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Diskussionsrunde zum KVV-Studiticket [23]

Karlsruhe (ps/fred) - Wie geht es weiter mit dem StudiTicket des KVV? Diese Frage stellt sich die Studierendenvertretung schon seit einiger Zeit. "Das StudiTicket des KVV - besser, preisstabil und günstiger?" - unter diesem Motto laden deshalb die SPD Oststadt, SPD Südstadt und die Juso-Hochschulgruppe zu einer Diskussionsrunde am Mittwoch, 27. Mai um 19.30 Uhr in das Pizzahaus (Oststadt) ein.

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Foto: Ramona Deeg
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 "Die Forderung nach einem besseren, preisstabilen und günstigeren StudiTicket des KVV muss in der kommenden Legislatur des Gemeinderats (2009 bis 2014) auf der politischen Agenda ganz nach oben", sind sich die Veranstalter einig. Nicht zuletzt die Demonstration im November 2008 (siehe auch: "Demo zeigt Wirkung: KVV wieder verhandlungsbereit") hätte die große Bedeutung dieses Themas für die Karlsruher Studierenden gezeigt.

Der Aufsichtsrat des KVV setze sich zu großen Teilen aus Vertretern des Karlsruher Gemeinderats zusammen und entscheide über die Preisentwicklung des StudiTickets des KVV. Das StudiTicket müsse immer im Zusammenhang mit den anderen Ausbildungstickets (Schüler, Azubis) gesehen und diskutiert werden.

Daher wollen die Veranstalter am Mittwoch, 27. Mai, mit Hans Pfalzgraf (Gemeinderat, SPD), Michael Fischer (Kandidat der SPD zur Gemeinderatswahl), Studierendenvertretern, Eltern- und Schülervertretungen, den Vertretungen der Auszubildenden und allen Interessierten diskutieren.

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Kommentare [23]
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  • (171 Beiträge) | 26.05.2009 09:23
    Sorry liebe Studi´s
    aber ich bin nicht bereit eure Tickets über weiterhin überhöhte Energiepreise der Stadtwerke zu subventionieren! Vielleicht kapieren das auch mal die Stadtpolitiker.
  • (1006 Beiträge) | 26.05.2009 09:29
    Ganz ehrlich: Noch billiger?
    So langsam ist gut, würde ich mal sagen. Die "armen" Studentern. Jo, gerade bei uns in Karlsruhe. Also wenn man das Unterhaus und Co. Clientel so sieht, sehen die allesamt nicht wirklich arm aus. Dann halt mal zwei Discobesuche pro Semester weniger, dann braucht man auch keine noch billigere Fahrkarte..
  • (1006 Beiträge) | 26.05.2009 09:34
    Weiterhin sei mal angemerkt..
    ..dass ein Azubi weitaus mehr ausgeben muss für die A(*sch)-Karte der KVV und das monatlich. Sorry, aber null Verständnis für die Studenten hier. Wie schon erwähnt: Einfach mal ein bisschen weniger Party, dann kann man das auch problemlos bezahlen.

    Der Azubi kauft sich ne A-Karte, darf damit quasi nur von A nach B und zurück (je nach dem wieviele "Waben" desto teurer) und kann dafür durchaus mehr als 10% seines Azubi-Gehaltes los sein. Toll. Der Student zahlt was genau im Moment? 160 Euro pro Semester meine ich war es doch zuletzt, oder? Und das für das GESAMTE Netz. Da hat die Relation noch nie gestimmt!
  • (84 Beiträge) | 26.05.2009 09:37
    Keiner muss die Studenten mitfinanzieren
    Jeder Student muss einen Zwangsbeitrag an die KVV zahlen, egal ob der Nahverkehr genutzt wird oder nicht. Diese ist im Semesterbeitrag enthalten und erlaubt die Benutzung der Bahnen ab 19:00. Ich wäre die letzten 2 Jahre mit Einzelfahrscheinen günstiger dran gewesen.

    Es geht bei der Studiticket Diskussion vor allem darum, dass dieses im Verhältnis zu den anderen Fahrscheinen wesentlich stärker im Preis gestiegen ist. 2001 Waren es noch um die 130DM je Semester, in der Zwischenzeit sind wir bei dem selben Betrag in Euro.

