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15.05.2012 05:57
 
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Haben Sie Kinder unter 3 Jahren? Karlsruhe befragt zum Betreuungsangebot [18]

Karlsruhe (ps/feb) - Ab August 2013 haben alle Kinder unter drei Jahren einen einklagbaren Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertagesstätte oder in der Tagespflege. In Karlsruhe und in 15 weiteren Stadt- und Landkreisen im Bundesgebiet läuft deshalb derzeit eine Elternbefragung zum Betreuungsbedarf. Ziel sei es, zukünftig ausreichend Plätze zur Verfügung zu stellen und das Angebot auch zeitlich so zu gestalten, dass Väter und Mütter Familie und Beruf in Einklang bringen könnten.
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Kita
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(Symbolbild)
Foto: Archiv
21 Neubau- und Ausbauprojekte in der Kinderbetreuung würden bis Ende 2013 noch umgesetzt, teilt die Stadt Karlsruhe nun mit. Mit der Befragung will die Stadt prüfen, ob dieser Ausbau bis 2013 und darüber hinaus ausreicht und wie viele Plätze in den einzelnen Stadtteilen noch benötigt werden.

Alle Karlsruher Eltern mit Kleinkindern erhielten Anfang Mai Post, so die Stadt weiter. Über 1.600 ausgefüllte Bögen im kostenfreien Rückumschlag seien bereits eingegangen. Damit sich ein differenziertes und repräsentatives Bild ergibt, bittet die Stadt all jene, die sich noch nicht gemeldet haben, sich ebenfalls zu beteiligen und ihren Fragebogen in den nächsten Tagen zurückzusenden. Angesprochen sind auch Eltern, die keine Betreuung wünschen oder schon eine passgenaue Lösung gefunden haben. Als Dankeschön werden unter den Teilnehmenden 100 Familieneintrittskarten für das Europabad verlost, so die Stadt weiter.

Mehr zu: Kita Umfrage Kindertagesstätte "Stadt Karlsruhe"



Kommentare [18]
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  • (1 Beiträge) | 11.06.2012 15:15
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    Betrefff Betreuung
    Ich Biete eine Betreuung von Mo. 5:00 bis Fr. 20:00 Uhr durchgehend an. Da hält keine Kita mit. Außerdem biete ich ein Netzwerk an das eine Betreuung Garantiert somit gibt es keine Ferien bei uns.
    Liebe Grüße
    Arlett Beer
    www.tagesmutter-blankenloch.de
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 15.05.2012 17:28
    Bewerten: (0)
    Richtig!
    Die Geschichte hat aber auch gezeigt, daß es politischen Extremisten, gleich ob links oder rechts, garnicht schnell genug gehen kann, daß der Nachwuchs in staatliche Einrichtungen gekarrt wird.

    Schöne neue Grünenwelt... Bälger kriegen, nach zwei Wochen abgeben und erziehen lassen, daß sie mit 18 schön hingebogen sind und linientreu sind. Am besten noch die Kinder an schwule Paare vergeben, dann besteht erst recht nicht die Gefahr, daß der Nachwuchs von traditionellen Rollenbildern versaut wird. Sie könnten ja im schlimmsten Falle sowas wie eine Loyalität ggü. ihrer Familie entwickeln. Das paßt natürlich schlecht in die kunterbunte Genderwelt...

    Hoffentlich machen die wenigsten Eltern diesen Käse mit...
  • (1203 Beiträge) | 15.05.2012 14:05
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    Was nun ??
    Lt. bob a. mussten -früher- beide Elternteile hart arbeiten und nach Meinung von bier hat damals ein Gehalt ausgereicht, um sich ein Haus oder EW zu leisten...

    Wäre nicht schlecht, wenn sich die glühenden Verfechter dieser staatlichen Kita-Betreuung einmal argumentativ einig wären..

