schüler Onlineangebote, um bewusst vor Problemen zu fliehen. Bei sieben Prozent der Kinder gefährdet die Internetnutzung sogar eine wichtige Beziehung oder eine Bildungschance. Jungen sind davon doppelt so häufig betroffen wie Mädchen. "Für Eltern ist es wichtig, ihren Kindern klare Regeln im Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln", sagt Michael Richter, Chef von der DAK-Gesundheit in Karlsruhe.

Doch welche Grenzen sollten Mütter und Väter im Umgang mit dem Internet setzen? Wie können Eltern konkrete Probleme mit den Kindern thematisieren? Wie wird eine Internet- oder Computerspielsucht erkannt? Welche Hilfsangebote gibt es für Betroffene und Angehörige? Diese und andere Fragen beantworten Experten für Suchtfragen im Kindes- und Jugendalter am 3. Februar von 10 bis 18 Uhr. Weitere Informationen zur Internetsucht bei Kindern gibt es auch im Internet unter www.computersuchthilfe.info oder unter www.dak.de/internetsucht.

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Kommentare [7]
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  • (7137 Beiträge) | 01.02.2016 15:50
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    Wie wäre es
    dem Kind nur beschränkt Zugriff aus PC und Smartphone zu gewähren und es ansonsten gar nicht daran lassen?
    Oder ist das unpädagogisch oder sonst was?
  • (62 Beiträge) | 01.02.2016 23:04
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    Das ist autoritär
    und somit strikt abzulehnen! Das Kind muß selbst entscheiden, ob es süchtig ist oder nicht!
  • (7137 Beiträge) | 01.02.2016 15:47
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    Sorry
    Aber diese These wurde schon lange vor den Zeiten von PC und Smartphone aufgestellt und hiess allgemein dass man sich die Augen verdürbe ,wenn man bei schlechter Beleuchtung lesen würde.
    Gestimmt hat die aber noch nie.
  • unbekannt
    (798 Beiträge) | 31.01.2016 13:31
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    Junge,äh Alde,
    selbst ein ganz mieser Router lässt sich so Einrichten das jedes Device eine feste IP im internen Netz erhält und für jede einzelne Adresse kann man ein Zeitkontigent anlegen z.B. Internetzugriff 17-18 Uhr.
    So kann man auch in Abwesenheit zumindest im eignem Haus dafür sorgen,das der Nachwuchs nicht ungebrenzt per Wlan ins Netz kann,ansonten nur Prepaidkarten finanzieren,wenn die zu schnell leer werden beleiben sie halt ohne Guthaben Notrufe funktionieren ja auch so.
    Das war jetzt nur die technische Seite und selbst da geht schon einiges....
  • (885 Beiträge) | 31.01.2016 10:34
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    Richtig
    Man muss nur mal auf einen Spielplatz schauen, die Kinder machen was sie wollen und die Eltern haben das Smartphone vor dem Gesicht. Und wozu muss ein Dreijähriger schon mit dem Tablet spielen? Aber ist ja bequemer als sich aktiv mit seinen Kindern zu beschäftigen, mit ihnen zu spielen, mit ihnen rauszugehen. ADHS nimmt immer mehr zu, als ich klein war gab es in einem Klassenjahrgang einen Schüler, der war der Zappelphilipp. Und heute?
  • (770 Beiträge) | 31.01.2016 13:58
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    Sehr guter Kommentar @Avatar@
    es ist alles gesagt,genauso ist es und man braucht nichts mehr hinzuzufügen !
  • (7280 Beiträge) | 31.01.2016 11:03
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    ADHS ist reine Einbildung
    Kinder sind aktiv, wollen spielen und toben. Das weiß man seit Jahrhunderten.

    Aber wenn Eltern ihre Kinder zum Stillhalten erziehen wollen damit sie ihre Ruhe haben erscheint es ihnen abartig wenn die sich bewegen. Also ab zum Arzt der Ruckzuck mal ADHS diagnostiziert für Sachen die ganz normal sind.

    Lasst den Kindern mehr Freiheit und ihren Bewegungsdrang, dann werden sie auch weniger fett.
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