    @ kamaraba: Wenn du ein Problem mit den Stadtwerken hast, steht dir frei, den Versorger zu wechseln.
  • (84 Beiträge) | 26.05.2009 09:38
    @magic
    Azubis haben ein eigenes Einkommen, welches man als Student nicht hat.

    und nicht jeder Student hat ein Studiticket, das wird vor allem von Studenten mitfinanziert.
  • (171 Beiträge) | 26.05.2009 09:43
    Was kostet das Ticket
    Das Studiticket kostet derzeit 107,50 Euro. Das sind gerade mal 18 Euro im Monat. Die A....Karte mit 2 Waben kostet das doppelte. Also Besitzer der A... Karte, steht auf, wehrt euch, wendet euch an die Herren Pfalzgraf und Fischer..
  • (171 Beiträge) | 26.05.2009 09:45
    @gonade
    mit denen habe ich kein Problem. Beim Strom bin ich schon lange weg und beim Gas ziehe ich ab
  • (84 Beiträge) | 26.05.2009 10:10
    aber nur
    ... wenn ab sofort jeder Azubi im Landkreis Karlsruhe im Jahr 80Euro an den KVV zahlt, egal ob er per Rad oder Auto zur Arbeit kommt!
  • (564 Beiträge) | 26.05.2009 10:26
    kann die Aufregung nicht verstehen
    In anderen Bereichen wird das Leben auch teurer. Über viele Jahre wurden Studenten in D gehätschelt, was hat es gebracht ewig lange Studienzeiten. Heute verlangt man einfach, dass Menschen Anfang 20 um Ihr Studium kümmern und event. auch mal was arbeiten. Ich kenne einige Studenten und ehem. Studenten, die alle nicht am Hungertuch genagt haben (sprich WE Weggehen, Partys, Urlaub) und auch nicht wie die Mönche gelbt haben. Beim lamentieren über die Kosten waren die aber auch mit vorne dabei. Wie überall diejenigen die es betrifft heulen halt.
  • (137 Beiträge) | 26.05.2009 10:28
    Zwangsbeitrag
    Jeder Student zahlt den Zwangsbeitrag ob er das Angebot nutzt oder nicht. Ich nutze es nicht.
    Ich wäre für ein streckenbezogenes Studiticket. Für 2 oder 3 Waben ein etwas günstigeres und eines für das ganze Netz.
  • (23 Beiträge) | 26.05.2009 10:33
    @magic23
    Nur sieht man in entsprechenden Discos nicht den repräsentativen Studenten...

    Der Punkt ist einfach, dass Studieren in den letzten Jahren überpoportional teurer geworden ist (Studiengebühren, und z.B. auch das Studiticket). Gleichzeitig aber mit Einführung des Bachelor/Master Systems immer weniger Zeit bleibt um nebenher zu arbeiten. (Ich hatte schon im Diplom 40-60h Wochen...).

    Das trifft dann natürlich die Studenten die nicht von ihren Eltern gefördert werden können. Bei Studikrediten mit 9% überlegt man sich dann zweimal ob man wirklich studieren will...
  • (1102 Beiträge) | 26.05.2009 10:51
    Gähn!
    Früher hätte mich das Gejammer bestimmter Bevölkerungsgruppen genervt. Heute schalte ich einfach auf Durchzug.
  • (23 Beiträge) | 26.05.2009 10:52
    @barlau
    Scheinbar nicht, sonst hättest du wohl den Artikel nicht gelesen.
  • (489 Beiträge) | 26.05.2009 10:54
    faule Studenten?
    Also erst einmal zu mir. Ich bin Student und nutze das Ticket. Ich finde die derzeitigen 107 Euro eigentlich ok, wobei die Preise in den letzten Jahren überproportional zur Inflation gestiegen sind.
    Aber manche Argumente hier finde ich nicht ok. Darf ein Student nicht am Wochenende seinen Spaß haben und sich trotzdem über stark steigende Preise beschweren? Glaubt ihr wirklich noch als Student ist das Leben das Schönste? Klar, wenn man Eltern hat die einem alles finanzieren.
  • (489 Beiträge) | 26.05.2009 10:54
    faule Studenten Teil 2
    Es gibt aber auch solche, die sich ihr Studium selbst finanzieren. Morgens, mittags, abends Vorlesungen. Teilweise länger als jeder andere Mensch arbeiten würde. Dann selbst noch in der freien Zeit arbeiten (Sogar Professoren raten ab, zu arbeiten, weil ein Studium auf 45 Stunden in der Woche angelegt ist, und sonst die Leistung leidet)Und in einer solchen Situation ist jeder Student froh, wenn er sich 5 Euro sparen kann. Aber das werden wohl nicht alle hier verstehen. Für sie sind Studenten immer noch die faulen Säcke, die dem Steuerzahler auf der Tasche liegen, nur dass diese auch später mehr Steuern zahlen werden. Ne Pauschalisierung von Studenten ist genau so doof wie wenn ich sage alle Ausländer sind gleich...
  • (4478 Beiträge) | 26.05.2009 10:56
    Je billiger das Studi-Ticket
    umso weniger Studis sind mit dem Auto unterwegs, umso schneller kommen alle anderen voran.

