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Karlsruhe Feuer in Mühlburg: Haben Jugendliche das Haus angezündet?

Am Montag gegen 17.40 Uhr brach aus bisher unbekannter Ursache im Dachbereich eines unbewohnten Hauses am Lindenplatz 9 ein Feuer aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Das Feuer breitete sich auf das Mehrfamilienhaus in der Glümerstraße 6 aus. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein Feuerwehrmann wurde durch herabfallende Ziegel leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 150.000 Euro.

Wie die Branddirektion Karlsruhe mitteilt, löschte die Feuerwehr den Dachstuhlbrand von außen und innnen. Von außen waren zwei Drehleitern im Einsatz. Im Innenbereich beider Häuser waren zehn Trupps unter Atemschutz mit Löschmaßnahmen beschäftigt.

Um alle Glutnester zu erreichen, mussten Dachziegeln entfernt werden. Alle Wohnungen wurden von der Feuerwehr kontrolliert, zwei Wohnungen blieben unbewohnbar. Der Einsatz dauerte etwa bis 21.30 Uhr. Während der Löscharbeiten wurden außerdem zwei vor dem Anwesen stehende Fahrzeuge beschädigt. Neben insgesamt 37 Angehörigen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Wehr aus Mühlburg, waren vorsorglich auch ein Notarzt sowie zwei Rettungswagen im Einsatz.

Aktualisierung Dienstag, 8 Uhr:

Die Polizei Karlsruhe ermittelt derzeit wegen Brandstiftung.

Aktualisierung 15.56 Uhr:

Bei der Suche nach der Brandursache ergaben sich rasch Hinweise auf Brandstiftung, so dass frühzeitig die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernahm. Die Täter hatten offenbar an mehreren Stellen Feuer gelegt. Eine Anwohnerin hatte zudem kurz vor Brandausbruch aus Richtung des betroffenen Dachgeschosses männliche Stimmen gehört, wobei sie unter anderem auch die Worte "Schnell weg" vernommen hatte, so das Polizeipräsidium Karlsruhe.

Nach Aussage mehrerer Zeugen hatten sich in letzter Zeit wiederholt Jugendliche in dem an der Ecke Lindenplatz und Glümerstraße gelegenen Gebäude aufgehalten. Hinweise zu den Jugendlichen sowie sonst sachdienliche Angaben nehmen die Beamten des Kriminaldauerdienstes unter Telefon 939-5555 rund um die Uhr entgegen.

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  •   ALFPFIN
    (5360 Beiträge)

    03.04.2012 19:20
    Klar,
    die Quotenregelung kommt, auch wenn sie sich in Berlin noch ein bisschen streiten. Bis die aus dem Knast gut vorbereitet wieder rauskommen, ist die Quotenregelung durch. Also Zündler und Zündlerinnen gleichgestellt. grinsen
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  •   ALFPFIN
    (5360 Beiträge)

    03.04.2012 18:43
    Für eine Beratungsfirma:
    "Wie saniere schnelle alte Häuser oder Abbruch leicht gemacht!"

    brauchen die keine große Gewerbefläche und wenn einer im Knast BWL studiert und der andere Jura, sind sie voll ausgebildet. grinsen
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  • 0
    unbekannt
    (11392 Beiträge)

    03.04.2012 19:02
    Gute Idee!
    Und wenn man's richtig anstellt bekommt man noch Zuschüsse vom Staat, weil man ein paar "sozial Benachteiligte" in seine Firma einstellt! grinsen

    Aber unbedingt die Frauenquote einhalten, also auf ein Zündler muß auch eine Zündlerin kommen! Und beide müssen qualifikationsunabhängig gleichviel verdienen, selbst wenn Herr Zündler schon zwanzig abgefackelte Buden im Lebenslauf vorweisen kann und Frau Zündlerin nur eine Gartenlaube und nen alten, abgemeldeten VW-Golf in der Pfannkuchstraße... zwinkern
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  • 0
    unbekannt
    (24 Beiträge)

    03.04.2012 18:42
    Schon schlimm.
    Ende der 90er/Anfang 00er kam ich viel in dieser Gegend herum, beruflich wie privat mit dem Auto oder mit der Straßenbahn.

    Als ich die Position auf der Karte sah, dachte ich gleich spontan an das ockerfarbene(dunkelgelbe) Haus, steht auch an einer recht exponierten Stelle, da bleibt ein Gebäude bei Bedarf schon im Gedächtnis haften auch wenn es sicher keine architektonische Schönheit ist.

