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Grötzingen In Böschung geschleudert: Rennradfahrer nach Kollision schwer verletzt

Am frühen Donnerstagabend kam es gegen 17.45 Uhr auf der Bundesstraße B3, in Höhe der Sportanlagen des VfB Grötzingen, zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Pkw und einem 59-jährigen Rennradfahrer, wobei sich der Radfahrer schwere Verletzungen zuzog. Das geht aus einer Polizeimeldung hervor.

Nach den bislang durchgeführten Ermittlungen befuhr ein leicht alkoholisierter 57-jähriger Autofahrer die Bundesstraße von Grötzingen Richtung Weingarten. Augenscheinlich geriet er beim Wechseln einer CD auf den rechten Grünstreifen und übersteuerte in der Folge sein Fahrzeug bei der Korrektur, sodass er auf die Gegenfahrbahn kam.

Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Rennradfahrer, der nach dem Aufprall vom Pkw abgeschleudert wurde und an der Böschung zur Endlage kam. Er musste mit meheren Knochenbrüchen in eine Klinik eingeliefert werden. Der verursachende Pkw rutschte nur in die Böschung. Dessen Fahrer wurde nur leicht verletzt. Er konnte eine Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.

Infolge seiner Alkoholisierung wurde bei ihm eine Blutentnahme angeordnet und sein Führerschein sichergestellt. Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme bis 19.25 Uhr halbseitig gesperrt. Der Verkehr wurde durch Polizeibeamte daran vorbeigeleitet.

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Kommentare (10)
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  •   urraco
    (563 Beiträge)

    26.02.2016 09:25
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  •   stefko
    (1765 Beiträge)

    26.02.2016 11:09
    Is' nich'
    An der Stelle gibt es keinen Rad- oder Sonstwas-Weg. Erst ein paar Meter weiter, an der Kreuzung zur Bruchwaldstr. (wo es zum Baggersee geht) kann man auf einen seitlichen Weg wechseln. Der ist allerdings auch eher von zweifelhafter Qualität, zumindest mit 622*23 zwinkern

    Dem Radler alles Gute, ich war selbst gestern mit dem Rennerle eine Stunde zuvor auf der Strecke unterwegs :-/
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  •   mueck
    (8712 Beiträge)

    26.02.2016 09:47
    !
    Der hakenschlagende Wirtschaftsweg minderer Qualität taugt nix ...
    Für Rennradler schon mal gleich gar nicht, die brauchen hinterher ein neues Rad ...
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  •   ElAnduri
    (298 Beiträge)

    26.02.2016 14:44
    Immer diese Diskussionen...
    Wenn der Weg kein Befahren mit dem Rennrad zulässt, nimmt man eben kein Rennrad. Nach der selben Logik fährt Sebastian Vettel ja auch keinen Geländewagen und Rallyefahrer ja keinen Formel-1-Bolliden.

    Da der Unfall aber diesmal nicht auf Fahrlässigkeit des Radfahrers zurückzuführen ist, belasse ich es bei dieser Ausführung.

    Ich wünsche dem Verunglückten baldige und vor allem komplette Genesung!
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  •   mueck
    (8712 Beiträge)

    26.02.2016 15:51
    Immer diese Diskussionen...
    Wenn der Weg kein Befahren mit dem Rennrad zulässt, nimmt man eben einen rennradfähigen Weg.
    Nach der selben Logik fährt Sebastian Vettel ja auch auf der Rennstrecke und nicht auf'm Acker.
    Der Wirtschaftsweg ist kein straßenbegleitender benutzungspflichtiger Radweg, damit sind Diskussionen über Radfahrer auf der B3 müßig: Sie haben dort das Recht zum Radfahren.
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  •   Karsten2010
    (91 Beiträge)

    26.02.2016 19:16
    Sehr guter Kommentar
    Wann begreift es endlich auch der letzte Autofahrer, dass zumindest grundsätzlich auf jeder Straße und sei sie auch noch so stark befahren, auch Fahrradverkehr stattfindet. Die Gefahr geht immer noch vom Auto aus und nicht vom Fahrrad. Wer mit der Karre durch die Gegend gondelt, hat sich gefälligst selber darum zu kümmern und es nicht anderen aufzuzwingen.
    Sobald man das Karlsruher Stadtgebiet verlässt, lässt eben die Fahrradfreundlichkeit nach. Es wäre schon was getan, wenn wenigstens der gepflasterte Abschnitt dieses Wanderweges an der B3 mal vernünftig saniert wird. Aber eher kriegt dieser gesamte B3-Abschnitt dreimal eine neue Straßendecke verpasst.
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  •   ElAnduri
    (298 Beiträge)

    26.02.2016 19:40
    Es geht nicht ums Begreifen...
    Natürlich haben Fahrradfahrer das Recht die Straßen nutzen (habe nie das Gegenteil behauptet). Ich frage mich nur, ob ich freiwillig, auf einer bis 100 km/h freigegebenen Bundesstraße fahren würde und mich damit in eine größere Gefahr begebe als auf dem Weg am Waldrand.
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  •   Karsten2010
    (91 Beiträge)

    26.02.2016 20:29
    Schön, wenn ...
    ... es wenigstens Ihnen nicht ums Begreifen geht. Aber vor einiger Zeit war ein ähnlicher Unfall schon mal an gleicher Stelle und damals hatten wirklich etliche Forumsteilnehmer was nicht begriffen. Aber hier hätte auch ein straßenbegleitender Radweg nichts genützt, weil der Besoffene in der Böschung landete, wo dann so ein Radweg entlanggeführt hätte. Und alles kann man jetzt auch nicht mit Leitplanken ausstatten. Da ist es eben nur richtig, wenn besoffene oder aggressive Autofahrer niemals wieder fahren dürfen. Ist einfach billiger und gesünder für alle.
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  •   JuliusM
    (1965 Beiträge)

    26.02.2016 08:58
    Hoffentlich
    bekommt der Autofahrer nie mehr einen Führerschein.

    Dem Radfahrer wünsche ich gute Besserung.

    Wer zahlt eigentlich den Schaden bei durch Alkohol bedingten Unfällen?
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  •   haku
    (3583 Beiträge)

    26.02.2016 09:49
    Die Versicherung
    Dafür ist sie da. Andere Frage ist, ob sie sich das Geld wieder beim Verursacher holt.
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