    Die angesprochene Quersubventionierung findet übrigens durch den angesprochenen Zwangsbeitrag statt. Dadurch wird es möglich für die Zusatzleistung vor 19 Uhr fahren zu dürfen, weniger nehmen zu können. Aus dem oben angesprochenen Grund, dass weniger Autos auf den Straßen einen Nutzen für's Gemeinwohl bedeutet, halte ich diese Maßnahme auch für gerechtfertigt und würde sie auch in viel größerem Umfang für gerechtfertigt halten. Warum sollte beim Personentransport nicht möglich sein, was ähnlich mit der GEZ-Gebühr schon lange üblich ist.
  • (4478 Beiträge) | 26.05.2009 11:04
    Mal zu den Vorurteilen
    Ich habe studiert und bin seit einiger Zeit fertig (also noch zu Diplomzeiten, der Bäddschler ist mir erspart geblieben), kenne also beide Zustände. Sicher ist das Studium eine Zeit, an die man sich gerne zurückerinnert. Das hat aber auch viel damit zu tun, dass es "die Jugendzeit" ist, naja fast.

    Seit ich mit dem Studium fertig bin, sind meine Wochenenden aber wirklich frei. Außer ich entscheide mich aus völlig freien Stücken dazu zu arbeiten. Während des Studiums gab es vor Prüfungen (und nach der Prüfung ist vor der Prüfung) immer den "Du könntest noch was tun"-Gedanken, der dann auch oft die WE mit Arbeit eingedeckt hat. Unnötig war diese Zeit nie. Wenn sie wegen eines unbedingt notwendigen Jobs nicht mehr zur Verfügung steht, dann, tja, das kostet gesellschaftlich dann mehr als die paar Kröten bringen, die man dem Studenten hier und da abringt.
  • (564 Beiträge) | 26.05.2009 11:23
    jedem seinen Spass
    Wenn ich hier lese, dass Studenten am WE auch mal Spass brauchen ist das richtig. Man darf das nicht falsch verstehen, dass ich einem Studenten nicht den Spass gönne. Allerdings kann ich das Gejammere eben auch nicht verstehen. Zur Info an alle auch ein Arbeitnehmer darf sich bspw. am WE an Weiterbildung erfreuen, bzw. hat mal noch auf Klausuren zu lernen und das während seiner 30-Tage Urlaub oder in seiner Freizeit. Heute ist es nicht mehr so, dass die die arbeiten gehen nach der Ausbildung "nur" noch zur Arbeit laufen und sonst nix. Nur mal so am Rande die Studi Partys sind oft unter der Woche, da muss dann aber gähnende Leere sein, wenn alle sooo fleißig sind. Bleibt mal aufm Teppich - getroffene Hunde bellen. Studieren muss auch Spass machen und man bildet sich nicht nur über pauken, aber wenn man darauf angesprochen wird sollte man nicht so tun als stimme das nicht. Die Preise sind noch im Rahmen, da sich jeder andere zur Zeit auch nach der Decke zu strecken hat.
  • (84 Beiträge) | 26.05.2009 11:32
    Primär
    geht es vor allem darum, dass die Stadt behauptet, die Preise des Studiticket wurden genauso erhöht wie die Preise für Schoolcard etc. Das stimmt so nicht.

    Als Student kann/muss man sich seine Zeit freier einteilen. Das bedeutet, dass man auch mal unter der Woche auf eine Party gehen kann, dafür aber keine Trennung zwischen Beruf und Freizeit hat, da immer etwas zum lernen da ist.
  • (564 Beiträge) | 26.05.2009 11:42
    genau
    Was die Stadt behauptet ist Blösinn wenn es sich an genug Beispielen belegen lässt. OK. Über den Preis generell hab ich ja schon gesagt den finde ich persönlich angemessen.
    Das mit der freien Zeiteinteilung ist auch richtig, nur dann verstehe ich ahlt manchen Schreiber hier nicht der sich über die fehlenden WE beschwert. Wie gesagt ich kennne Studenten, da ist mal ne Weile quasi Leerlauf mit freier Zeit und dann halt mal ein paar Wochen Vollgas. Aber im Schnitt ist das nicht mehr oder weniger wie jeder Andere in dem Alter auch tun muss - ausser er harzt.

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