Karlsruhe

Karlsruhe Ecke links
Karlsruhe Ecke rechts
36°/ 16°
Karten-Ansicht: Karlsruhe
  • Drucken
  • Speichern
05.01.2016 19:00
 
Schrift: 

Frieden und Gottes Segen für Flüchtlinge: Sternsinger besuchen LEA [19]

Karlsruher Sternsinger besuchen Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA)
Bild:(Tobias Tiltscher)

Karlsruhe (ps/lb) - Sternsinger haben am Montag die Landeserstaufnahmeeinrichtung Karlsruhe besucht, so das Katholische Dekanat Karlsruhe in seiner Pressemitteilung. Verkleidet als die Heiligen Drei Könige, sangen die Jugendlichen aus der Oststadt und aus Rintheim das Sternsingerlied "Wir kommen daher aus dem Morgenland" und brachten Geschenke für die Kinder mit.
Anzeige

Jedes Jahr um den Dreikönigstag findet die Sternsingeraktion statt. Kinder und Jugendliche gehen von Haus zu Haus, wünschen den Menschen Gottes Segen und sammeln Spenden für notleidende Kinder. Bundesweit koordiniert wird die Aktion vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend, so Tobias Tiltscher, Öffentlichkeitsreferent des Katholischen Dekanats Karlsruhe.

Flüchtlinge freuen sich über Besuch der Jugendlichen

An mehreren Türen schrieben die Sternsinger die Segensformel "20+C+M+B+16". Damit wünschen sie allen Menschen, die in einem Haus wohnen, für das neue Jahr Frieden und Gottes Segen. Anschließend besuchten sie auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Für viele Jugendliche ist die Sternsingeraktion ein fester Teil der Weihnachtsferien. So etwa für Katharina Gniot aus der Oststadt, die seit 15 Jahren bei den Sternsingern mitmacht. Der Besuch bei den Flüchtlingen war für die 23-jährige besonders eindrücklich: "Die Leute leben dort in sehr einfachen Verhältnissen, und man hat gemerkt, dass wir ihnen eine Freude machen konnten." Besonders im Kindergarten habe man die Freude der Kinder gespürt, erzählt sie.

"Sternsinger gehören zum Jahresanfang dazu"

Den Besuch vorbereitet hat Nicole Schilz. Sie ist Gemeindeassistentin in der Seelsorgeeinheit St. Raphael, zu der die Oststadt, die Waldstadt und Rintheim gehören. Für sie ist die Arbeit mit den Sternsingern in jedem Jahr aufs Neue eine positive Erfahrung, erzählt sie: "Die Jugendlichen werden freundlich empfangen. Die Leute freuen sich über den Besuch." Für viele gehöre deren Besuch und der mit Kreide an die Tür geschriebene Segen einfach zum Jahresanfang dazu.

Neben den gesammelten Spenden sei das Sternsingen auch für die Jugendlichen selbst ein schönes Erlebnis, berichtet Nicole Schilz: "Sie sind in der Gruppe unterwegs, tun etwas Gutes und haben eine Menge Spaß dabei. Vor allem geht es darum, von Gottes Segen im neuen Jahr zu singen. Dass es den Menschen gut geht, das wünschen wir ganz besonders den Flüchtlingen in unserer Stadt."

Werde ka-Reporter!

Mehr zu: Sternsinger LEA Flüchtlinge Geschenke



Kommentare [19]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (177 Beiträge) | 07.01.2016 10:42
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    das erklär' mir mal einer!
    Es gibt Städte in Deutschland, da wird von Gutmenschen darüber nachgedacht, den St.Martins-Umzug in "Sonne, Mond und Sterne-Fest" umzutaufen, den Weihnachts- bzw. Christkindelsmarkt in "Wintermarkt" umzubenennen, Kruzifixe aus Klassenzimmern und Amtsstuben zu entfernen und noch allen möglichen anderen Zinnober zu veranstalten, um in vorauseilender Fürsorge gegenüber den ach so traumatisierten Flüchtlingen ja nicht deren (islamisch-)religiösen Empfindungen zu verletzen.
    Und hier in Karlsruhe werden die Sternsinger in der LEA auf die Flüchtlinge losgelassen? Wo bleibt da der Aufschrei unser politisch und religiös hyperkorrekten Oberlehrer aus dem rotgrünen Lager?
  • (717 Beiträge) | 06.01.2016 13:30
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Hier sieht ma die Ursachen
    Die Ka News Nutzer sehen pessimistisch in die Zukunft. Dass liegt daran, dass sich hier Querulanten, Pessimisten und rechte Dummschwätzer tummeln.. Denen könnte man das Hinterteil vergolden, dann würden sie sich beschweren, dass ihre Glatze noch nicht vergoldet ist.
  • (174 Beiträge) | 06.01.2016 13:07
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Dann
    am besten noch den christlichen Segen an die Tür geschrieben, und das in einem Musslimischen Haus TzTzTz.
  • (370 Beiträge) | 06.01.2016 10:21
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Jesses Mädle,
    lass mal den rohen Fisch weg.
  • (2797 Beiträge) | 05.01.2016 23:12
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    C + M + B
  • (3549 Beiträge) | 06.01.2016 11:03
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    C + M + B
    „Christus Mansionem Benedicat"
  • (177 Beiträge) | 07.01.2016 10:34
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Dumm
    Fukushima beweist mit ihrem Post mal wieder sehr schön ihre Ahnungslosigkeit!
  • (477 Beiträge) | 06.01.2016 10:41
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    M wie...?
  • (4727 Beiträge) | 05.01.2016 22:53
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Oh, Oh,
    ist das nicht schon ein leichter Einstieg in eine Missionierung.? grinsen
  • (73 Beiträge) | 06.01.2016 09:20
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    das ist eher
  • unbekannt
    (394 Beiträge) | 05.01.2016 22:32
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Ich weiß nicht, was ich davon halten soll!
    Zum einen finde ich es sehr gut, daß sich auch Deutsche um die Integration von Schutzsuchenden kümmern. Integration ist keine Einbahnstraße!