    Hätte jetzt nicht gedacht das dass schon jahrelang leer steht.

    Wie steht es eigentlich mit Wohnraum für Familien in der unteren bis normalen Mittelschicht aus in KA?
    Diese dürften ursprünglich ja das Klientel solcher Wohnhäuser gewesen sein. Schätze das Haus ist aus den 50ern.
    Ist da der Markt eng und lässt sich schwer etwas finden oder sieht es gut aus?
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  •   silberahorn
    (9174 Beiträge)

    03.04.2012 19:01
    Mich wundert es auch, dass das Haus leer stand. Andere Häuser aus den 50er Jahren wurden saniert, als Mieter noch drin waren.
    Es ist auch gar nicht so leicht alle Mieter zu einem Umzug zu bewegen.
    Es gibt auch Wohnraumbedarf für Leute, die auf Montage arbeiten.
    Außerdem hat die Stadt Karlsruhe doch ein Problem, wenn sie bei wohnungslosen Familien Hotelkosten übernehmen müssen. Und die gibt es.
    Vll war die Statik irgendwo marode. Ob die Volkswohnung tatsächlich Eigentümer ist? Kaum zu glauben.

    Um deine Frage zu beantworten wie es mit Wohnraum aussieht: es wurde schon bemängelt, dass dieser in Karlsruhe knapp sein soll.
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  • 0
    unbekannt
    (20 Beiträge)

    04.04.2012 11:01
    Ausstattung....
    Wohnraumbedarf besteht sicherlich, doch wollen diese Personen auch eine Wohnung in der sich ein Kohleofen befindet? Soweit ich weiß war dieses Haus mit einem Kohleofen pro Wohnung ausgestattet.... Das suchen sich alle Interessenten lieber eine Wohnung mit zeitgemäßerer Ausstattung.
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  •   Motzmann
    (435 Beiträge)

    03.04.2012 20:24
    naja...
    so viel ich von einer Vormieterin mittbekommen habe,war dieses Haus extrem mit Schimmelpilzen befallen und deswegen nicht mehr bewohnbar.
    Dieses könnte einiges erklären warum es leer stand.
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  • 0
    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    03.04.2012 23:15
    Und der Pilz
    ist dann auf das daneben übergesprungen?

    Also nochmal: Es sind zwei leerstehende Häuser an der Ecke Lindenplatz/Glümerstrasse. Beide gleichermassen fertig. Stehen seit Monaten leer. Zwischen den beiden Häusern, also direkt aufm Eck ist nicht bebaut, da stand ein grosser Baum. Der wurde vor einigen Wochen enfernt. Es kann natürlich sein, dass der kaputt war, weiss ich net.
    Aber insgesamt deutet alles eher darauf hin, dass diese beiden Gebäude abgerissen werden sollen und das komplette Eck neu bebaut wird. Alles andere wäre nicht logisch. Die Häuser dürften billig errichtete Nachkriegsbauten sein, deren Sanierung sich weder von der Substanz noch vom Wohnungsschnitt her lohnt.
    Es wär eben gescheit solche Häuser sofort nach der Entmietung abzureissen anstatt solche Gefahrenherde zu produzieren.
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  • 0
    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    03.04.2012 23:27
    Wenn die Leute
    unten arglos rumlaufen und der der die Feuerwehr alarmiert hat fünf Minuten später zufällig an seinem Fenster vorbeiläuft und die Feuerwehr wegen einem Falschparker nicht durchkommt brennt die halbe Glümerstrasse! Allein von dem was ich gesehen hab, wie die Feuerwehr da ins Nachbardach massiv mit Wasser reingegangen ist, die haben einen Wahnsinnsschaden. Das Dach können sie gleich mit abreissen. Und die Wohnungen darunter auch.

    Ich bleib dabei: Wenn das wirklich Jugendliche waren und sie die erwischen, 10 Jahre Knast oder am besten 50. Und die Eltern gleich dazu. Entfernen. Fort mit.

    Drecksgsindel, Köpfe gefüllt mit Scheisse.
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  •   silberahorn
    (9174 Beiträge)

    04.04.2012 04:19
    Versicherungsdedetive
    sollten sich auch mal ans Werk machen. Vor allem die von der Versicherung der Volkswohnung, falls es tatsächlich deren Gebäude war. Diese Versicherung muss schon öfter mal Brandschäden gezahlt haben.
    In dem Fall oben muss wohl auch der Versicherer vom Nachbarhaus loslegen. Vielleicht gibt es dann Erfolge.
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