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Diskussionsstoff Verfassung: "Wie bleibt Privates privat?" [10]

Karlsruhe (ps) - Eine Diskussion zu Thema "Datenvernetzung - wie bleibt Privates privat?" erwartet Besucher des zehnten Karlsruher Verfassungsgesprächs anlässlich des 61. Geburtstages des Grundgesetzes am Pfingstsamstag, 22. Mai, um 19 Uhr - dem Vorabend der Verkündung (23. Mai 1949).

/region/karlsruhe/Diskussionsstoff-Verfassung-Wie-bleibt-Privates-privat;art6066,402690,B?bn=343743
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Einleitend sprechen der Präsident des Bundesverfassungsgericht (BVG), Andreas Voßkuhle, der auch traditionell die Schirmherrschaft inne hat, sowie Oberbürgermeister Heinz Fenrich. Auf dem Podium im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts sprechen Claudia Diem, Mitglied des Vorstands der Baden-Württembergischen Bank, Justizminister Ulrich Goll, Diplom-Informatikerin Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch sowie Bernhard Scharek, Präsidiumsmitglied des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Die Moderation hat der Chefredakteur des Westdeutschen Rundfunks, Jörg Schönenborn.

Interessierte Bürger können sich ab Mittwoch, 19. Mai, von 8 bis 17.30 Uhr an der Rathauspforte kostenlose Einlasskarten (maximal zwei Tickets pro Person) abholen. Eine telefonische Vorreservierung gibt es nicht.

Möglich ist nur eine persönliche Abholung gegen Vorlage des Personalausweises und Angabe von Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum und -ort. Das Gleiche gilt für die zweite Person. Die Daten werden aus Sicherheitsgründen der Bundespolizei übermittelt und dort mit dem Inhalt des Informationssystems der Polizei abgeglichen.

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Kommentare [10]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (54 Beiträge) | 14.05.2010 10:17
    Das muss doch ein Witz sein!
    Da wird also über das Recht auf Privatsphäre (Anonymität) referiert, aber um zuhören zu dürfen, muss man eine überprüfung durch das BKA über sich ergehen lassen! Da haben wir doch schon die ganze Problematik der Diskussion alleine schon in der Ankündigung!
    Unter dem Vorwand der Sicherheit wird die Privatsphäre eliminiert.
    Warum denn nicht einfach eine Sicherheitskontrolle beim Einlass? Wovor haben die schon wieder Angst?
  • unbekannt
    (4 Beiträge) | 14.05.2010 12:19
    da
    hab ich auch zuerst auf den Kalender gekuckt, ob das ein Witz sein kann.... Abgleich der Daten der Besucher mit der Bundespolizei????.... Daß ich nicht lache, die Veranstalter gehören vor's Verfassungsgericht gezerrt.... achso, daß sind dieselben....
    Da bleibt eine Frage übrig:
    "Wer wacht über die Wächter?"
  • (926 Beiträge) | 14.05.2010 13:16
    Erfassung
    Oder die Erfassung der Personalien findet statt, um die Besucher gleich richtig auf das Thema einzustimmen und sie dafür zu sensibilisieren.
  • unbekannt
    (322 Beiträge) | 14.05.2010 13:39
    Soviel mir bekannt ist,
    macht man das bei allen Veranstaltungen dort so. Hat nichts mit dem Thema zu tun.
  • unbekannt
    (1 Beiträge) | 22.05.2010 01:11
    Die Revolluzer von früher sind auch nicht mehr...
    Das mag ja sein. Andererseits zeigt es auch sehr schön, wie tief der ach so subversive "Chaos Computer Club" gesunken ist, wenn man sich bei derartigen Veranstaltungen anbiedern muss.
  • (54 Beiträge) | 14.05.2010 14:26
    Das glaube ich auch,
    aber es ändert nichts an meiner Einschätzung dieser Maßnahme ....
  • (2025 Beiträge) | 14.05.2010 14:33
    Dieser Artikel
    zeigt mal wieder eindrucksvoll das schizophrene an unserem System, einerseits die persönliche Freiheit des einzelnen laut Grundgesetz fordern, und dann dasselbe wegen Sicherheitsbedenken massiv einschränken (nicht nur hier, sondern auch und gerade durch die ganzen Terrorgesetzgebungen).
  • unbekannt
    (4 Beiträge) | 14.05.2010 15:02
    nicht nur hier...
    ja! nicht nur hier wird die persönliche Freiheit eingeschränkt.
    Inzwischen wird man ja auch während des Straßenbahnfahrens gefilmt! Angst vor terroristischen Anschlägen auf den KVV???
  • (2 Beiträge) | 22.05.2010 15:39
    OMG
    Ich frage mich, warum das erst in den Kommentaren aufgegriffen wird.


    Gerade Journalisten müssten darauf so sensibilisiert sein, dass man da wenigstens nachfragt, warum das so ist. Oder werden hier nur Pressemitteilungen abgetippt?

    Aber von "Journalisten" die Bundesverfassungsgericht mit BVG abkürzen, sollte man nicht zuviel verlangen.

    PS: Warum muss man für 'nen Kommentar eigentlich alle persönlichen Daten angeben? Zum kotzen.
  • (1 Beiträge) | 24.05.2010 20:08
    Nette Nachricht
    So, man wird also bei der Polizei registriert, wenn man an der Veranstaltung teilnimmt. Und hier muß man nicht nur alle seine Daten eingeben (ich danke Herrn Dr. peter Meier, daß er seine Identität freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat), sondern es wird die PLZ geprüft.
    HALLO Herr Datenschutzbeauftragter! Kümmern Sie sich bitte mal um ka-news.
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