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Karlsruhe Engler-Bunte-Institut: Sanierung des KIT-Gebäudes beginnt

Am Donnerstag wurde der Grundstein für den ersten Bauabschnitt des Engler-Bunte-Instituts auf dem KIT Campus Süd in Karlsruhe gelegt. Künftig soll hier vor allem zu Energiekonzepten der Zukunft geforscht werden.

Bei der Grundsteinlegung für den 1. Bauabschnitt zur baulichen Neuordnung des Engler-Bunte-Instituts am Donnerstag sagte Staatssekretär Peter Hofelich vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg: "Die Altbauten des Engler-Bunte-Instituts haben einen dringenden Sanierungsbedarf und benötigen zeitgemäß zugeschnittene neue Flächen.

Die abschnittsweise Erneuerung der einzelnen Fachinstitute am bisherigen Standort Engler-Bunte-Ring ist die richtige Lösung. Damit bleiben alle Fachbereiche bis zum Abschluss der Gesamtneuordnung räumlich eng verbunden. Mit den Investitionen in die Hochschullandschaft und ihre Infrastruktur unterstützen wir die universitäre Spitzenforschung und stärken damit den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg."

Die Amtschefin des Forschungsministeriums, Ministerialdirektorin Dr. Simone Schwanitz, betonte: "Das Engler-Bunte-Institut ist eine der renommiertesten Forschungsadressen, wenn es um Wasserchemie, Brennstofftechnologie und Verbrennungstechnik geht. Themenfelder, die viel beitragen können, um die Energieversorgung der Zukunft sehr viel umweltverträglicher zu gestalten. Um Forschung und Lehre in diesen Bereichen voranzutreiben, sind Hörsäle nötig, die modernsten didaktischen Anforderungen entsprechen. Labore, die höchsten technischen Standard aufweisen und Arbeitsplätze, die eine zeitgemäße Ausstattung besitzen. Unsere Hochschuleinrichtungen zu modernisieren, ist eine große Aufgabe. Die Landesregierung hat sie - auch mit dieser Grundsteinlegung - beherzt angepackt".

"Der Neubau für den Bereich I des Engler-Bunte-Instituts ist mit seinen Labor- und Technikums-Flächen ein weiterer Schritt zur Schaffung einer herausragenden Forschungs- und Lehrinfrastruktur am KIT", sagte Prof. h.c. Dr. Joachim Knebel, Bereichsleiter am KIT. "Der Ingenieurnachwuchs wird hier anwendungsnah in Brennstofftechnologie, Verbrennungstechnik, Energieverfahrenstechnik sowie Wasserchemie und Wassertechnologie ausgebildet."

Die Gebäude des Engler-Bunte-Instituts (EBI) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) stammen zu einem großen Teil noch aus den 1960er-Jahren und sind sanierungsbedürftig. Untersuchungen hatten zum Ergebnis, dass eine Generalsanierung unwirtschaftlich ist. Daher wurde für das Institutsareal ein Entwicklungskonzept erstellt, das eine strukturelle Neuordnung durch eine stufenweise Errichtung von Ersatzneubauten vorsieht. Mit dem Institutsneubau Chemische Energieträger - Brennstofftechnologie erfolgt der 1. Bauabschnitt der baulichen Gesamtneuordnung.

Nach Fertigstellung des 1. Bauabschnitts wird insbesondere zu Energiekonzepten der Zukunft geforscht werden. Darunter fallen beispielsweise die Erzeugung von Energiespeichern, Hochtemperaturprozesse zur Nutzung von Biomassen oder die Erzeugung von Erdgas aus erneuerbaren Quellen. Die Themengebiete des Engler-Bunte-Instituts sind große Forschungsfelder der Zukunft. Das Land Baden-Württemberg investiert insgesamt 26 Millionen Euro in die Umsetzung des 1. Bauabschnittes zur Neuordnung des Engler-Bunte-Instituts am KIT.

Daneben werden rund drei Millionen Euro für die Ausstattung des Gebäudes sowie weitere Baukosten über das KIT beigesteuert. Weitere drei Millionen Euro kommen aus einem Sonderprogramm für das MINT-Kolleg, das vorübergehend einen Teil der Flächen nutzt. Die Baufertigstellung ist im Frühjahr 2018 vorgesehen.

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