Ergebnis der ka-news-Umfrage
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Karlsruhe tmw - Im Sale bietet der Store Underwear und Outdoor Jackets feil, der Merge der beiden Companies wurde auf dem letzten Meeting agreed, der Referee gibt einen Penalty, den der Goalgetter aber gegen den glänzend aufgelegten Keeper nicht verwandeln kann... und die Mehrheit der Leser unserer Internetzeitung mit dem zugegebenermaßen auch nicht gerade urdeutschen Namen hat von diesem Sprachgebrauch die Nase voll. Das ist das Ergebnis unserer gestrigen Umfrage.
Selten fiel eine ka-news-Leserumfrage so eindeutig aus: Satte 80,03 Prozent der 791 Teilnehmer stören sich an der englisch-deutschen Sprachmixtur (45,26 Prozent) oder wünschen sich zumindest etwas weniger davon im Alltag (34,77 Prozent). Nur 8,72 Prozent halten es für eine Bereicherung der Sprache, wenn uns etwa "hippe Top-Events mit Mega-Highlights" angekündigt werden.
Resigniert haben 11,25 Prozent und meinen, diese Entwicklung ließe sich nicht mehr ändern. Doch so, wie es Cäsar bekanntlich nie gelang, ganz Gallien zu erobern, weil die Einwohner eines kleinen Dorfes Widerstand leisteten, so gibt es in deutschen Landen auch Einrichtungen, die der Anglisierung unserer Sprache Einhalt gebieten wollen: zuvörderst den Verein deutsche Sprache (VDS) und - für ganz Hartgesottene - den Bund für deutsche Schrift und Sprache (BfdS), der sich zudem der Pflege des kulturellen Erbes verschrieben hat, das die Frakturschriften darstellen (und dafür von den Nazis verboten wurde). Wer sich also wirklich gegen die trübe Flut des denglischen Newspeak wehren möchte, hat durchaus Möglichkeiten.
Seien Sie auch bei unserer heutigen Umfrage wieder dabei! Diesmal ist die Frage eine harmlose: Stellen Sie sich vor, es ist "Art Karlsruhe" - und keiner geht hin! Werden Sie die Kunstmesse besuchen?




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