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Stadt- und Landkreis Karlsruhe Gurtkontrolle: 914 Karlsruher Verkehrssünder verwarnt

In der landesweiten Gurtkontrollwoche vom 12. bis 18. März hat auch die Polizei im Stadt- und Landkreis Karlsruhe kontrolliert, wie ernst Verkehrsteilnehmer die Anschnallpflicht nehmen. Nach Polizeiangaben ist Angeschnalltsein noch immer nicht selbstverständlich. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe mussten 914 Fahrer und Mitfahrer verwarnt werden und 30 Euro Bußgeld bezahlen.

"Dies, obwohl Gurtmuffel bereits bei Verkehrsunfällen mit geringen Geschwindigkeiten erhebliche Verletzungen oder gar den Tod riskieren", bedauert die Polizei in einer Presseinformation.

Mit vier verschiedenen Reifengrößen unterwegs...

Absolutes Negativbeispiel war nach Ansicht der Beamten eine Mutter, die als Beifahrerin in einem Auto ihr Kleinkind ohne jegliche Sicherung auf dem Schoß transportierte. Bei den insgesamt 96 Kontrollaktionen stießen die Beamten aber nicht nur auf Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht. Auch 82 Fälle von Handyverstößen, elf Verstöße durch fehlende Kindersicherung (darunter der erwähnte Fall), sieben Verstöße gegen die Helmpflicht, ein Verstoß gegen die Umweltzone, sowie 93 sonstige Verkehrsverstöße wurden geahndet.

Im Deliktsfeld "Alkohol am Steuer" betrug der bei den Schwerpunktkontrollaktionen gemessene Höchstwert 2,04 Promille - mit der Folge des sofortigen Führerscheinentzugs und einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Einem Fahrzeugführer musste gar wegen gravierender Mängel am Fahrzeug die Weiterfahrt untersagt werden, da an seinem Pkw Reifen mit vier unterschiedliche Größen montiert waren. An einem der Reifen war außerdem schon die Karkasse sichtbar.

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