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29.02.2016 07:00
 
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Immer mehr Unfälle mit Kindern: Karlsruher Grüne wollen "Aktionsplan" [11]

Die Fußstapfen markieren den sicheren Schulweg in Hagsfeld
Bild:(mw)

Karlsruhe (ps/mw) - Nach der Veröffentlichung der Karlsruher Verkehrs-Unfall-Statistik für das letzte Jahr mit einer um 50 Prozent gestiegenen Zahl von verunglückten Kindern sieht die Grüne-Gemeinderatsfraktion dringenden Handlungsbedarf. Offenbar reichten die bisher ergriffenen Maßnahmen der Verwaltung noch nicht aus, so das Resümee der Stadträte.
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So seien 10 Kinder schwer verletzt worden, 103 Kinder leicht - alles deutliche Steigerungen gegenüber dem Vorjahr. Deshalb kündigt die Fraktion einen Gemeinderatsantrag für einen "Aktionsplan Kindersicherheit" an.

"Wir müssen alles dafür tun, die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr zu verbessern", so Johannes Honné, verkehrspolitischer Sprecher der Grüne-Gemeinderatsfraktion. "Insbesondere die Kreuzungsbereiche müssen von Sichthindernissen freigehalten werden. Dazu gehören illegal abgestellte Kfz, aber auch andere Sichthindernisse." Auch die Reduzierung der Geschwindigkeit ist den Grünen wichtig: "Wenn langsamer gefahren wird, kommt es zu weniger und auch weniger schwerwiegenden Unfällen. Deshalb sollten mehr Straßen aus Sicherheitsgründen auf Tempo 30 begrenzt werden", so Bettina Lisbach, Fraktionsvorsitzende.

Auch die Durchsetzung der Tempolimits und, dass während der Fahrt auf die Nutzung von Smartphones verzichtet wird, sind für die Grünen wirkungsvolle Maßnahmen zur Unfallvermeidung. Dies wirke auch auf die 80 Prozent der Kinderunfälle, die außerhalb von Kreuzungen passierten. Da die Polizei keine Hauptursache nennen könne, sollten breit angelegte Maßnahmen ergriffen werden. "Damit wird nicht nur die Zahl der Kinderunfälle reduziert, sondern insgesamt eine positive Wirkung bei der Unfallbilanz erreicht", so die Grünen Stadträte.

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Kommentare [12]
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  • (811 Beiträge) | 29.02.2016 21:54
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    Auf meinem Fußweg zur Arbeit...
    ...kommen mir fast täglich Grundschüler mit Smartphone und / oder Stöpsel in den Ohren entgegen. Dazu noch das altersbedingte eingeschränkte Sichtfeld....
  • (7199 Beiträge) | 01.03.2016 08:46
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    Kann nicht sein
    Grundschüler werden per Elterntaxi direkt vor den Klassenraum gefahren,die laufen nicht selbstständig zur Schule. zwinkern
  • (811 Beiträge) | 02.03.2016 05:41
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    Haja, dann gibt es ja keine Unfälle...
    ....zwischen Gehweg und Schule fahren ja meist keine Autos....
  • (24 Beiträge) | 29.02.2016 15:21
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    Eine Steigerung um 50%!
    Warum schrillen da nicht Alarmglocken? Müssten nicht alle Eltern sofort auf die Barrikaden gehen? Ist es nicht ein Mega-Skandal was hier vor sich geht? Da haben wir vor sooo vielem Angst - aber bei einer massiven Zunahme verunglückter Kinder gibt´s nur ein kollektives Schulterzucken. Ich hoffe diese Initiative der Grünen hat Erfolg!
  • (7312 Beiträge) | 01.03.2016 08:44
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    Wäre sicher eine interessante Demo
    Eltern die sich an die eigene Nase fassen, da sie offensichtlich unfähig scheinen ihren Kindern in Sachen Verhalten im Straßenverkehr etwas beizubringen. Ganz im Gegenteil. Sie arbeiten ja sogar noch entgegen. Der kleine Racker braucht ja spätestens ab dem dritten Lebensjahr ein Smartphone und Kopfhörer.
    Demomotto: "Macht ihr mal/Bügelt aus was wir nicht können!"

    Übrigens: Handynutzung am Steuer ist eh schon lange verboten. Nur sind offenbar die Bußen nicht drastisch genug.
  • (109 Beiträge) | 29.02.2016 13:17
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    Herr Reilly und andere ,
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • (29 Beiträge) | 01.03.2016 07:29
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    Wir meinen unnötiges Gehwegparken
    Wenn die Autos auf der Straße stehen und nicht auf dem Gehweg, dann wird auf der Straße langsamer gefahren und Kleinkinder können auf den Gehweg gehen und Radfahren. Kommen Sie mal in den Geigersberg - dann verstehen Sie es
  • (791 Beiträge) | 29.02.2016 12:13
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    Allen verletzten Kindern gute Besserung.
    Dennoch würde es mich interessieren wie alt die betreffenden Kinder denn waren und vor allen Dingen inwieweit die betreffenden Eltern ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind oder handelt es sich hier ausschließlich um Jugendliche die vor lauter Datteln nicht auf den Straßenverkehr geachtet haben?
  • (7199 Beiträge) | 29.02.2016 12:01
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    Was hat Gehwegparken
    mit Unfällen mit Kindern zu tun?
    Solche passieren,weil Kinder zwischen geparkten Autos auf die Strasse laufen.
    Das würden die auch tun,wenn das Auto korrekt mit allen Rädern auf der Strasse stünde.Das Blickfeld der Kinder wäre ebenfalls genauso eingeschränkt.
    Das man während der Fahrt nicht an seinem Handy/Smartphone rumfummeln soll,sollte selbstverständlich sein und ist m.W. sowieso schon jetzt verboten.
  • (2525 Beiträge) | 29.02.2016 10:40
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    Wo ist das Problem?
    Ich habe in den letzten Monaten einen Blitzer in einer Zone 30 in der Nähe einer Schule und eines Kindergartens gesehen. Es wird also unheimlich viel getan.
  • unbekannt
    (216 Beiträge) | 29.02.2016 08:56
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    Sehe ich auch so
    Problem, jeder möchte direkt mit dem Auto da parken wo er hin möchte. Da läuft doch keiner mehr. Wie ? ich darf nicht vor meiner Türe Parken ? Da bastel ich mir aber gleich mal ein Schild!
    Aber gegen diese Front von Autolobbisten und Pro-Auto Menschen in diesem Land wirds schwer. Dazu hat Deutschland nur 327.000km² und der Raum wird langsam eng. Optionen ?

    - Inanspruchnahme von Naturraum
    - Mehr Straßen mehr Parkplätze
    - weniger Wachstum, weniger Integranten

    Machen sie ein Kreuz
  • unbekannt
    (216 Beiträge) | 29.02.2016 09:02
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    Achso
    Es passiert immer erst dann was wenn wirklich was dramatisches passiert. Vorher wird abgewunken. Wenn das dann nix bringt muss vom Bürgermeister oder sonstigen Politiker unmittelbar betroffen sein. Es gibt Straßen da weiß jeder das dort gerast wird und keiner unternimmt was. Wozu auch. Geht ja schon Jahre lang gut. Muss halt immer erst einer drann glauben.
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