    Übrigens: Die angepriesene Sozialkompetenz bekommen Kinder nicht nur in Kitas, sondern bei der Eigenbetreuung auch bsp. beim Spielen und Herumtoben mit Nachbarskindern oder Aufenthalte auf dem öffentlichen Spiel-/Sportplatz/Schwimmbad/Vereinen ebenfalls !!
  • (1303 Beiträge) | 15.05.2012 14:56
    Bewerten: (0)
    sowohl, als auch STATT entweder, oder
    Den Rechtsanspruch auf drei Jahre Freistellung vom Job gibt es - nennt sich Elternzeit und ist gesetzlich geregelt. Warum sollte es da nicht genauso eine Zusicherung für andere Lebensentwürfe geben? Diejenigen, die die Betreuung ihrer Kinder selber leisten wollen und können (z.B. auch finanziell), können das gerne tun.

    Ich halte es aber für gut, den Eltern, die nicht über mehrere Jahre völlig aus ihrem Beruf ausscheiden wollen, eine Planungssicherheit in Form von Kinderbetreuungsangeboten zuzusichern.
  • (6240 Beiträge) | 15.05.2012 16:53
    Bewerten: (0)
    "Planungssicherheit"
    oooh, der hat gesessen!!!

    Und wieder taucht die Frage auf: muß es unbedingt auf dem Rücken der Gesellschaft sein, wenn jemand sein Leben und seine Familie "plant"?
  • (1303 Beiträge) | 16.05.2012 12:32
    Bewerten: (0)
    Ja.
    (@Rundbau-Gespenst: Planungssicherheit)
    Ja! Und was heißt denn überhaupt auf dem Rücken der Gesellschaft? Die Gesellschaft braucht doch mehr Kinder. Also müssen auch die Rahmenbdingungen stimmen.

    Sonst könntest du doch beispielsweise die Elternzeit in Frage stellen. Sollen die Leute doch ihren Job kündigen, wenn sie Kinder haben wollen. Oder das Rentensystem. Ist doch egal, wo die Alten ihr Geld herbekommen.

    Ich finde, es wird sogar noch immer zu wenig für Kinder und Familien getan. Es ist schließlich niemand gezwungen, sein Kind in die Kita oder den Kindergarten zu geben. Aber denen, die es wünschen, sollte es ermöglicht werden.
  • (553 Beiträge) | 15.05.2012 14:03
    Bewerten: (0)
    Ich würde
    lieber bei meinen Kindern bleiben und sie nicht mit wenigen Wochen zu Fremden geben. Ich denke, um Sozialkompetenz zu erlangen , reicht auch der halbtägige Kindergarten und der Spielplatz. Habe ich denn Kinder nur für die Anderen? Im übrigen finde ich es ziemlich überheblich, von Müttern , die gerne bei ihren Kinder bleiben würden von Glucken oder von Herdprämie zu sprechen. Und man sollte sich auch vorher Gedanken machen, ob man sich einschränken würde für seine Kinder. Wie abschieben kommts mir doch schon etwas vor. Und wo bleibt denn die Familie? Abends eine Stunde vor dem Schlafen ? Mir persönlich: zu wenig.
  • (1303 Beiträge) | 15.05.2012 15:30
    Bewerten: (0)
    Teilzeit
    Mein Kind mit wenigen Wochen zu einer Kinderbetreuung zu geben, wäre mir persönlich auch zu früh. Ich kann aber nichts Schlechtes daran finden, wenn Eltern sich dazu entscheiden.

    Es muss ja auch nicht der Vollzeitjob sein. Wie wäre es, jeden Tag 3 Stunden arbeiten zu gehen und den Rest des Tages fürs Kind da zu sein. Dann ist ein Anspruch auf einen Kitaplatz natürlich hilfreich.

