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Karlsruhe Fassaden-Teile abgekracht: Bahn-Verkehr in Kaiserstraße voll gesperrt

Wie die Branddirektion Karlsruhe in einer Pressemitteilung berichtet, kam es am Mittwoch gegen 16 Uhr zu einem einem Einsatz der Feuerwehr in der östlichen Kaiserstraße zwischen dem Durlacher Tor und dem Kronenplatz. An einem Gebäude hatten sich ohne erkennbare Ursache an mehreren Stellen Teile einer Sandsteinfassade gelöst und waren auf den Gehweg gefallen. Der Verkehr wurde für eine Stunde gesperrt.

Die Branddirektion schätzt den bei dem Vorfall entstanden Sachschaden auf 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Anwohner hätten von Setzungen am Gebäudeeingang in den letzten Tagen berichtet, heißt es in der Pressemitteilung. "Da zunächst unklar war, ob die Schäden eventuell in Verbindung mit dem Tunnel unter der Kaiserstraße stehen, wurde das Gebäude vorübergehend geräumt und der Verkehr in der Kaiserstraße für etwa eine Stunde voll gesperrt", so die Branddirektion.

Hierdurch sei es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Schienenverkehrs gekommen. Nach Begutachtung des Gebäudes durch Bauspezialisten der Kasig und eines Statikers des Bauordnungsamts sei eine mögliche Einsturzgefährung des Gebäudes und ein Zusammenhang mit der Tunnelbaustelle sicher ausgeschlossen worden. Gegen 18 Uhr konnte die Strecke laut Pressemitteilung wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Kommentare (24)
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  •   soebbs
    (369 Beiträge)

    07.01.2016 20:03
    Ex OB Fenrich CDU
    ...Pensionär und Hauptverantwortlicher für die Kombilösung hat genügend freie Zeit die Fassade wieder zu reparieren. Ach halt, stopp
    das hat ja garnichts mit dem Tunnel zu tun. Weiter golfen Herr Fenrich...
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  •   KA300
    (7 Beiträge)

    09.01.2016 13:43
    Fassadenteile abgekracht
    stimme voll und ganz zu. Ausser Golfen hat Fenrich nichts zustandegebracht. Nur verwaltet. Was Seiler seinerzeit aufgebaut hat, ist nicht mehr weiterentwickelt worden. Daher ist Karlsruhe das, was es schon immer war und heute auch ist: provinziell. Wie provinzell konnte man u.a. an Fenrichs Auftritten hören. Rhetorisch war ein kein Aushängeschild. Und die Stadt vorangebracht hat er auch nicht. Immerhin hat man 2013 erkannt, dass die Stadt ein Imageproblem hat. Der mit einer Investition von 15,6 Mio Euro organisierte Stadtgeburtstag hat keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Dieses Geld wäre besser in eine ordentliche Arena mitinvestiert worden, um endlich auch Musik-Konzerte, wie diese in Mannheim Frankfurt und Köln stattfinden anbieten zu können. Das wäre für das fehlende Image mal einer von den richtigen Wegen.
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  •   FPL
    (16 Beiträge)

    07.01.2016 14:28
    wird kein Einzelfall bleiben
    schlimm, dass die Kasig mit ihrer ewigen Baustelle erst die Lage in der östlichen Kaiserstraße zerstört und nun auch die Bausubstanz. Wird nicht das letzte Mail bleiben, im techn. Rathaus gibt es auch massive Probleme. Die Bewohner, Mieter und Eigentümer können einem nur leid tun, von Seiten der Stadt muss dringend etwas getan werden.
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  •   udoh
    (1632 Beiträge)

    09.01.2016 10:34
    Richtig, denn bei allem was die Stadt nicht getan hat, hat die leider auf eines
    nicht verzichtet, nämlich diesen ******* aufwendigen und teueren Mist auf unsere Kosten für viele Euros und für wenige Egos überhaupt bauen zu lassen.

    Ist es eigentlich strafbar jemanden virtuell zu ohrfeigen? zwinkern

    Also 3* täglich und anschließend durch die Staustellen zu jagen? Erst mit dem Lieferwagen unter Zeitdruck und dann nochmal mit dem Fahrrad auf LKW-Tuchfühlung grinsen
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  •   Uhowei
    (594 Beiträge)

    07.01.2016 12:36
    Erinnerungen
    Da werden spontan Erinnerungen an den 3. März 2009 wach, als das Kölner Stadtarchiv einstürzte. Auch da gab es einen Tunnel, plötzliche Senkungen und Fachleute, die weitere Untersuchungen nicht für nötig gehalten hatten. Ergebnis: Zwei Tote, rund 400 Mio. € materieller Schaden und unermesslicher ideeller Schaden an unersetzlichen Dokumenten aus der Stadtgeschichte.
    Vielleicht sollten die Verantwortlichen in Karlsruhe mal über ihren badisch-beschränkten Tellerrand hinaus blicken!
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  •   FPL
    (16 Beiträge)

    07.01.2016 14:31
    ganz meine Meinung
    und die Bürger, Anwohner etc. müssen dann die Konsequenzen des unbedachten Handelns ausbaden
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  •   udoh
    (1632 Beiträge)

    09.01.2016 10:37
    Ich sehe das Handeln weniger als "unbedacht", eher als
    "rücksichtlos", "stur-egozentrisch", "ignorant", "selbstherrlich", "rücksichtlos", "nach mir die Sinnflut", ......
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  •   MaryCarefree
    (395 Beiträge)

    07.01.2016 11:09
    He Leute,
    das sind nun mal diese Schrottimmobilien, die die Grünen angeprangert haben.
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  • 0
    unbekannt
    (486 Beiträge)

    07.01.2016 14:26
    Grüne und Schrottimmobilien anprangern?
    Die wollen sie aufmöbeln! Und wenn möglich auf Kosten des Steuerzahlers um möglichst schnell, möglichst viel Wohnraum zu schaffen. Ist doch schön, dass sich endlich mal jemand um die vielen sozialschwachen wohnungssuchenden Familien kümmert ........
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  •   Laetschebachschorsch
    (2738 Beiträge)

    07.01.2016 07:56
    Wie kann man da
    die Kasig und das Bauordnungsamt, die ja Partei sind, entscheiden lassen? Als Sofortmaßnahme: ok, aber ich denke, dass da noch neutrale Gutachten von den Eigentümern, oder der Gebäudeversicherung, eingeholt werde.
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