Gentechnikgesetz beschlossen
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Berlin/Rheinstetten ps/de -
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Bei seinem Besuch in Forchheim Anfang August (ka-news berichtete) betonte der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU), Baden-Württemberg wolle am Forschungsvorhaben der ehemaligen Landesanstalt festhalten. Der Versuch solle Erkenntnisse liefern, auf deren Grundlage dann Empfehlungen für Abstandsgrenzen gegeben werden könnten.
Versuch als Entscheidungshilfe weiter notwendig?
Nachdem in Berlin heute Fakten geschaffen wurden, ist dies nach Ansicht der Initiative nun hinfällig. Dennoch solle "die hiesige Bevölkerung also glauben, der in Forchheim laufende Genmaisversuch sei als Entscheidungshilfe weiterhin erforderlich", so die Versuchs-Gegner in einer Pressemitteilung.
Die Bürgerinitiative fordert statt dessen, den Versuch umgehend abzubrechen: Die Versuchsanordnung, bei der Abstände bis maximal 260 Meter untersucht werden, sei nicht geeignet, Sicherheitsabstände für den ökologischen Maisanbau zu untersuchen. Zudem stelle der freigesetzte Genmais der Sorte MON-810 laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ein Risiko für Nichtzielorganismen und für den Boden dar. Weiterhin verweist die Initiative auf die Kosten für den Steuerzahler, zumal seit der Zerstörung des Versuchsfelds Anfang des Monats zusätzliche Kosten für dessen Überwachung anfallen (ka-news berichtete).




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