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08.03.2016 21:00
 
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Geld für Amateurmusiker: Karlsruher Landtags-Kandidaten wollen Förderung [4]

Amateurmusiker sollen künftige genauso viel Föderungen erhalten wie Sportler.
Bild:Postius

Karlsruhe (ps/km) - Die SPD will die Förderung der Amateurmusik in Baden-Württemberg deutlich erhöhen und an die Förderung der Sportvereine anpassen. Das geht aus einer Pressemeldung der Sozialdemokraten hervor. Auch die Karlsruher SPD-Landtagskandidaten unterstützen den Vorschlag.
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"Über 3,7 Millionen Mitglieder in Sportvereinen stehen einer Million Mitgliedern in Gesangs- und Musikvereinen gegenüber. Deshalb fällt die Vereinsförderung im Sportbereich höher aus als im Musikbereich", billanziert Claus Schmiedel, Landesvorsitzender der SPD. Dennoch gäbe es hier Veränderungsbedarf, denn bei der Pro-Vereinsmitglied-Förderung sei die Musik im klaren Hintertreffen im Vergleich zum Sport. "Dieses Missverhältnis gilt es zu analysieren und stufenweise in den nächsten Jahren in der Musikförderung anzugleichen", so Schmiedel weiter.

Mit dieser klaren Aussage unterscheide man sich auch deutlich vom Koalitionspartner Grüne, der "eine Benachteiligung der Amateurmusik gegenüber dem Sport" nicht sehe. "Wenn die vielen Mitglieder in den Musik- und Gesangsvereinen in Karlsruhe daher Interessen an einer besseren Förderung haben, müssen sie bei der Landtagswahl am Sonntag die SPD stärken", so die beiden Karlsruher SPD-Kandidaten Meri Uhlig und Johannes Stober.

"Musiker gucken bei CDU und Grünen in die Röhre"

Deutlich werden die beiden Sozialdemokraten auch gegenüber der CDU. Diese bemängle in ihrer Antwort an den LMV zwar die ungleiche Förderung zwischen Sport und Amateurmusik. Gleichzeitig habe sie aber – im Unterschied zu Grün-Rot – während ihrer Regierungszeit weder die Förderung des Sports noch der Amateurmusik deutlich verbessert.
 



"Bei ihr würden daher alle in die Röhre gucken – auch der Sport", so Uhlig und Stober. Wie gut der neue Solidarpakt Sport bei den Vereinen ankomme, habe nicht zuletzt Anfang Februar das 13. Karlsruher Sportgespräch gezeigt. Insbesondere die Erhöhung der Übungsleiterpauschale von 1,80 Euro auf 2,50 Euro pro Stunde habe gezeigt, dass das Ehrenamt unter Grün-Rot nicht nur mit schönen Worten, sondern auch mit Taten gefördert werde. Unter den CDU-geführten Vorgängerregierungen sei diese Pauschale seit ihrer Einführung in den 1960er-Jahren unverändert geblieben, so Uhlig und Stober. Werde ka-Reporter!

Mehr zu: "SPD Fraktion" "Johannes Stober"

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:

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Kommentare [4]
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  • (4623 Beiträge) | 09.03.2016 06:52
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    Hoffentlich bekommen die Amatuermusiker das noch
    so kurz vor den Wahlen noch mit, damit sie ihr Kreuzle auch bei der SPD machen, sonst guckt die SPD in die Röhre (oder "übersetzt" sehen dumm aus) und die Musiker gucken weiterhin die CDU. grinsen
  • (890 Beiträge) | 09.03.2016 01:32
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    Die Erhöhung der Übungsleiterpauschale
    von 1,80 Euro auf 2,50 Euro pro Stunde.

    Ey! Euch wähl ich ... grinsen )))
  • (811 Beiträge) | 08.03.2016 21:31
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    "Musiker gucken CDU und Grünen in die Röhre"?!?!
    in welche Röhre gucken die der CDU und Grünen ?
    grinsen grinsen:-)
    Hammersatz!!!!!
  • (3464 Beiträge) | 09.03.2016 00:35
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    Stimmt - dass man jemandem ins Gesicht gucken kann, ist ja bekannt
    Aber wie guckt man jemandem in die Röhre? Und wo genau guckt man da hin? Und geht das einfach so, ohne Hilfsmittel?

    Das sind die Fragen, auf die dringend Antworten erwartet werden.

    grinsen
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