    Und von der Job-Frage unabhängig: Aus meiner Sicht macht es auch einen Riesenunterschied, ob die (Groß-)Eltern vor Ort oder hunderte Kilometer entfernt wohnen (früher seltener der Fall als heute), und ob die hin und wieder auf die Kinder aufpassen können.
  • (553 Beiträge) | 15.05.2012 17:18
    Bewerten: (0)
    Also mir
    macht Mutter sein mehr Freude als "Fremdarbeit". Daher arbeite ich lieber an der Familie.
  • (1303 Beiträge) | 15.05.2012 13:24
    Bewerten: (0)
    Ist Frankreich auch ostzonal?
    Hast du mal was über die Kinderbetreuung in Frankreich gehört oder gelesen? Da ist es äußerst normal, dass die Frauen wieder arbeiten gehen, wenn das Kind ein halbes Jahr alt ist.

    Und in den Zeiten, von denen du sprichst, gab es längst nicht so viele Alleinerziehende (Frauen und Männer) wie heutzutage.

    Mit "Abschieben" hat die Kinderbetreuung meiner Ansicht nach überhautp nichts zu tun. Im Gegenteil: Dort lernen sie viel mehr, als sie zu Hause (mehr oder weniger allein) lernen können. Die Kinder lernen voneinander.

    Und wenn du schon Vergleiche zu alten Zeiten ziehst, dann überleg mal wie es noch früher war. Da mussten beide Elternteile hart arbeiten während die Kinder allesamt bestenfalls von der Großelterngeneration betreut wurden. Kinder gehen nicht gleich kaputt, wenn sie nicht ununterbrochen an den Eltern kleben.
  • (1303 Beiträge) | 15.05.2012 14:43
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    Antwort auf: gehts noch? von Rundbau-Gespenst
  • (297 Beiträge) | 15.05.2012 12:23
    Bewerten: (0)
    Sinnlos! - Die Stadt Karlsruhe ignoriert Elternwillen und verfolgt eigene Ziele
    Die Stadt Karlsruhe hat die Eltern befragt, wie sie ihre Grundschulkinder 2011/2012 untergebracht haben möchten:
    http://www1.karlsruhe.de/Aktuell/Stadtzeitung11/sz2513.htm.
    Der Fragebogen ist leider nicht abrufbar.
    Denn darin wird deutlich, dass die Fragestellung zugunsten von Ganztagsbetreuung leicht tendenziös gestellt war. So wurde gefragt: "Gibt es für Sie Gründe, Ihr Kind bewusst nicht auf eine Ganztagsschule zu schicken? JA/Nein." Es wurde aber nicht gefragt, ob es für die Eltern auch Gründe gibt, ihr Kind nicht in einen Schülerhort zu schicken! Trotzdem haben die befragten Eltern von künftigen Grundschülern sich sehr deutlich u. mehrheitlich für die Form der Schülerhortbetreuung ausgesprochen.
    http://www.geb-karlsruhe.de/index.php/downloads/finish/20-grundschule/86-ergebnisse-der-elternumfrage-zum-betreuungsbedarf-der-grundschueler-der-1-klasse-2011-12
    Eltern und Kinder lieben Schülerhorte, Schülerhorte in Karlsruhe sind ein Erfolgsmodell!
  • (297 Beiträge) | 15.05.2012 13:11
    Bewerten: (0)
    Elternwille: Schülerhorte - Antwort der Stadt: Ganztagsschulausbau
    Elternwille: Elternwille:
    Die Eltern in Karlsruhe wollen für Ihre Grundschüler vorzugsweise die beliebten Schülerhorte.
    Antwort der Stadt: [url=http://www.karlsruhe.de/b4/buergerengagement/karlsruhe2020/zukunftsforen/arbeitsergebnisse/HF_sections/content/1321008132612/ZZkhcF2b827oUt/Vortrag%20Herr%20Frisch%20-%20Bildung.pdf]
    Angeblich sei man am Kapazitätsende für Horte angekommen. Im Einzelfall gibt es Raumprobleme, aber der Erziehermangel in den Horten ist hausgemacht: Tarif S 6 und überwiegend nur Halbtagsstellen. - Hier müsste dringend gegengesteuert werden, um die Arbeitsplätze für Erzieher attraktiver zu machen! - Horte (auch für weiterführende Schulen) sind für das soziale Gefüge eines Stadtteils positiv - das wissen die Eltern und die Kinder!
  • (3048 Beiträge) | 15.05.2012 11:35
    Bewerten: (0)
    die Zeiten haben sich geändert
    früher konnt man sich mit einem gehalt ein haus oder eine Eigentumswohnung leisten.

