Frau Merkel, geben Sie dem Bundespräsidenten einen Ruck!
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Karlsruhe (trs) - Angela Merkel hat es nicht immer einfach. Während sie selbst als "Super-Angela" zwischen Eurokrise, China-Schelte und Syrien-Resolutions-Frust durch die Welt zu turnen scheint, macht zum Beispiel Christian Wulff eher durch sein Luxusleben und andere Skandale auf sich aufmerksam. Merkel sollte dem Bundespräsident endlich den Laufpass geben! Ein Brief an die Bundeskanzlerin.
Liebe Frau Merkel,
wie machen Sie das bloß? Seit Sie ins Bundeskanzleramt eingezogen sind, spüre ich unerwünschte Sympathie für Sie aufkeimen - dabei habe ich Sie doch gar nicht gewählt! Ihre angebliche Emotionslosigkeit, Ihre viel kritisierte Unaufgeregtheit und Ihre immerhin gelobte Besonnenheit - all das mag ich.
Für mich sind Sie der Gegenentwurf zur Rampensau und ich bin Ihr Fan. Mir sind Ihre hängenden Mundwinkel lieber als das strahlende Antlitz eines Patriarchen oder männlichen Schwerenöters. Es ist mir recht, dass ich nichts über Ihren Gatten, Geliebten oder Ihre Luxuskarosse lesen muss. Ich habe da nur ein Problem: Sie haben sich offenbar mit den falschen Leuten eingelassen.
Denn während es ihrem Bundespräsidenten zwar ebenfalls an Ausstrahlung mangelt, frisst er sich wie eine Raupe durch sämtliche Blätter dieser Republik. Offenbar gibt es kein Fettnäpfchen, in das er nicht getreten ist, keinen Vorteil, den er imstande war abzulehnen. Womöglich ist er nicht der einzige Politiker, den ein ganzes Land völlig falsch eingeschätzt hat - bloß in sein Bienennest hat nun einmal jemand gestochen.
Ein zweifelhafter Privatkredit, Ferienaufenthalte bei Unternehmerfreunden - ach, hätten wir im Dezember gewusst, dass es sich dabei bloß um den Sahneklecks auf dem Wulffschen Luxustörtchen handelt! Da folgten ein skandalumwitterter Ex-Sprecher, Privatgäste auf Lobbyveranstaltungen und Sonderkonditionen bei renommierten Autohäusern. Der einst geneigte Bürger kann es schon gar nicht mehr hören.
Tun Sie mir den Gefallen, Frau Merkel, und schubsen Sie doch endlich diesen selbst ernannten König Wulff von seinem Thron. Offensichtlich denkt er, dass er sich alles erlauben kann! Das steht Ihnen nicht gut, denn er kratzt mit seiner Skrupellosigkeit auch an Ihrem Ansehen. Ich baue da auf Sie: Christian Wulff ist angezählt. Und wenn Sie das erledigt haben, dann wechseln Sie doch bitte die Partei. Dann kann ich Sie beim nächsten Mal wiederwählen.
Herzlichst,
Ihre Tabea Rueß
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- (1385 Beiträge) | 06.02.2012 14:11Das heißt 'schugge',wie ich hier gelernt habe!
Frau Merkel: Hier im Badischen tut man den Präsidenten vom Thron 'schugge' und net schubsen! Nehmen Sie sich doch einfach an Ihrem Kollegen Wellenreuter ein Beispiel, der behauptet er spräche die Sprache des Volks! - (145 Beiträge) | 06.02.2012 14:14Huch...entschuldigung, den Kommentar hatte ich noch gar nicht gesehen, als ich die Überschrift eben noch einmal geändert habe
- (13748 Beiträge) | 06.02.2012 14:28Frau Merkel,
- (634 Beiträge) | 06.02.2012 21:10NajaDer Brief ist schon nett geschrieben. Aber Frau Dr. M. hat einfach zu wenig gemacht um die unteren bzw. mittler Einkommen zu entlassten. Auch kommen immer mehr beschlüsse die von diesem Bereich nehmen. Das geht auf dauer nicht gut!
Was den Wulff angeht, ob er bleibt oder geht ist mir wurschd. Er spiegelt aber doch unsere Gesellschaft. Schon witzig. Ich find ihn einfach nur schmierig. Er ist nicht Kuhl in meinen Augen. Ich denke mit Gauck wären wir besser bedient. Damit das endlich ein Ende hat! - (200 Beiträge) | 06.02.2012 23:02Es nützt doch nichts mehr!Herr Wulf ist nicht mehr in der CDU und als Bundespräsident kann er die Merkel als Kanzlerin auch entlassen!
- (230 Beiträge) | 06.02.2012 14:36dahilft weder schugge noch schubse, der checkt's doch eh nicht, der wird noch bis zum Ende seiner Amtszeit auf unsere Kosten im Schloss residieren und keiner nimmt ihn ernst, habe ihn auch ohne seine Affären als Präs nicht ernst genommen..schade, der Gauck wäre der Richtige gewesen....