    Ich weiß es zu schätzen, daß viele Bürger_innen den Geflüchteten auch unsere Kultur und Werte vermitteln wollen. Allerdings halte ich dieses Mittel für nicht angebracht.

    Man sollte bedenken, daß viele Schutzsuchende muslimischen Glaubens sind und möglicherweise das erste Mal in Ihrem Leben mit Sternsinger_innen konfrontiert werden. Sternsinger_innen, das sind doch diejenigen, die um die Häuser ziehen und für ohrenkrebserzeugende Gesangsleistungen eine Geldspende erwarten.

    Sollten wir ausgerechnet diesen Kulturschatz den Geflüchteten präsentieren? Was ist mit Bewohner_innen, die sehr religiöse Muslime sind und dies als Missionierung mißverstehen?

    Ich denke, es muß bessere Möglichkeiten geben, den Schutzsuchenden unsere Kultur zu vermitteln.
  • (890 Beiträge) | 06.01.2016 00:00
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    den Schutzsuchenden unsere Kultur zu vermitteln ...
    Oh je, noch so einer der echt glaubt, dass die Schutzsuchenden direkt aus dem Bombenhagel 4.000 Kilometer zu Fuß hierher gewandert sind ...
  • (859 Beiträge) | 05.01.2016 20:54
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Jetzt fehlt nur noch
    so ein Obertoleranzlehrer, der uns erklärt, dass man die Flüchtlinge nicht mit dem christlichen Glauben behelligen darf und dass das Sternsingen religiöse Gefühle anderer Glaubensrichtungen verletzen könnte.
  • (3312 Beiträge) | 05.01.2016 20:57
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Wenn
    die in der LEA gewusst hätten, um was es bei den Sternsingern tatsächlich geht, wären die eh von einigen verjagt worden.
  • (32 Beiträge) | 05.01.2016 21:08
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Sternsinger an die deutschen Grenzen.
    Vorher Infoblätter verteilen um was es geht. Aber mit schwarzem Könich, der Korrektheit halber. Sternies welkam
  • (161 Beiträge) | 05.01.2016 20:32
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Wo
    ist der Schwarze König? Darf der jetzt nicht mehr mitsingen? Finde ich diskriminierend und rassistisch! Schwimmt die katholische Kirche jetzt auch mit auf der Mainstreamwelle? Ich hatte bisher nur die Evangelische im Verdacht. Die Freikirchen sind mir immer noch die liebsten, die haben zumindest noch Ideale und ein bißchen Stolz!
  • (370 Beiträge) | 05.01.2016 19:22
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    "Wir kommen daher aus dem Morgenland"
  • (337 Beiträge) | 05.01.2016 19:50
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Sie sagen das dem ...
    ... Caspar, der stand hinter der Kamera und hat das Foto gemacht ...
  • (370 Beiträge) | 05.01.2016 19:57
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Hat der dann auch gleich
Titel:
Kommentar:

Kommentare
dürfen 1000 Zeichen lang sein.
Ihnen verbleiben Zeichen.
Für registrierte Nutzer
Für nicht registrierte Nutzer
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken
Benutzername  
Passwort  
     

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Medienhaus intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

Hinweis: Die Registrierung ist ohne Angabe des wahren Vor- und Zunamens nicht zulässig. Pro Mitglied ist nur ein Account zulässig.

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
E-Mail:
Anrede:
Frau Herr  
Titel:
Vorname:
Nachname:
Straße/Hausnr.:
PLZ/Ort:
Geburtstag:
 
 
Themenbereich HTML-
Newsletter
Nicht
abonnieren
ka-news Business-Newsletter
ka-news.de-Newsletter: News aus Karlsruhe
KSC-Newsletter: Montagsausgabe
KSC-Newsletter: Freitagsausgabe
ka-news.de-Newsletter: Meistgelesene Nachrichten
 
 
Ich bin damit einverstanden, künftig über Neuigkeiten informiert zu werden:
Ich akzeptiere die AGB:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Die Farbe der Sonne ist?: 
Anzeigen