    Die Gesellschaft hat sich geändert, die Anforderungen steigen, ob das gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt, in einer Kita werden die Kinder besser gefördert wie man es zu Hause leisten kann.

    Außerem bekommen Sie Sozialkompetenz weil sie mit anderen Kindern auskommen müssen und nicht nur mit der Gluckenmama zu Hause.

    undd zu guter Letzt, die Kinder gehen gerne in die Kita und feuen sich darauf.
  • (6240 Beiträge) | 15.05.2012 11:12
    Bewerten: (0)
    geht's noch?
    "Ab August 2013 haben alle Kinder unter drei Jahren einen einklagbaren Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertagesstätte oder in der Tagespflege"

    wir waren auch alle mal unter 3 Jahre alt. Unsere Mütter haben sich nicht in die Arbeit geflüchtet, sondern für uns gesorgt, auch wenn damals wirklich noch "schlechtere Zeiten" waren und man nicht alles "in den Allerwertesten geschoben" bekommen hat.

    Wer Kinder in die Welt setzt, der sollte sich für sie auch verantwortlich zeigen. Das Kopieren der "ostzonalen SED-Welt" mit Abschieben der Kids in den Betriebskinderhort etc. sollte unterbleiben, denn wohin das führt, das hat die jüngere Geschichte bereits gezeigt!

    Dass in Einzelfällen tatsächlich Subventionen erforderlich wären, damit die Mutti bis zum Eintritt des Sprößlings in den Kindergarten (mit 3 Jahren) zu Hause bleiben kann, ist die Kehrseite der Medaille, die aber eine erheblich sozialere Betrachtungsweise zuläßt!
  • (1303 Beiträge) | 15.05.2012 10:32
    Bewerten: (0)
    Personalproblem
    Der Neu- oder Ausbau ist eine Sache. Das größere Problem dürfte sein, genügend Personal zu finden. Bereits jetzt fehlen Erzieherinnen und Erzieher. Die fallen auch nicht binnen eines halben Jahres vom Himmel.
  • (4707 Beiträge) | 15.05.2012 10:42
    Bewerten: (0)
    Das ist....
    ....richtig. Das dumme ist, die fehlen bundesweit. Also muss man die Leute ködern. Evtl. mit Geld.
  • (18 Beiträge) | 15.05.2012 09:55
    Bewerten: (0)
    Früh dran
    Der Rechtsanspruch kommt im August 2013 und die Stadt Karlsruhe schickt jetzt Fragebögen rum? Wie schnell wollen sie denn dann reagieren? In dann weniger als 12 Monaten das Angebot entsprechend auszubauen ist wohl kaum noch realistisch!

    Aber immerhin gibt es beim Kitabedarf Fragebögen und eine entsprechende öffentliche Diskussion. Wenn das Kind jedoch mit 6 Jahren aus der Kita in die Grundschule wechselt, dann geht der Spass erst richtig los. Die Hortsituation ist nämlich verheerend und die Verantwortung für einen entsprechenden Ausbau wird munter hin- und hergeschoben. Eine absolut unbefriedigende Situation für berufstätige Eltern und ein Armutszeugnis für die Stadt Karlsruhe. Hier hat der zuständige Bürgermeister Lenz und Oberbürgermeister Fenrich noch viel zu tun, denn es ist nicht so, dass Kinder nach dem Übergang aus der Kita in die Grundschule plötzlich weniger Betreuungsbedarf haben!
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