- (2054 Beiträge) | 06.02.2012 14:50Herr Wulff darf nicht zurücktreten!Während andere nicht einmal als schlechtes Beispiel taugen, tut das unser Präsident all. Deshalb darf er nicht zurücktreten.
So kann er uns dazu dienen, offensichtlich zu machen, wie das da unter Freunden zugeht und man sich die Vorteile gegenseitig zuschiebt.
Wir hatten das schon öfters, aber nach den jeweiligen Rücktritten ging man wieder brav zur Tagesordnung über. Bis sich wieder mal einer zu blöd oder ungeschickt angestellt hat.
Mit einem Präsidenten, der uns fast wöchentlich eine neue Variante der zwar juristisch nicht angreifbaren, aber moralisch doch äußerst bedenklichen Vorteilsnahmen liefert, haben wir endlich jemand der jungen Politikern als Vorbild dienen kann, wie und was man eben nicht macht.
Vielleicht denkt auch der eine oder andere mal über seine eigenen halbsauberen Geschäfte nach, und es wird dadurch das allgemeine Moral-Niveau etwas angehoben.
Daher darf unser Präsident Herr Wulff nicht zurücktreten, sondern muss seine 5 Jahre als schlechtes Beispiel abdienen!! - (1366 Beiträge) | 06.02.2012 15:09Subba uffgebassd!
- (1366 Beiträge) | 06.02.2012 15:12... gehört ...... oben unter die Williams-Sisters.
@ ka-news: Ist das technisch soooo schwer, die Antwortfunktion auch bei Auslassungsstrichen in der Titelzeile zuzulassen? Bei An-/Abführungszeichen klappt's inzwischen doch auch. - (436 Beiträge) | 06.02.2012 15:27Leider ja ...Das Problem ist, dass wir den Fehler nicht selbst beheben können, weil die Kommentarfunktion Teil des Redaktionssystems ist, das wir zusammen mit einigen anderen Medien nutzen. Wir können den Fehler also nur weitergeben, gehen aber davon aus, dass er bei einem der nächsten Updates behoben wird.
- (1366 Beiträge) | 06.02.2012 15:52Schade ...... aber das Beheben von Fehlern durch die "learning by selling"-Methode beherrscht die Softwarebranche ja in Perfektion! ((-;
- (436 Beiträge) | 06.02.2012 16:10FehlerWobei man in dem Fall fairerweise dazu sagen muss, dass das System von vielen unterschiedlichen Medien genutzt wird und von jedem ein wenig anders. Da kommen dann eine ganze Reihe von "Wunschlisten" zusammen, die sich zum Teil sogar widersprechen.
Unabhängig davon: das mit den Anführungszeichen ist ärgerlich, wir sind also dran. - (939 Beiträge) | 06.02.2012 15:17Wellenreuter spricht die Sprache des Volkes"welches Volkes"?

Ansonsten ist es mir egal, ob Frau Merkel H. Wulff aus dem Belevue schuggt oder schubst, Hauptsache er ist weg.
Die Frage ist halt, wen schubst oder schuggt sie dann wieder ein? - (1385 Beiträge) | 06.02.2012 15:40Er spricht die Sprache des Volkes derBeschuggten!
- (1099 Beiträge) | 06.02.2012 15:27Ziemlich meschugge!Das war jetzt aber jiddisch.
- (7128 Beiträge) | 06.02.2012 16:37Nun hat er quasi schon einen Zeitarbeitsvertrag und man wird ihn trotzdem nicht los..... .Komisch in der freien Wirtschaft funktioniert das "besser"^^
- (1590 Beiträge) | 06.02.2012 16:55Das kommt weil wirihn nicht als Leiharbeiter eingestellt haben. Bei denen geht es einfacher und schneller mit der Kündigung, da braucht's noch nicht mal einen Grund.
- (939 Beiträge) | 06.02.2012 16:57Leiderkönnen da die Gewerkschaften keine Arbeitsverträge abschließen, da hilft nur die eine oder andere Demo auf der Straße ...Wulff muss weg!
Merkels Angie und ihre Aktentäschleträger würden ganz schnell Wulffens die Schlüssel vom Bellevue wegnehmen und das Rollkommando für die Koffer bestellen. Machtbesessen wie sie sind
.
- (939 Beiträge) | 06.02.2012 17:02Und wenn wirdas Volk das auch noch laut und deutlich aussprechen, würde der Oberaktetäschleträger, Herr Kauder wieder feststellen ..ui die reden ja Deutsch.
- (1028 Beiträge) | 06.02.2012 17:45Frau Merkel, geben Sie dem Bundespräsidenten einen Ruck!Ersetze Ruck durch Tritt!



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