Karlsruhe Hütten-Brand in Neureut: 73-jähriger Bewohner erleidet Rauchvergiftung

Am Donnerstagmorgen ist es in Neureut "An der Sandgrube" zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Wie die Karlsruher Polizei berichtet, hatte ein 73-Jähriger ein offenes Feuer entfacht und die Kontrolle darüber verloren.

Nach ersten Informationen der Karlsruher Polizei hatten Autofahrer gegen 8.49 Uhr eine starke Rauchentwicklung "An der Sandgrube" gemeldet. Wie aus einem Einsatzbericht der Feuerwehrleitstelle Stadt- und Landkreis hervorgeht, begann die Feuerwehr ihren Einsatz gegen 9 Uhr.

Offenbar hatte ein zurückgezogen lebender Mann in diesem Bereich ein Feuer entzündet, das dann außer Kontrolle geraten war, erklärt ein Sprecher der Karlsruher Polizei. Dieses habe dann auf die Hütte, Bäume und Sträucher übergegriffen. Offenbar wurde der Mann bei dem Brand verletzt. Über das genaue Ausmaß der Verletzungen und den Sachschaden liegen derzeit noch keine Informationen vor.

Aktualisierung, 14.30 Uhr:

Völlig außer Kontrolle geriet am Donnerstagmorgen ein von einem 73 Jahre alten Mann entfachtes offenes Feuer auf dem Gelände einer Gärtnerei im zu Neureut gehörenden Gewann Weidengarten, berichtet die Karlsruher Polizei in einer aktuellen Pressemitteilung. Zeugen waren gegen 8.45 Uhr auf eine weithin sichtbare schwarze Rauchwolke aufmerksam geworden und hatten umgehend die Feuerwehr alarmiert.

Bei deren Eintreffen auf dem zwischen der Neureuter Kiesgrube und der Grabener Straße gelegenen Gelände hatten die Flammen in einer enormen Zahl gestapelter Altreifen bereits reichlich Nahrung gefunden. Eine zur Gärtnerei gehörende Hütte war nicht mehr zu retten. Zudem wurden Sträucher, Bäume und gärtnerische Einrichtungen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der 73 Jahre alte Eigentümer erlitt eine vermutlich leichte Rauchvergiftung. Er kam zur weiteren Abklärung mit dem Rettungshubschrauber in eine Karlsruher Klinik. Neben dem Hubschrauber hatten die Rettungsdienste auch einen weiteren Notarzt sowie zwei Rettungswagen im Einsatz.

Der durch das Feuer angerichtete Schaden lässt sich noch nicht beziffern. Zur Prüfung auf eventuelle Bodenverunreinigungen und einen möglichen Sanierungsbedarf haben sich das Amt für Umwelt- und Bodenschutz wie auch die Naturschutzbehörde eingeschaltet. Ob Vorschriften des Umweltschutzes verletzt wurden, sollen die Ermittlungen des Arbeitsbereichs Gewerbe/Umwelt beim Polizeipräsidium Karlsruhe klären.

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